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Band: Sonic Syndicate Homepage Sonic Syndicate bei Facebook Metalnews nach 'Sonic Syndicate' durchsuchenSonic Syndicate
Album:We Rule The Night
Genre:Alternative, Modern Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.08.10
CD kaufen:'Sonic Syndicate - We Rule The Night' bei amazon.de kaufen
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"Ein neuer Anfang"

SONIC SYNDICATE haben in den letzten Jahren viel von sich reden gemacht. Nach drei Alben voll mit selbstgenanntem „(un)true nuclear metal“ meldet sich die Gruppe mit „We Rule The Night“ zurück und läutet, nicht zuletzt durch das Debüt des neuen Sänger Nathan Biggs, ein neues Kapitel in der Bandgeschichte ein. Die Epocheneröffnung weiß zu polarisieren, aber macht auch darauf neugierig wie die weitere Entwicklung verlaufen könnte.

Wie es schon der neue Mann am Mikrofon in unserem Interview erklärt, hat die Gruppe versucht ein möglichst vielschichtiges Album auf die Beine zu stellen. Nun ist das ein Wagnis, dass nicht unbedingt jeder Band zu Gute kommt. Anders bei SONIC SYNDICATE? Der Einsteiger „Beauty And The Freak“ ist auf jeden Fall bezeichnend für den Albumverlauf. Es wird tief losgeholzt und die Gitarren kriegen ordentlich Unterstützung durch maßig Synthie-Einsatz. Double-Bass-Gewitter ist dagegen selten der Fall. Man merkt schon, die Gruppe hat Akzente gesetzt. Der Härtegrad wurde ordentlich kompositions- und soundtechnisch runtergeschraubt, was den Abgeh-Faktor einschränkt, aber dafür viel Entfaltungsraum für die Gesangsspielereien der Herrn Sjunnesson und Biggs frei lässt. Diese fügen sich wiederum besser in die Klangtexturen ein als bei so manchem Vorgänger. Leider erscheint die Verteilung viel zu klar und pro Song sehr berechenbar, so dass ein paar Überraschungsmomente drin gewesen wären, wenn man die Bandbreite etwas unvorhersehbarer ausgeschöpft hätte. Das Potenzial für den richtigen Einsatz wird bei Liedern wie „Burn This City“ immer wieder sichtbar. Besonders die Hook-Lines sind bei diesem Werk sehr ausgereift und laden wie bei „Black And Blue“ zum Mitsingen ein. Ansprechend ist aber auch die Obskurität durch das Nebeneinander von Balladen wie „Miles Apart“ und mehr Industrial-geprägten Nummern wie „Plans Are For People“. So stellt man das ganze Album fast schon poppige Läufe auf, die im Handumdrehen von Power-Chords niedergemäht werden. Ein im Ganzen guter Spagat, der aber von meiner persönlichen Perspektive durchaus mehr Double-Bass und weniger Synthie hätte vertragen können. Aber wer sagt denn schon, dass die Entwicklung ihr Ende erreicht hat?

„We Rule The Night“ ist im Endeffekt ein gutes Allround-Album, das mit Glück den Grundstein für eine sehr spannende Etappe legt. Es bleibt abzuwarten, was einen in den nächsten Jahren noch aus dem Hause SONIC SYNDICATE erwartet. Vielleicht bleibt auch mein im Interview geäußerter Vorschlag berücksichtigt und wir kommen alle nochmal in den Genuss diese Gruppe Jazz spielen zu sehen. Dass der Freiraum da ist hat die Band unter Beweis gestellt.

Trackliste:
1. Beauty And The Freak
2. Revolution, Baby
3. Turn It Up
4. My Own Life
5. Burn This City
6. Black And Blue
7. Miles Apart
8. Plans Are For People
9. Leave Me Alone
10. Break Of Day
11. We Rule The Night
Spielzeit: 00:40:31

Line-Up:
Gesang - Richard Sjunnesson
Gesang - Nathan J. Biggs
Gitarre, Gesang - Robin Sjunnesson
Gitarre - Roger Sjunnesson
Bass, Gesang - Karin Axelsson
Schlagzeug - John Bengtsson
Oleg Pronitschew [John Gorerilla]
20.08.2010 | 16:12
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