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Cover von Sodom -- In War And Pieces
Band: Sodom Homepage Sodom bei Facebook Metalnews nach 'Sodom' durchsuchenSodom
Album:In War And Pieces
Genre:Thrash Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:19.11.10
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"Mit Schirm, Charme und Knarrenheinz"

Die Ruhrpöttler SODOM gehören seit Jahr und Tag zur deutsch Thrash Metal-Szene – knappe 30 Jahre später hat die Truppe immer noch nichts von ihrer Aggression verloren und veröffentlicht mit „In War And Pieces“ ihr nunmehr 13. Album.

Findet die Platte mit dem stampfenden und groovenden Titeltrack noch einen vergleichsweise gediegenen Einstieg, so werden spätestens mit dem folgenden „Hellfire“ alle etwaigen Befürchtungen, die Herren aus dem Pott könnten plötzlich gealtert sein, schlagartig ausgeräumt, denn der Song kommt mit geradezu gnadenloser Geschwindigkeit aus den Boxen – zwar wurde Schlagzeuger Bobby unlängst von der Truppe an die Luft gesetzt, was aber nicht an seinem Spiel liegen kann, denn in diesem Song beweist der Mann eindrucksvoll, warum der die letzten 13 Jahre bei SODOM den Platz an der Schießbude besetzen konnte. Natürlich birgt das Songwriting auf „In War And Pieces“ nicht allzu viele echte Überraschungen – SODOM klingen nun mal wie SODOM – ein hohes Maß an Spielfreude und die glaubhafte Umsetzung des Materials sorgen aber dennoch dafür, dass die einstige Rumpeltruppe auch auf ihrem 13. Album noch herrlich unverbraucht klingt. Obendrein sorgen Nummern wie das fast schon balladeske „Feigned Death Throes“ oder auch der rockige Rausschmeißer „Styptic Parasite“ ja auch für die nötige Abwechslung. Schön ist auch, dass SODOM bei all ihrer Wut nicht das Gespür für eingängige Gänsehaut-Momente verloren haben, denn so hat die Truppe mit „Nothing Counts More Than Blood“ eine richtige Hymne geschaffen – KREATOR lassen grüßen… Gitarrist Bernemann glänzt auf „In War And Pieces“ zudem mit einigen tollen Gitarreneskapaden und durchbricht brachiales Geballer wie „Through Toxic Veins“ nicht selten mit dem ein oder anderen intelligenten Einfall. Letztlich fällt noch der moderne Sound des Albums positiv ins Gewicht, der Anfangs zwar etwas zu poliert wirken mag, bei genauerem Hinhören allerdings mit schön präsenten Gitarren und einem Schlagzeug-Sound zum Niederknien punkten kann. Ebenfalls hörenswert: Die Bonus-CD der limitierten Auflage, welche den gesamtem Auftritt der Truppe beim „Wacken Open Air“ 2007 enthält, bei dem SODOM etliche Gastmusiker aus verschiedensten Schaffensphasen auf der Bühne begrüßten.

Es ist, wie Tom Angelripper sagt: SODOM haben ihren Sound schon vor Jahren gefunden – und fühlen sich darin offenbar pudelwohl. Auch nach knapp drei Dekaden gelingt es der Band, gute 45 Minuten für abwechslungsreiches Hörvergnügen zu sorgen und dabei trotzdem ihrem Stil treu zu bleiben.

Trackliste:
01. In War And Pieces
02. Hellfire
03. Through Toxic Veins
04. Nothing Counts More Than Blood
05. Storm Raging Up
06. Feigned Death Throes
07. Soul Contraband
08. God Bless You
09. The Art Of Killing Poetry
10. Knarrenheinz
11. Styptic Parasite
Spielzeit: 00:47:12

Line-Up:
Tom Angelripper - Vocals, Bass
Bernemann - Guitar
Bobby - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
01.12.2010 | 01:29
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