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Album:Riddle Of Steel
Genre:Doom Metal, Heavy Metal
Label:Debemur Morti
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:12.09.14
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"Erster Gehversuch gelungen!"

Ein recht interessantes Label haben sich die Herren von SONS OF CROM ausgesucht. Eine Kapelle, die eine Mischung aus BATHORY, Doom und Heavy Metal zockt, hätte man nicht gerade beim französischen Black Metal Label Debemur Morti erwartet. Aber sei es drum! Jedenfalls hat das Duo hinter SONS OF CROM sich entschieden, ihr erstes Album „Riddle Of Steel“ diesen September zu veröffentlichen und präsentieren 43 Minuten fantasievollen Metal.

Abwechslung wird auf „Riddle Of Steel“ groß geschrieben. Beginnt man mit dem Opener „Myrkrarfar“ noch sehr metallisch und erinnert zeitweise an EREB ALTOR, so wird das fünfminütige „Golden Gates“ eigentlich nur von akustischen Gitarren und der Stimmen der beiden Freunde getragen. Tendenziell könnte so eine Ballade auch von Altmeister Quorthon stammen, wobei dieser doch noch einen Zacken epischer und einzigartiger zu Werke gegangen ist. Bei „Call Of The Black Mountain“ wird ein kurzes, aber dafür knackiges Solo eingeflochten, bevor der Song mithilfe des Klargesangs neue epische Höhen erreicht. Es ist allgemein recht beeindruckend, wie die Herren es schaffen, sehr verschiedene Vocals auf dem Album miteinander zu kombinieren [vom heiseren Flüstern über Klargesang bis hin zu schwarzmetallischem Gekeife ist alles dabei]. Dass dabei aber nicht alles Gold ist, was glänzt, muss auch gesagt werden, denn die Stimmen der beiden Herren könnten ruhig noch etwas Power vertragen. Aber „Riddle Of Steel“ hat ja noch mehr als nur Gesang zu bieten. Mit „Cimmerian Dance“ findet sich ein reines Instrumental auf der Scheibe, welches sehr rhythmisch und verspielt daherkommt. Bei 00:55 hat man tatsächlich Lust, das eigene Tanzbein zu schwingen, bevor man wieder den melodischen Gitarren-Riffs und dem klassischen Solo zuhört. Eine Scheibe, die sich an BATHORY, EREB ALTOR und auch ISOLE orientiert, wäre aber natürlich nicht vollständig, wenn es nicht noch einen epischen Übersong gäbe. Dafür gibt es „Victory“, einen Zwölfminüter, der mit Windböen, akustischen Gitarren und Klargesang beginnt, sich dann zu einem Doom-Monolithen entwickelt und zum Schluss noch mit einem Sprachsample aufwarten kann. Den Albumabschluss bildet das ruhige und von Keyboards getragene „Seven Spells [The Riddle Of Steel]“, welches für einen geruhsamen und nahezu zärtlichen Ausklang sorgt. Wenig barbarisch, aber doch schön!

SONS OF CROM liefern mit ihrem Debütalbum eine ordentlich Scheibe an, die Fans von BATHORY, aber auch von klassischem Heavy und Doom Metal interessieren sollte. Für zukünftige Alben sollte die Herren etwas mehr Kraft und Power mitbringen [nicht nur in ihrem Gesang] und vielleicht noch etwas eigenständiger werden. Denn das Album ist zwar variantenreich, aber die Inspirationsquellen von SONS OF CROM sind zu deutlich hörbar. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Das bedeutet aber nicht, dass „Riddle Of Steel“ keinen Spaß macht!

Trackliste:
01. Myrkrarfar
02. Master Of Shadows
03. Golden Gates
04. Call Of The Black Mountain
05. Cimmerian Dance
06. Victory
07. Seven Spells [The Riddle Of Steel]
Spielzeit: 00:42:03

Line-Up:
Iiro Sarkki - Gesang, Drums
Janne Posti - Gesang, Gitarre, Bass, Keyboards
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
17.10.2014 | 15:35
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