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Band: Slytract Homepage Slytract bei Facebook Metalnews nach 'Slytract' durchsuchenSlytract
Album:Existing Unreal
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
Label:Noisehead
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.08.11
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"Spätsommer-Überraschung aus Ungarn"

Ungarn dürfte bislang – von den Groove Metallern und SOULFLY-Epigonen EKTOMORF mal huldvoll abgesehen – ein eher blinder Fleck auf mancher Metal-Europakarte gewesen sein, was sich allerdings mit „Existing Unreal“, dem zweiten Langspieler der Death/Thrash-Kapelle von SLYTRACT aus Miskolc, ändern könnte.

Gegründet anno 2005, Debüt 2008 [„Explanation: Unknown“] und nun - ganze drei Jahre später - mit „Existing Unreal“ der Nachfolger, der der Hörerschaft eine nicht uninteressante, weil intensiv und technisch versiert umgesetzte, Death/Thrash-Kombination kredenzt.
Bereits „Null & Void“ knüppelt nach dem „Aura“-Intro vehement und selbstbewusst drein, läßt zwischen Blastbeat, Brutalität und Breakdown aber stets Melodie und Struktur im Songwriting erkennen. Noch prägnanter [und melodischer] gehen SLYTRACT auf den folgenden „Recognize“ und „Prevailing Millions“ zu Werke, lassen gar Brutal Death-Elemente mit einfließen, finden aber immer wieder zurück zum Thema. Das ungarische Powertrio bewegt sich beeindruckend souverän in etwa irgendwo zwischen MORBID ANGEL, LEGION OF THE DAMNED, KATAKLYSM, ANACRUSIS und DARK TRANQUILLITY, indem es Death, Thrash und Melodic Death Metal homogen zu seinem ganz eigenen Sound zusammenfließen läßt.
Das gelingt indes nicht nur bei einem Midtempo-Track wie „Nothing Seen Within“ trefflich, denn auch flotter interpretierte Kompositionen wie „Shall They Learn War Anymore“, „My Mist“ [wie moderne KREATOR mit Death-Grunting] oder „Millenary Venus“ [mit tollen Harmonie-Leads] zünden spontan.
Auf „Existing Unreal“ läßt sich – auch nach mehrmaligem Durchhören – tatsächlich kein einziger Durchhänger finden, was heutzutage eine echte Rarität geworden ist und eindeutig für SLYTRACTs Songwriting-Fähigkeiten bzw. ein gutes Händchen für Melodien, Arrangements, Tempowechsel und ebenso abwechslungsreiche, wie auch eingängige Kompositionen, spricht.
Selbst der Rausschmeißer „Nexus“ bietet mit Synthie-Sounds, [ungarischer] Folkmelodik und Klargesang-Einschüben Überraschungsmomente und konstant hohe Qualität.

Die instrumentalen/technischen/kompositorischen Fähigkeiten von SLYTRACT wissen zu beeindrucken, die Produktion aus den „Noisehead Studios“ passt wie ein Handschuh, weshalb die Ungarn mit „Existing Unreal“ [seltsamer Bandname hin, holpriges Englisch her] den Überraschungsshit des Spätsommers mit Exotenbonus landen.
Anspieltipps? „Recognize“, „My Mist“ und „Millenary Venus“.

Trackliste:
01. Aura
02. Null & Void
03. Recognize
04. Prevailing Millions
05. Nothing Seen Within
06. Shall They Learn War Anymore
07. Millenary Venus
08. My Mist
09. Behind The Closed
10. Nexus

 


Spielzeit: 00:37:00

Line-Up:
Tamás Galántay - Drums
Gábor B. Melegh - Guitars, Vocals, Keyboards
Szabolcs Zsengellér - Bass, Clean Vocals
Dirk Konz [dkay]
04.09.2011 | 21:45
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