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Cover von Sodom -- Epitome Of Torture
Band: Sodom Homepage Sodom bei Facebook Metalnews nach 'Sodom' durchsuchenSodom
Album:Epitome Of Torture
Genre:Thrash Metal
Label:SPV
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.04.13
CD kaufen:'Sodom - Epitome Of Torture' bei amazon.de kaufen
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"Kurskorrektur bei voller Fahrt"

Die Gelsenkirchener Thrash Metaller SODOM gehören zur Metal-Szene wie das Bier in den Kühlschrank – nachdem sie 2010 mit „In War And Pieces“ quasi ihren 30. Geburtstag feierten schaltet die Truppe jedoch keinesfalls auf Sparflamme, sondern veröffentlicht mit „Epitome Of Torture“ im gewohnten Rhythmus gleich die nächste Platte. Selbige ist übrigens das erste Album, auf dem Schlagzeuger Markus Freiwald auf die Felle dreschen darf.

Mit „My Final Bullet“ eröffnet ein für SODOM extrem untypischer Song das Spektakel, der mit perlenden, verheißungsvollen Gitarren einen fast schon progressiven Einstieg findet und im Refrain nach thrashendem Geknüppel fast schon punkig anmutet – insgesamt etwas gewöhnungsbedürftig, aber insbesondere aufgrund der schmackhaften Leadgitarren gar nicht verkehrt. Das folgende „S.O.D.O.M.“ sowie der Titeltrack sind da schon weitaus charakteristischere Ruhrpott-Sägen, die auch nicht weniger Spaß als auf irgendeinem anderen Album der Truppe machen. Zudem scheinen Tom Angelripper und Konsorten auf „Epitome Of Torture“ mit Songs wie dem hymnischen „Invocating The Demons“, „Into The Skies Of War“ und vor allem dem geradezu epischen Rausschmeißer „Tracing The Victim“ zunehmend ihre melodiöse Seite zu entdecken, was interessante neue Facetten der Band zum Vorschein bringt. Auch der Leadgitarre wird auf dieser Platte weitaus mehr Platz als in der Vergangenheit eingeräumt. So darf Gitarrist Bernemann in jedem der Songs nach Herzenslust vom Leder ziehen und dass der Mann sein Können keineswegs zu verstecken braucht dürfte ja hinlänglich bekannt sein. Dennoch: Nummern wie „Cannibal“, „Shoot Today – Kill Tomorrow“ und „Katjuscha“ mögen allesamt tonnenschwere Abrissbirnen sein, die mit hochwertigen Riffs und dem gewohnt wütenden Gesang von Frontmann Angelripper – von Alterserscheinungen also keine Spur – aufwarten, es ist jedoch Tatsache, dass „Epitome Of Torture“ schlicht nicht mit dem über nahezu jeden Zweifel erhabenen „In War And Pieces“ mithalten kann. Die Ruhrpott-Thrasher geben sich auf ihrer neuen Platte angenehm experimentierfreudig und beweisen, dass sie auch nach mehr als dreißig Jahren noch Potenzial zur Entwicklung haben, aber im Großen und Ganzen reißen die Songs nicht so sehr mit wie auf dem Vorgänger – macht aber nix, denn verkehrt ist es auch nicht und man kann ja nicht mit jeder Platte ein Opus Magnum abliefern. Was jedoch wirklich stört ist der schwachbrüstige Gitarrensound, der den an sich schneidenden Riffs die Wucht nimmt und sie bisweilen gar hinter dem Spiel von Neuzugang Markus Freiwald verschwinden lässt. Da im Studio allerdings keine Mühen gescheut wurden, um dessen Schießbude die nötige Wucht zu verleihen, lässt sich in jedem Fall sagen, dass sich SODOM hier einen würdigen Nachfolger für den ausgeschiedenen Bobby Shottkowski ins Boot geholt haben.

„Epitome Of Torture“ brauch ein paar Durchläufe, um sein volles Potenzial zu entfalten. Auch dann kann die Platte zwar nicht mit ihrem überragenden Vorgänger mithalten, macht aber in jedem Fall ordentlich Spaß. SODOM treten auch mit ihrem 14. Album keineswegs auf der Stelle und liefern in jedem Fall hochwertigen Teutonen-Thrash ab. Nummer 15 wird dann aber bitte wieder etwas besser produziert…

Trackliste:
01. My Final Bullet
02. S.O.D.O.M.
03. Epitome Of Torture
04. Stigmatized
05. Cannibal
06. Shoot Today – Kill Tomorrow
07. Invocating The Demons
08. Katjuscha
09. Into The Skies Of War
10. Tracing The Victim
Spielzeit: 00:39:57

Line-Up:
Tom Angelripper – Bass, Vocals
Bernemann – Guitar
Markus “Makka” Freiwald – Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
19.04.2013 | 19:11
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