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Cover von Soilent Green -- Inevitable Collapse In The Presence Of Conviction
Band: Soilent Green Homepage Soilent Green bei Facebook Metalnews nach 'Soilent Green' durchsuchenSoilent Green
Album:Inevitable Collapse In The Presence Of Conviction
Genre:Death Metal, Grindcore, Sludge
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:18.04.08
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"Soilent Grün schmeckt gut!"

Gut drei Jahre nach ihrem letzten Silberling „Confrontation” melden sich SOILENT GREEN aus den Sümpfen von Louisiana mit einem neuen Machwerk zurück. Dieses wartet in bester Tradition mit einem vollmundigen Titel, nämlich „Inevitable Collapse In The Presence Of Conviction“, auf und ballert dem geneigten Hörer erneut eine abgefahrene Mischung aus Grindcore, Death Metal, Doom, Sludge und Southern-Rock-Einflüssen um die Ohren.

An der Marschrichtung des Quartetts aus New Orleans hat sich prinzipiell nicht viel geändert; lediglich auf die Country-lastigen Instrumentals von „Confrontation“ wurde gänzlich verzichtet, wobei diese Einflüsse dennoch kurz in „In The Same Breath“, „For Lack Of Perfect Words“ oder „Lovesick“ aufblitzen. Ansonsten wird voller Wut geschrotet und gegroovt, was das Zeug hält, jedoch gleichzeitig Wert auf doomige Sludge-Passagen gelegt, die nach den vielen Blast Beats umso wuchtiger wirken. SOILENT GREEN wissen nach einigen Alben und etlichen tragischen Erlebnissen in ihrem Umfeld einfach ganz genau, was sie wollen und wie sie das – ohne lange zu fackeln – erreichen können, sodass hier von Chaos nicht die Rede sein kann. Trotzdem reiht sich auch die neue Scheibe nahtlos in das äußerst sperrige und unkonventionelle Repertoire der Band ein, denn „Inevitable Collapse In The Presence Of Conviction“ ist genau wie seine Vorgänger alles andere als eingängig ausgefallen. Die Jungs, die nebenbei auch noch bei GOATWHORE, EYEHATEGOD und CROWBAR aktiv sind, pfeifen ganz gewaltig und bewusst auf angebliche Regeln in Sachen Songwriting, sodass hier nicht von einer klassischen Einteilung in Strophe, Refrain, Bridge, etc. gesprochen werden kann. Selbst die oft nur ganz kurz oder nur einmal angespielten Riffs an sich sind kaum vorhersehbar, sodass man wirklich sehr genau hinhören muss und so manchen Durchlauf benötigt, um den komplexen Liedern überhaupt folgen zu können.
Das macht SOILENT GREEN einerseits sehr spannend und interessant, andererseits aber auch schwerverdaulich und sicherlich für viele Hörer zu anstrengend und verquer. Handwerklich gibt es jedenfalls rein gar nichts an dem Silberling auszusetzen, der erneut von Erik Rutan [HATE ETERNAL] produziert wurde und mit einem richtig schön fiesen und fetten Sound aufwartet, bei dem alle Musiker gleichermaßen bedacht wurden. Ben Falgoust grunzt, schreit und keift wie eh und je und auch die Instrumentalfraktion liefert eine verdammt überzeugende und tighte Leistung ab, bei der jedes Break sitzt, sodass vor allem Songs wie „Antioxidant“, „When All Roads Lead To Rome“ oder der Opener „Mental Acupuncture“ prima funktionieren.

Insgesamt ist „Inevitable Collapse In The Presence Of Conviction“ eine richtig gute CD einer talentierten, interessanten und sehr unkonventionellen Truppe geworden, die selbstbewusst ihren Weg geht und einen gelungenen Einstand auf dem neuen Label Metal Blade abliefert. Freunde von SOILENT GREEN werden das Teil mit offenen Armen empfangen, während alle anderen die Band erst einmal mit Bedacht antesten sollten. SOILENT GREEN sind äußerst vielschichtig und gerade diese Komplexität könnte viele sehr leicht abschrecken. Das wäre zwar schade, aber man muss sich tatsächlich genau in der richtigen Stimmung befinden, um sich auf die Mucke der NOLA-Jungs einlassen und diese vollends genießen zu können.

Trackliste:
01. Mental Acupuncture
02. Blessed In The Arms Of Servitude
03. In The Same Breath
04. Antioxidant
05. Lovesick
06. Rock Paper Scissors
07. Superstition Aimed At One's Skull
08. For Lack Of Perfect Words
09. When All Roads Lead To Rome
10. All This Good Intention Wasted In The Wake Of Apathy
11. A Pale Horse And The Story Of The End
Spielzeit: 00:41:31

Line-Up:
Tommy Buckley – Drums
Scott Crochet – Bass
Ben Falgoust – Vocals
Brian Patton – Guitar
Alexander Eitner [soulsatzero]
11.04.2008 | 17:51
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