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"Neue Songs braucht das Land!" | ||||||||||||||||||
| SOULDRAINER – nie gehört – nie gesehen – nix. Zugegeben, der Name ist vielleicht nicht der beste und mit Mascot Records [u.a. VOLBEAT, JOHN 5...] ist man vielleicht auch nicht gerade auf dem richtigen Label, um mit heftigem Metal einen Preis zu gewinnen. Ob in die richtung mit bis zu sieben Jahren alt Songs überhaupt was geht, zeigt sich im folgenden... Richtig – SOULDRAINER haben sich 2000 gegründet und seitdem ein Demo ein Promo-Demos sowie die „First Row In Hell“-MCD fabriziert. Beinahe sämtliche Stücke, die zwischen 2002 und 2005 enstanden sind, befinden sich auf dem nun endlich fertiggestellten Debüt des Fünfers. Melodic Death Metal steht drauf, aber man sollte sich nicht darauf einstellen, in der typischen Manier mit melodischstem Geriffe etc. überhäuft zu werden. Hier verbinden sich verschiedene Einflüsse, man klingt zu jeder Zeit recht brachial, auch Keyboards [leider meist unnötig] zum Einsatz und die Vocals bewegen sich ganz klar im tieferem denn genretypisch keifenden Bereich. Dazu kommt, dass die meisten Songs von „Reborn“ im Mid- bis Down-Tempo gehalten sind. Als Mixtur kommt am Ende ein recht dichtes Feeling zwischen mittelalten DARK TRANQUILLITY, massiv spürbar alten SAMAEL und vielleicht ein wenig SEPTIC FLESH heraus. Ihr Alter hört man den Songs zweifelsohne an – ganz so „up to date“ klingt das hier – zumindest bis zur zweiten Hälfte – nicht. Dennoch lassen sich gute Momente auf diesem Erstling finden. Was erfrischt, ist die Tatsache, dass der melodische Death Metal hier nicht zum 10.000 Mal wiederholt, sondern mit massig Dunkelheit angereichert und wieder interessanter gemacht wird. Wenn man jetzt noch etwas mehr an sich feilt und den „Kitsch“ einschränkt, könnte hier noch eine wirklich ernst zunehmende Truppe [„They All Die“ zeigt sich durchweg böse und mächtig!] heranwachsen. | ||||||||||||||||||
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