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Band: Slipknot Homepage Slipknot bei Facebook Metalnews nach 'Slipknot' durchsuchenSlipknot
Album:All Hope Is Gone
Genre:Modern Metal, Neo-Thrash, Nu Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:22.08.08
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"Hoffnung! Hoffnung?"

Die neun Irren sind wieder da - nach über vier Jahren ohne neues Studioalbum ist die Spannung bis vergangenen Freitag ins Unermessliche gestiegen, was die Maskenmänner dieses Mal abliefern. Bei einem Blick auf das umwerfende Artwork der Scheibe, treten einem schon mal die Glotzer aus den Höhlen. Stilvoll, irgendwie beklemmend und von der Farbtiefe und Kraft dieser einfach nur fesselnd. Vor allem aber konnte man mit dem für kurze Zeit vorab veröffentlichten Titeltrack schon verdammt viele alte Fans wieder auf seine Seite ziehen. Was „All Hope Is Gone“ aber im Ganzen zu bieten hat, läuft nicht direkt damit konform...

Das programmatisch betitelte Intro „.execute.“ lässt einen schon an den hyperbrutalen Zweitling der Iowa-Sickos denken und auch der darauffolgende Opener „Gematria [The Killing Name]“ hat es außerordentlich in sich. Zwar fehlen das Chaos und der Rotz der vergangenen Tage ein klein wenig, aber die Aggression und die Brutalität stimmen eindeutig. Nichts, was verwässert, einfach nur ordentlich auf die Schnauze, wie man es von SLIPKNOT hören will. „Sulfur“ haut in eine ähnliche Kerbe, wartet aber mit den ersten klaren Gesängen auf, die Dank Taylors Goldkehlchen natürlich astrein umgesetzt sind. Die nun einsetzende erste Single, „Psychosocial“ mag zwar als stumpfe, anspruchslose Dorfdisko-Hymne funktionieren, wartet ebenso mit einem exzellenten, klaren Refrain auf, sowie einem kurzen Part ordentlichen Chaos-Gedresches, hat aber, wie so vieles andere auf „All Hope Is Gone“, einiges, was nichts auf einem SLIPKNOT-Album zu suchen hat. Die weiteren Tracks haben entweder wieder erhöhte Durchschlagskraft oder driften in gänzlich seichte Gewässer ab. Eine reinrassige und gut inszenierte Ballade findet sich mit „Snuff“ sogar auch noch auf dem zwölf Tracks starken Scheibchen. Abgeschlossen wird die Scheibe allerdings wie sie angefangen hat – der eingangs beschriebene Titeltrack holzt nochmal alles um, bevor das vierte offizielle Album des Neuners verstummt.

„All Hope Is Gone“ ist ein zweischneidiges Schwert, das musikalisch ganz schön fett gemacht ist und viele der Parts, die man als engstirniger, festgefahrener SLIPKNOT-Verfechter nicht hören möchte, sind unbestreitbar glänzend in Szene gesetzt. Taylor schreit wieder ordentlich, wenn er es tut, es gibt teils mehr deathigere Gitarren und Joey Jordison spielt sich am Drumkit seinen kleinen Arsch wund. Fakt ist, dass es sich bei „All Hope Is Gone“, bis auf ein bis zwei Totalausfälle, um ein amtliches modernes Metalalbum handelt, das mit den beiden Erstlingen keines Falls mithalten kann, aber doch wieder besser dasteht, als sein direkter Vorgänger - soweit das objektive Fazit. Subjektiv ist alles, außer drei bis vier Songs, die in die Nähe solcher herrlicher Schandtaten wie „Slipknot“ und „Iowa“ kommen, unnötig oder eben das, was man von der Band mit diesem Namen nicht vorgesetzt haben möchte und, dass eben die kompromisslose Härte und unfassbare brutale Energie fast immer fehlt. Die Frage die sich jetzt stellt, ist eigentlich nur die, wie offen man ist - oder eben nicht...! Gäbe es 4,75 Punkte, sie kämen jetzt zum Einsatz!

Trackliste:
01. .execute.
02. Gematria [The Killing Name]
03. Sulfur
04. Psychosocial
05. Dead Memories
06. Vendetta
07. Butcher's Hook
08. Gehenna
09. This Cold Black
10. Wherein Lies Continue
11. Snuff
12. All Hope Is Gone
Spielzeit: 00:57:38

Line-Up:
Corey Taylor – Vocals
Paul Dedrick Gray – Bass
James Root – Guitar
Chris Fehn – Percussion
Mick Thompson – Guitar
Sid Wilson – DJ
Joey Jordison – Drums
Craig Jones – Sampling
Shawn Crahan – Percussion
Markus Jakob [shilrak]
28.08.2008 | 21:44
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