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Cover von Solacide -- Waves Of Hate [EP]
Band: Solacide Homepage Solacide bei Facebook Metalnews nach 'Solacide' durchsuchenSolacide
Album:Waves Of Hate [EP]
Genre:Melodic Black Metal, Melodic Death Metal, Prog-Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:02.09.13
CD kaufen:'Solacide - Waves Of Hate [EP]' bei amazon.de kaufen
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"Der Vorbote zum Debüt"

Es gibt diese Bands, die über Jahre hinweg häppchenweise durch Demos und EPs eine Neugier schüren und gerade wenn man droht, sie in der Vergessenheit zu begraben, kommt wieder einer dieser Happen angeflogen, der sich sogleich an den musikalischen Gaumen zu schmiegen vermag. SOLACIDE aus Finnland sind mit ihrer gehaltvollen Mischung aus progressiv eingeschmiertem Melodic Death/Black Metal nicht gerade zart unterwegs, vertreten aber mit Bravur die beschriebene Gattung. Zeit also für eine neue EP namens „Waves Of Hate“, die als Re-Release und Re-Recording zwar keineswegs wirklich neu ist, aber dafür deutlich besser als die 2005er Version und zugleich der Vorbote von etwas gänzlich Neuem.

In einigen Reviews ist immer wieder zu lesen, SOLACIDE verfielen allzu sehr in den typisch finnischen Sound. Völlig gegenteilig nehme ich diese Band hingegen wahr. Wir bekommen auch mit „Waves Of Hate“ wieder alles auf die Zwölf, was einfach Laune macht. Aggressive, peitschende Vocals, Gitarrenakrobatik zwischen Progressive-, Death- und Black Metal, unglaublich starke, im Kontext passende Soli – es fehlt SOLACIDE wirklich an nichts, um auch Freunde der Einfachheit schnell zu begeistern. Sie finden nach wie vor genau die Mitte zwischen dem allseits beliebten Kopfnicker-Rhythmus, entfesselter Raserei und den sich immer wieder einfindenden Prog-Einlagen. „Waves Of Hate“ wartet mit drei neuen Stücken voller Ideen und tollem Songwriting auf – nie langweilig, nie triefend vor Klischees. Das endlich angekündigte Album kann also kommen, damit wir endlich mal von dieser Häppchenpolitik wegkommen und SOLACIDE am Stück genießen können.

Fazit: Talent, Songwriting und eine hörbare Leidenschaft sind jeweils in erhöhter Dosis vorhanden und lassen zumindest mich vorfreudig auf das blicken, was da bald kommen soll. Der Metalwelt fehlt definitiv ein Longplayer dieser Formation. Wer mit der Beschreibung nicht glücklich ist und nun unbedingt einen dieser ungeliebten Vergleiche hören will, dem sei hoffentlich damit Genüge getan, dass Bands wie DREAM THEATER, DEATH, EMPEROR, WINTERSUN und OPETH scheinbar Dauergäste in den Abspielgeräten der Bandmitglieder sind. Jetzt aber Schluss mit Demos und EPs! Wir wollen Vollzeit-Beschallung! Unbedingt anhören und mitfreuen!

Trackliste:
01. Waves Of Hate
02. Your Worst Enemy
03. After The Fall
04. God On Fire [live]
05. Nothing Weak Survives [live]
Spielzeit: 00:31:18

Line-Up:
Matti Jauhola - Schlagzeug
Kimmo Korhonen - Gitarre
Sami Tikkanen - Bass
Joonas Vanhalakka - Gitarre
Gökhan Korkmaz - Gesang
Patrick Franken [Border]
30.10.2013 | 13:17
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