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Reviews von Sniper
CD Review: Sniper - Your World Is Doomed [Re-Release]

Sniper
Your World Is Doomed [Re-Release]


Death/Thrash Metal, Thrash Metal
Keine Wertung
"Verdammnis, neu und verbessert."
CD Review: Sniper - Your World Is Doomed

Sniper
Your World Is Doomed


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Cover von Sniper -- Plasmodium [EP]
Band: Sniper Homepage Sniper bei Facebook Metalnews nach 'Sniper' durchsuchenSniper
Album:Plasmodium [EP]
Genre:Death/Thrash Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:05.02.10
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"Scharfschützen mit frischer Munition"

Nachdem die einheimischen SNIPER zuletzt ihr Debüt „Your World Is Doomed“ neu aufgelegt haben, verspricht die Truppe für dieses Jahr ein neues Album. Damit das auch jeder mitbekommt, macht die Formation mit der vorliegenden EP „Plasmodium“ schon mal Werbung für ihren kommenden Langspieler.

„Plasmodium“ umfasst dabei vier neue Songs und bereits der namensgebende Opener verdeutlicht, dass die auf dem Debüt noch unüberhörbaren Thrash-Einflüsse nahezu vollständig dem Death Metal gewichen sind: Brutalstes Riffing in atemberaubender Geschwindigkeit paart sich mit rasendem Doublebass-Geknüppel, wobei der Thrash Metal höchstens noch in den gelegentlichen Groove-Passagen zu erkennen ist und auch das Riffing des abschließenden „To The Marrow“ [so übrigens auch der Titel des kommenden Albums] scheint nicht zuletzt von Bands wie ARCH ENEMY beeinflusst. Frontmann Rupert Niger ist stimmlich nach wie vor extrem variabel, weshalb sowohl Screams als auch Growls praktisch im fliegenden Wechsel funktionieren – einzig melodisch gesungene Passagen wie in „Darkness Descends“ stehen dem Herrn dabei nicht so gut zu Gesicht. Insgesamt lassen SNIPER dem Hörer auf ihrer neuen EP keine Sekunde zum verschnaufen und klingen dabei dank gnadenlos bratender Riffs und gelegentlich eingestreuter Zweistimmigkeit so modern wie noch nie: Im Refrain von „Brother Make My Day“ möchte man gar Metalcore-Anleihen vermuten. Technisch lassen sich die todesbleiernen Thrasher ohnehin nichts vormachen und spielen auf „Plasmodium“ so präzise wie noch nie, wobei neben den versierten Gitarren insbesondere das beeindruckende Spiel von Schlagzeug-Neuzugang Kilian Riebesehl hervorgehoben sei. Einziger Kritikpunkt an den neuen Komposition ist dabei, dass sich die Riffs der einzelnen Songs teilweise doch arg ähneln, was nicht wirklich stört, aber dennoch auffällt. In Sachen Produktion ließen sich die Herren Tschernow und Co. hingegen nicht lumpen, sondern nahmen die Sache selbst in die Hand und bescherten ihrer neuen Veröffentlichung in den „Iguana Studios“ einen trockenen, kraftvollen Sound.

Mit der „Plasmodium“-EP melden sich SNIPER nach vier Jahren eindrucksvoll mit neuem Material zurück und dürften so manchem Fan extremen Metals Lust auf mehr machen. Obendrein gibt’s die Songs nebst Artwork auf der MySpace-Seite der Band zum kostenlosen Download, weshalb erst recht nichts gegen die Anschaffung spricht.

Trackliste:
01. Plasmodium
02. Brother Make My Day
03. Darkness Descends
04. To The Marrow
Spielzeit: 00:16:00

Line-Up:
Rupert Nieger - Vocals, Guitar
Sergej Tschernow - Guitar
Kilian Riebesehl - Drums
Hannes Neumann - Bass
Thomas Meyns [Metalviech]
04.02.2010 | 14:03
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