.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Sorrowfield
CD Review: Sorrowfield - Horus

Sorrowfield
Horus


Heavy Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Starke Eigenproduktion"
Mehr aus den Genres
CD Review: Katatonia - The Fall Of Hearts

Katatonia
The Fall Of Hearts


Dark Metal, Prog Rock, Prog-Metal
6 von 7 Punkten
"Ganz große Kunst"
CD Review: Space Odyssey - Tears Of The Sun

Space Odyssey
Tears Of The Sun


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Richard Andersson traditionell"
CD Review: Argus - Boldly Stride The Doomed

Argus
Boldly Stride The Doomed


Doom Metal, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Helden aus der zweiten Reihe"
CD Review: 21Octayne - 2.0

21Octayne
2.0


AOR, Hard Rock, Heavy Metal
3.5 von 7 Punkten
"Hinter den Erwartungen geblieben"
CD Review: Vreid - Welcome Farewell

Vreid
Welcome Farewell


Black Metal, Heavy Metal, Rock'n'Roll
6 von 7 Punkten
"Traditionell, aber doch spannend"
CD Review: Shrapnel - Raised On Decay

Shrapnel
Raised On Decay


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Ein Schritt nach vorne"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Sorrowfield -- 4 Messages
Band: Sorrowfield Homepage  Metalnews nach 'Sorrowfield' durchsuchenSorrowfield
Album:4 Messages
Genre:Dark Metal
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:00.10.03
Share:



Dass in Bremen zurzeit nicht nur gut Fußball gespielt, sondern auch vielversprechend musiziert wird, beweisen uns mit der hier vorliegenden Vier-Track-Demo-CD (wie der Name schon sagt…) fünf „Bremer Stadtmusikanten“ unter dem verheißungsvollen Namen SORROWFIELD.

Die auf knapp über eine Viertelstunde verteilten „4 Messages“ erinnern dabei zunächst äußerst stark an eine wohlbekannte finnische Band und zwar keine geringere als SENTENCED. Ebenso wie ihr nordisches Vorbild zelebrieren die deutschen Hansestädter melancholischen und doch straight-rockigen Düster-Rock. Dabei wird bei jeder einzelnen Komposition das ausgesprochen gute Gespür für einprägsame Melodien und knackige Rhythmen deutlich, vor allem beim Opener „Well Waters“, dem wohl besten Stück der Scheibe. Positiv in die Bewertung fließt auch der kraftvolle und sehr variable Gesangsstil von Mikrofonmann Marco Bianchi ein, der an manchen Stellen gar an den guten alten GLENN DANZIG erinnert. Gitarrentechnisch bekommt der geneigte Hörer sowohl Elektrisches als auch Akkustisches geboten, wobei letzteres zum einen in separaten, ruhigen Passagen zum Tragen kommt und zum anderen als hintergründige Unterlegung der E-Gitarren (in „Neon Rain“). Abgerundet wird die ganze Sache dann nur noch durch das abwechslungsreiche Schlagzeugspiel von Schießbudenmeister Patrick Quinlan und einer für Demo-Verhältnisse sehr guten und klaren Produktion.
Als eher negativ empfindet man dagegen das ziemlich langweilige und gewöhnliche Cover-Artwork. Hier hätte man sich für die Gestaltung besser etwas mehr Zeit genommen, um dem hohen musikalischen Standard einen äquivalenten Rahmen zu verpassen. Doch der auf „4 Messages“ vertretenen Musik tut dieser Umstand natürlich keinen Abbruch.

Als Fazit kann man somit konstatieren, dass sich das Bremer Quintett auf einem sehr guten Weg befindet. Die Ähnlichkeiten zu besagten SENTENCED sind zwar unüberhörbar vorhanden, doch ebenso vernimmt man den vier äußerst harmonischen Liedern auch eine große Portion an Eigenständigkeit und Fähigkeit, in der Zukunft noch für Aufsehen zu sorgen.
Und wer weiß, vielleicht tun es SORROWFIELD bald ihren skandinavischen „Paten“, die auf der Meisterfeier des städtischen Eishockey-Vereins zockten, gleich und spielen dem großen SV Werder ein Ständchen zum erfolgreichen Bestehen im Titelkampf der Bundesliga?! Interessierte sollten jedenfalls mal auf der Homepage der Band vorbeischauen, von wo man das komplette „Well Waters“ herunterladen kann, ebenso wie kurze Anspieler der restlichen drei Kompositionen.

Trackliste:
1. Well Waters
2. Neon Rain
3. The Struggle
4. Icy Waste Of Love


Sebastian König [sk]
23.04.2004 | 23:01
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin