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Album:Teloitus
Genre:Death Metal
Label:Woodcut Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:13.06.08
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"Kriegsgötter klingen anders..."

Die finnischen Deather mit dem klangvollen Namen SOTAJUMALA, der ‚Kriegsgott’ bedeutet, lassen mit „Teloitus“ ihren zweiten Silberling vom Stapel. Auch vier Jahre nach dem Full-Length-Debüt wird wieder wuchtiger, aber leider auch berechenbarer Death Metal US-amerikanischer Schule fabriziert.

An und für sich machen die Jungs aus dem Land der tausend Seen ihre Sache gar nicht übel. Sie prügeln sich hauptsächlich durch ihre acht Tracks, wobei immer wieder Stakkato-Riffs einbaut werden und gelegentlich das Tempo verschleppt wird. Das erinnert an MALEVOLENT CREATION [„Kidutus“], während zudem IMMOLATION und MORBID ANGEL [„Riistetty Viattomuus“, „Teloitus“] ganz gewaltig durchscheinen. US Death Metal ist hier das große Stichwort, sodass SOTAJUMALA alles andere als europäisch klingen, wenn wir mal von den komplett in finnischer Sprache gehaltenen Texten absehen. Bei dem Gegrunze und Gebrüll von Mynni, der das bisherige Goldkehlchen Teijo Hakkola abgelöst hat, ist dies aber sowieso kaum auszumachen, sodass man schon genau hinhören muss, um sich dieser Besonderheit bewusst zu werden. Handwerklich liefern die Finnen eine grundsolide Vorstellung ab, wobei ein wenig Wumms in der Produktion, gerade bei den Klampfen und beim recht steril klingenden Schlagzeug, fehlt. Das geht aber alles noch in Ordnung, da das Hauptproblem bei den Songs an sich liegt. Wirklich viel Spannendes oder gar Neues haben SOTAJUMALA bei aller spielerischen Versiertheit und gebotenen Brutalität nämlich nicht zu bieten, da einem alles irgendwie bekannt vorkommt und wirkliche Knaller, die dauerhaft im Ohr hängen bleiben, leider fehlen.

„Teloitus“ enthält einige gute Ideen, während hauptsächlich bereits Gebotenes verwurstet wird. Die Finnen machen dies durchaus kompetent, sodass sie mit ihrer zweiten CD gewiss keinen Totalausfall abliefern, aber wirklich fesselnd ist das Machwerk ebenso wenig geworden, da es etliche Bands gibt, die absolut identisch oder sogar besser agieren. Eine brauchbare Scheibe, die man haben kann, aber nicht unbedingt haben muss.

Trackliste:
01. Tappaja Ja Tapettu [The Slayer And The Slain]
02. Arkku Vailla Vainajaa [A Corpseless Coffin]
03. Kuolinjulistus [Declaration Of Death]
04. Riistetty Viattomuus [Ravaged Innocence]
05. Verellä Kirjoitettu [Written In Blood]
06. Oikeutus [Justification]
07. Kidutus [Torture]
08. Teloitus [Execution]

Bonus-Video: Kuolinjulistus [Declaration Of Death]
Spielzeit: 00:38:53

Line-Up:
Tomi Otsala – Bass
Pete Lapio – Guitar
Kosti Orbinski – Guitars
Timo Häkkinen – Drums
Mynni Luukkainen – Vocals
Alexander Eitner [soulsatzero]
06.06.2008 | 15:58
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