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Cover von Sole Remedy -- Apoptosis
Band: Sole Remedy Homepage Sole Remedy bei Facebook Metalnews nach 'Sole Remedy' durchsuchenSole Remedy
Album:Apoptosis
Genre:Alternative, Prog Rock, Prog-Metal
Label:Aftermath Music
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:24.09.10
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"Kleines Juwel – schwer zu bekommen"

Hat schon mal jemand etwas von der Band SOLE REMEDY gehört? Vermutlich nicht, denn „The Wounded Ones“, das bislang einzige Album der finnischen Formation aus dem Jahre 2008 erschien nur als Eigenproduktion in limitierter Auflage. Nun liegt mit „Apostosis“ der Zweitling vor, der vom norwegischen Label Aftermath Music veröffentlicht wird, hierzulande bislang allerdings leider nur als Import [oder in digitaler Form] zu beziehen ist.

Das ist wahrlich sehr bedauerlich, denn das, was die Burschen dem geneigten Hörer da kredenzen, ist viel zu schade dafür, ausschließlich in skandinavischen Gefilden für Aufruhr zu sorgen. Hier ist eine Band, die das Potenzial hat, in bestimmten Hörerkreisen eine ganz große Nummer zu werden, so sie denn gehört werden würde. Das Spektrum von SOLE REMEDY reicht dabei von ruhigen, akustischen Momenten in der Art von RADIOHEAD, KATATONIA oder THE AMBER LIGHT bis zu düsteren und eruptiven Phasen à la OPETH oder DARK SUNS. Trotzdem klingt die Band nicht nach einer bloßen Kopie, sondern schafft es scheinbar mühelos, die vielen Einflüsse zu etwas relativ Eigenständigem zu verquicken. Man hat auch nie den Eindruck, das Ganze sei irgendwie mit dem Ziel konstruiert worden, besonders anspruchsvolle Musik zu machen, nur um der Musik Willen. Vielmehr ist es den Finnen einfach gelungen, ein Album zu kreieren, das voller herausragender Melodien steckt und durchgehend über eine äußerst intensive Atmosphäre verfügt. Ein Album, dass auch als solches gesehen werden will und soll, da es deutlich mehr ist als die Summe seiner – sehr starken – Einzelteile.

Es bleibt zu hoffen, dass SOLE REMEDY für „Apoptosis“ noch ein Label oder wenigstens einen Vertrieb in hiesigen Gefilden finden, denn es wäre nicht nur ihnen selbst, sondern auch all jenen, die immer auf der Suche nach neuer anspruchsvoller Musik sind, zu wünschen, dass dieses kleine Juwel nicht ungehört bleibt. Jedem, der sich für die oben genannten Bands begeistern kann – auch TOOL, PINK FLOYD und ANATHEMA sind Anhaltspunkte – sei „Apoptosis“ wärmstens ans Herz gelegt!

Trackliste:
01. Comatose
02. Present Remorse
03. Leave
04. The Burden
05. Ordeal
06. The Undertow
07. Apoptosis
08. Wolf In Me
09. Solace
10. Past Decay
Spielzeit: 00:56:44

Line-Up:
Jukka Salovaara - Vocals, Guitars
Mikko Laine - Guitars
Henry Silmonen - Drums
Artturi Sipilä - Bass
Eetu Karioja - Keyboards, Vocals
Timo Beisel [kaamos]
16.10.2010 | 15:05
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