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Cover von Sonata Arctica -- The Days Of Grays
Band: Sonata Arctica Homepage Sonata Arctica bei Facebook Metalnews nach 'Sonata Arctica' durchsuchenSonata Arctica
Album:The Days Of Grays
Genre:Power Metal, Progressive, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:18.09.09
CD kaufen:'Sonata Arctica - The Days Of Grays' bei amazon.de kaufen
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"Neue Entwicklung"

Vor zwei Jahren schockten SONATA ARCTICA mit dem Album „Unia“ die Fan-Gemeinde. Statt des für die Band typischen Symphonic-Power-Speed-Metal gab es für Fans ein relativ sperriges, progressiv angehauchtes und ziemlich langsames Werk, welches sich von den Vorgängern extrem differenzierte. Wie das bei einem Soundwechsel so oft der Fall ist, waren viele neue Freunde gefunden, doch mindestens genauso viele Alte verschreckt. Von der Presse gab es Lobpreisungen, von den Fans jedoch bittere Anschuldigungen, die Wurzeln komplett zu ignorieren. Ob und wie SONATA ARCTICA, zwei Jahre später, mit „The Days Of Grays“ darauf reagieren, lässt sich klären.

Mit „Everything Fades To Gray” schafft man ein über drei Minuten langes Intro, welches aus Score-Elementen lebt und eine klassische Stimmung schafft, wie man sie von RHAPSODY OF FIRE oder Anderen kennt. Hier zeichnet sich schon ab, dass es ungewohnt düster bei der Band zugeht. Als offizieller Opener dient „Deathaura”, welcher mit seinen acht Minuten der längste Track der Platte ist. Auch dieser Track hat wieder ein Intro und offenbart eine Frauenstimme, welche die ersten Zeilen des Albums freilegt. Dann geht es los: Speed-Metal-Anteile, Tempowechsel ohne Ende und Tony Kakko in Höchstform. Aber halt! Kein Grund für alte Fans, in Jubelchöre auszubrechen. Trotz der Speed-Anteile ist dies kein „Zurück zu den Wurzeln“-Album. Neu ist die überwiegend düstere Stimmung. Ebenfalls erinnert der Opener mehr an eine Score-Band als an die alten SONATA ARCTICA. Dazu kommen dauerhafte Takt- und Stimmungswechsel, welche diesen Track ganz klar in eine progressive Schiene werfen. Diese acht Minuten stehen für ein wirres, und zugleich doch in sich schlüssiges Kunstwerk, welches nur wirr wirkt, weil der Name SONATA ARCTICA ihm seinen Stempel verpasst hat. An sich bietet das ganze Album enorme Stimmungswechsel, wie die/das Single/Video „Flag In The Ground“ zeigen. Hier wurde alten Fans Hoffnungen gemacht, da dieser Track genau so gut auf den ganzen Vorgängeralben hätte sein können. Trotzdem bleibt dies der einzige Track, der so extrem in die alte Richtung zielt. Viele düstere Balladen, die einzeln recht langweilig, als Komplettwerk aber unheimlich wichtig wirken, schleichen sich ziemlich oft in die Tracklist. Titel wie “Zeroes” und “The Dead Skin” zeigen sich dann wieder eher von der Progressiven-Seite und wirken teilweise ziemlich anstrengend und vor allem neu für die Band. Am Ende wird man noch mit dem sehr ruhigen Track „Everything Fades To Gray“ entlassen, welcher eine Ballade darstellt und eher auf Symphonie und gesprochenen Text setzt und einem ganz schweren Brocken Kunst einen Schlussstrich verpasst.

Fazit: SONATA ARCTICA tun auf „The Days Of Grays” das, was viele Band nicht machen – sie erfinden sich ganz neu. Letztendlich ist das Album ein verdammt schwerer Brocken geworden, der alles und niemanden begeistern kann. SONATA ARCTICA jedoch aus Erwartungsgründen an ein Speed-Album oder ähnlichem einen Strick daraus zu drehen, wäre an dieser Stelle aber falsch. Die Band hat ein sehr anspruchsvolles, vielseitiges und großes Stück Kunst geschaffen, was als Ganzheit keine Fehler aufweist und auf einem hohen Niveau angesiedelt ist. Man muss sich schlichtweg damit zufrieden geben, dass dies hier wirklich SONATA ARCTICA sind, die man hört und sich frei machen von jenen Erwartungsvorstellungen, die man an die Band gerichtet hat – nur dann kann man sehen, dass eine Band, die eigenständige Wege geht, ein wundervolles und perfekt ausgearbeitetes Album geschaffen hat.

Trackliste:
01. Everything Fades To Gray [Instrumental]
02. Deathaura
03. The Last Amazing Grays
04. Flag In The Ground
05. Breathing
06. Zeroes
07. The Dead Skin
08. Juliet
09. No Dream Can Heal A Broken Heart
10. As If The World Wasn’t Ending
11. The Truth Is Out There
12. Everything Fades To Gray
13. In The Dark [Digipack Bonus Track]
Spielzeit: 00:59:26

Line-Up:
Tommy Portimo - Drums
Elias “E.Vil” Viljanen - Guitars
Tony Kakko - Vocals/Keyboards
Marko Paasikoski - Bass
Henrik Klingenberg - Keyboards
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
16.09.2009 | 15:11
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