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Cover von Sonata Arctica -- Pariah's Child
Band: Sonata Arctica Homepage Sonata Arctica bei Facebook Metalnews nach 'Sonata Arctica' durchsuchenSonata Arctica
Album:Pariah's Child
Genre:Power Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.03.14
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"Triumphale Rückkehr"

Die finnischen Power Metaller SONATA ARCTICA sind seit gut 15 Jahren nicht mehr aus der Szene weg zu denken und haben sich mit Alben wie „Silence“ oder „Reckoning Night“ eine mehr als loyale Fanbase erspielt. Die war nicht unbedingt nur begeistert von ihrem letzten Album „Stones Grow Her Name“, weshalb ihr nächstes Album „Pariah's Child“ vermutlich mit gemischten Gefühlen erwartet wurde.

Im Vorfeld der Veröffentlichung von „Pariah's Child“ behauptete die Band vollmundig, man wolle sich diesmal wieder mehr auf seine Anfangstage besinnen und möglichst „old school“ vorgehen - Fans dürfte das gefreut haben, denn „Stones Grow Her Name“ war ein eher eigenwilliges Experiment. Gleichzeitig sind derlei Aussagen auch immer riskant, gehen sie doch mit enormem Erwartungsdruck einher. Hört man sich die fertige Platte an, so wird allerdings auch recht schnell deutlich, dass ein solches Statement im Fall von SONATA ARCTICA vollkommen berechtigt war: Wo die Truppe auf dem verunglückten Vorgänger unsäglich kunststoffartig klang und die Songs auch nicht so recht Zugkraft entwickeln wollten, setzt bereits der Opener „The Wolves Die Young“ ein Ausrufezeichen und leitet das Album kraftvoll, treibend und eben mitreißend ein. Weiter geht's sodann mit „Running Lights“ und schon die einleitende Doublebass macht deutlich, wie die Marschrichtung lautet. Anstatt mit Gott weiß welchen Instrumenten herumzuspielen liefern die Finnen diesmal also gradlinigen Power Metal der alten Schule ab und das macht einen Heidenspaß. Natürlich ist das Ganze dabei in bester SONATA ARCTICA-Tradition kitischig bis zum Gehtnichtmehr, aber das wird dankenswerterweise von der drückenden Produktion abgefangen. Auf „Pariah's Child“ braten die Gitarren unerwartet hart und auch das Schlagzeug wurde so mächtig abgemischt, dass es sich hier endlich wieder um ein waschechtes Metal-Album von der Band aus dem Land der tausend Seen handelt. Weitere Beispiele für die härteste Zuckerwatte im Metal-Business finden sich mit dem zackigen „Cloud Factory“, „Half A Marathon Man“ oder „X Marks The Spot“. Gut, wer hätte erwartet, dass sich hinter „Love“ eine schwülstige Ballade verbirgt, aber das gehört eben auch dazu. Glücklicherweise sind auch die ansprechenden Leadgitarren zurück, weshalb SONATA ARCTICA mit ihrer neuen Platte so ziemlich alle Fehler des Vorgängers ausgebügelt haben. Was bei der Truppe schon immer gut war, bleibt natürlich gut und so liefert Frontmann Tony Kakko einmal mehr eine in jeder Hinsicht einwandfreie Gesangsleistung ab.

Der Wolf auf dem Cover kündigt es an: SONATA ARCTICA finden mit „Pariah's Child“ eindrucksvoll zu alten Tugenden zurück und liefern ein in jeder Hinsicht schnörkelloses Power Metal-Album nach skandinavischer Tradition ab. Kitschig ist das allemal, aber höchstens bei den vergleichsweise jugendlichen Kollegen THAUROROD wird so niveauvoll geschmalzt wie bei Tony Kakko und Konsorten. Sehr schön.

Trackliste:
01. The Wolves Die Young
02. Running Lights
03. Take One Breath
04. Cloud Factory
05. Blood
06. What Did You Do In The War, Dad?
07. Half A Marathon man
08. X Marks The Spot
09. Love
10. Larger Than Life
Spielzeit: 00:53:10

Line-Up:
Tony Kakko - Vocals & Keyboards
Elias Viljanen - Guitar
Pasi Kauppinen - Bass
Henrik Klingenberg - Keyboards
Tommy Portimo - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
13.04.2014 | 20:01
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