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News zu Sophicide
Sophicide - Debüt über Willowtip
30.06.12
30.06.12
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"Einstand mit Paukenschlag" | ||||||||||||||||||
| Mein lieber Schwan, mit „Perdition Of The Sublime“ legt das deutsche Ein-Mann-Melo/Tech-Death-Projekt SOPHICIDE ein Debüt vor, dass es sich gewaschen hat! Und das gleich auf dem US-Label Willowtip [bzw. in Europa über Hammerheart], die mit solchen Bands wie ULCERATE, MARUTA, PHOBIA oder auch ARSIS schon immer ein gutes Händchen für außergewöhnliche Bands hatten. So auch bei SOPHICIDE, die jetzt zwar nicht den progressiven Melo/Tech-Death Metal komplett umkrempeln, was sowie fast unmöglich ist, aber dafür äußerst geschickt die verfügbaren Komponenten zusammenstecken und dabei solch alten Hasen wie NECROPHAGIST oder auch OBSCURA so manches Mal zeigen, wo der Hammer hängt. Dabei liegen SOPHICIDE – komplett umgesetzt vom 22-jährigen Adam Laszlo – irgendwo zwischen eben diesen beiden Bands und auch solchen Truppen wie ASIS in ihrer Frühphase, DEATH und ein wenig ATHEIST, wissen aber durchaus mit einer eigenen Note zu überzeugen, wobei vor allem die Melodie und der Song an sich im Vordergrund stehen, d.h. keine Hochgeschwindigkeitsrekorde aufgestellt werden sollen. Dafür konzentriert sich auch thematisch Laszlo auf ein spannendes Konzept abseits von Horror und Gore, in dem es vielmehr um den Verfall der Werte in der modernen Gesellschaft und deren generelle Apathie – gut unterstützt durch einige prägnante Samples – geht. Und dann wären da noch Songs wie „Of Lust And Vengeance“, das schöne „Blood For Honour“, das ungewöhnliche Akustikintermezzo „Folie À Deux“ oder auch „Lafeyette's“ Deception“, die aufzeigen, dass Laszlo seine Hausaufgaben gemacht hat und musikalisch so einiges auf dem Kasten hat bzw. den Hörer einige Male schier schwindlig spielt [das programmierte Schlagzeug stört übrigens kein bisschen]. Dennoch wirkt nichts chaotisch oder wie pures Schaulaufen, sodass „Perdition Of The Sublime“ angenehm hervorsticht und in vielerlei Hinsicht zu punkten vermag. Kurzum: SOPHICIDE legen bereits mit ihrem Debüt ein sehr ausgereiftes Album vor, das so manche Band auch nach mehreren Jahren Erfahrung bzw. Anläufen nicht auf die Reihe bekommt. Somit dürfte „Perdition Of The Sublime“ alle Interessierten aus der Melo/Tech-Death-Ecke ansprechen – und hier vor allem Fans von OBSCURA oder auch NECROPHAGIST [die vielleicht auch irgendwann mal noch in diesem Jahrzehnt ein neues Album veröffentlichen werden?]. Man darf auf alle Fälle gespannt sein, wie es mit SOPHICIDE weitergehen wird und ob das hohe Niveau gehalten werden kann, denn die Messlatte liegt mit „Perdition Of The Sublime“ verdammt hoch! | ||||||||||||||||||
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