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Cover von Soilwork -- The Living Infinite
Band: Soilwork Homepage Soilwork bei Facebook Metalnews nach 'Soilwork' durchsuchenSoilwork
Album:The Living Infinite
Genre:Melodic Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:01.03.13
CD kaufen:'Soilwork - The Living Infinite' bei amazon.de kaufen
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"Fünf Sterne, zwei Gänge"

Das erste Doppelalbum der Geschichte des Melodic Death Metals, stolz präsentiert von SOILWORK, steht an; in wenigen Tagen ist Veröffentlichung.
Das Werk einer Gruppe, die schon seit Anbeginn ihrer Karriere einige Zeichen setzen konnte. Sei es der Starke Göteborg Sound der ersten Platten, dem Hinwenden zu poppigen und auch Nu Metal lastigen Strukturen, wie auch das Wiederfinden der alten Härte, durch den Beitritt von Wundertrommler Dirk Verbeuren. Es wurde gebangt, es wurde im Club dazu getanzt, was kann man über "The Living Infinite" sagen?

Vieles, da wir hier ganze 20 Songs auf zwei Discs verteilt vorfinden.
Lästermäulchen im Voraus: Viel Füllmaterial, ein paar Hits, um sich gut positionieren zu können, abgewechselt mit poppigeren Strukturen.
Ganz schön falsch, werte Vorfeldkritiker. Die Herren müssen eine sehr kreative Schreibphase gehabt haben, um es zu schaffen, dass ich seit fast zwei Monaten mehrmals das Werk AM STÜCK durchhöre.
Der furiose, aber schon länger bekannte Start "Spectrum Of Eternity" leitet das Album mit Streichern, Klavier und folgend Blast Beats ein, und wird danach schon mit zwei teils traditionelleren, teils poppigeren Strukturen fortgesetzt.
Bevor sich noch mehr Nackenhaare sträuben: Die Band zerschlägt ruhigere Parts recht schnell wieder mir brutaleren Einlagen.
Ich möchte bei der hohen Songanzahl nicht länger auf einzelne Songs eingehen, sondern nur noch auf die durchweg hohe Qualität. Man bekommt zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Band nur noch Songs der Doppel-CD Willens, sondern konstant 85 Minuten hochwertiges und mitreißendes Material geschrieben hat.

Bemerkenswert ist auch, dass "The Living Infinite" zwar gut zu konsumieren ist, aber das nicht nur durch die Menge, sondern auch, dank vieler feiner Details, mehrere Hördurchgänge benötigt. Man hat echt lange Spaß daran.
Vorausgesetzt, man erwartet keine Old School Melo Death Songs. Man erkennt zwar ohne Probleme, woher die Band kommt, aber die Moderne spielt auch hier wieder eine große Rolle, wie auch das Einbinden etwas thrashigerer Elemente. Allerdings sind die Zutaten durchweg so songdienlich präsentiert, dass sogar ehemalige Nörgler wieder zurückfinden könnten.
Einzig nennenswerter Nachteil ist, dass sich mit "Memories Confined" schon am Anfang ein eher durchschnittlicher Song findet und nicht jeder Song hin und wieder zu jeder Stimmung zündet.

Meine Bedenken waren hoch: Haben mir die letzten Alben der Band zwar gut, aber nie durchweg hörbar gefallen, schaffen sie es mit dem großen Wagnis, mich erstmals seit "Steelbath Suicide" durchweg zu begeistern.
Alle Zweifel sind sehr eindrucksvoll beseitigt worden und zeigen, dass die Band wieder zu Recht ein Anspruch auf den Thron dieses Genres hat und die Kon kurrenz sich nun keine Fehler mehr erlauben darf.
Bestes Album der Band seit zehn Jahren!

Trackliste:
CD 1
1. Spectrum Of Eternity
2. Memories Confined
3. This Momentary Bliss
4. Tongue
5. The Living Infinite I
6. Let The First Wave Rise
7. Vesta
8. Realm Of The Wasted
9. The Windswept Mercy
10. Whispers And Lights

CD 2
11. Entering Aeons
12. Long Live The Misanthrope
13. Drowning With Silence
14. Antidotes In Passing
15. Leech
16. The Living Infinite II
17. Loyal Shadow
18. Rise Above The Sentiment
19. Parasite Blues
20. Owls Predict Oracles Stand Guard
Spielzeit: 01:24:31

Line-Up:
Bjorn "Speed" Strid - Gesang
Sven Karlsson - Keyboards/Samples
David Andersson - Lead/Rhythmus Gitarre
Dirk Verbeuren - Schlagzeug
Ola Flink - Bass
Sylvain Coudret - Lead/Rhythmus Gitarre
Sascha Dörr [Saschisch]
26.02.2013 | 15:58
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