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Cover von Slough Feg -- Ape Uprising!
Band: Slough Feg Homepage Slough Feg bei Facebook Metalnews nach 'Slough Feg' durchsuchenSlough Feg
Album:Ape Uprising!
Genre:Doom Metal, Folk Metal, Hard Rock, Heavy Metal
Label:Cruz Del Sur Music
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:08.05.09
CD kaufen:'Slough Feg - Ape Uprising!' bei amazon.de kaufen
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"Primatenaufstand"

Für alle, die SLOUGH FEG [früher mal THE LORD WEIRD SLOUGH FEG] immer noch nicht auf dem Zettel haben sollten: die Amis sind seit nunmehr schon 20 Jahren im Geschäft bzw. Metal-Underground zugange und haben es bislang auf immerhin sieben Alben gebracht, die allesamt eines nicht sind: langweilig.

Wer SLOUGH FEG jemals live gesehen hat, wird sich erinnern, dass Frontmann Mike Scalzi sich früher gerne mal mit Edding schwarze Tribals auf den Leib gepinselt hat und man nach dem Gig immer irgendwie das Gefühl hatte, soeben etwas zwar ziemlich Merkwürdiges, aber auch sehr Intensives miterlebt zu haben. In etwa so verhält es sich auch mit „Ape Uprising!“, dem aktuellen Langspieler des mittlerweile in San Franzisko beheimateten Quartetts.
Geboten wird eine ausgesprochen interessante, eigenständige und fordernde Mischung aus schnörkellosem Metal, der schwer Schlagseite gen Genre-Urväter à la MANILLA ROAD, CIRITH UNGOL und IRON MAIDEN aufweist, kantig, sperrig, mit nach wie vor desöfteren melodisch-galoppierenden Gitarrenläufen [die auch mal an alte RUNNING WILD erinnern] und mit der einen oder anderen eingeflochtenen, keltisch-folkigen Melodie daherkommt. Abgeschmeckt wird das Ganze dann noch mit einer ordentlichen Kelle Doom Metal, kernigen Hardrock-Zitaten von DEEP PURPLE bis THIN LIZZY und fertig ist das mitreißende Nonkonformisten-Metal-Gebräu.
Gekrönt wird „Ape Uprising!“ durch Mike Scalzis immer noch gewöhnungsbedürftig kehligen, rauhen Gesang und seine ungewöhnlichen, intelligent-philosophischen Lyrics, die gerne mal sarkastisch, aber immer jenseits jeglicher Metal-Klischees ausfallen, sowie die direkte, passend trockene Produktion.
Anspieltipps erübrigen sich eigentlich, denn ganz egal, ob sich SLOUGH FEG, ebenso schamlos wie gelungen, dem Doom an den Hals werfen, wie im Opener „The Hunchback Of Notre Doom“ [heißer Anwärter auf den Songtitel des Jahres] oder ob sie 70s-beseelt drauflosrocken wie in „Simian Manifesto“ und „Shakedown At The Six“ oder im Art Rock-meets-JUDAS PRIEST-zu-„Sin After Sin“-Zeiten-Style wie bei „Nasty Hero“: hier sitzt und passt jedes Riff, jede Melodie, es darf noch ausgiebig soliert werden und wenn die Songs durch ausufernd-jammige Instrumentalpassagen hie und da etwas länger werden, wen stört's? Das gesamte Material ist ebenso eingängig wie originell und dabei so abwechslungsreich, dass man immer wieder neue Details entdeckt.

Alle aufgeschlossenen Metalheads sowie alle bekennenden Retro-Metaller sind hiermit aufgerufen, dieser Band endlich aus ihrem Schattendasein zu verhelfen, statt die x-te MeloDeath-Emo-Metalcore-Combo in die Charts zu hieven!

Trackliste:
01. The Hunchback Of Notre Doom
02. Overborne
03. Ape Uprising
04. Simian Manifesto
05. Shakedown At The Six
06. White Cousin
07. Ape Outro
08. Nasty Hero
Spielzeit: 00:37:33

Line-Up:
Mike Scalzi - Vocals, Guitar
Angelo Tringali - Guitar
Adrian Maestas - Bass
Harry Cantwell - Drums
Dirk Konz [dkay]
19.05.2009 | 21:22
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