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Cover von Soulfallen -- World Expiration
Band: Soulfallen Homepage Soulfallen bei Facebook Metalnews nach 'Soulfallen' durchsuchenSoulfallen
Album:World Expiration
Genre:Black/Death Metal, Dark Metal
Label:Off Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:07.09.07
CD kaufen:'Soulfallen - World Expiration' bei amazon.de kaufen
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"Dickflüssige Melodiepampe, die rockt."

Nach HEOROT stellt sich eine weitere, junge Band vor, die nach zwei Demos [„Dark Remains“ & „Death Of The Tyrant“] nun mit „World Expiration“ ein Debüt-Album auf den überlaufenen Metalmarkt wirft, das sich gewaschen hat.

Quasi mit „molto presto“ beginnt das Album, denn hier gibt’s gleich in den ersten Sekunden druckvolle Blasorchestraleinlagen, die sich über das Intro bis in den ersten Song ziehen und auch im weiteren Verlauf des Albums ihre weitere Vervollständigung durch Streichinstrumente finden. Natürlich künstlich erzeugt, aber aufwendig produziert und sehr ausgewogen zum Einsatz gebracht. Wir erleben SOULFALLEN auf ihrem Debüt, „World Expiration“, als klanggewaltige Vertreter des modernen Dark Metal, der sich hier und dort einiger stimmiger Elemente von Death und Black Metal bedient, jedoch immer wieder wie ein alles in sich verschlingender Teerfluss durch die Gehörgänge zieht. Rein stimmlich fühle ich mich – wie sonst eigentlich bei keiner anderen Band – in den tiefen Growl-Passagen an RUNEMAGICK-Grunzbaron Nicklas Rudolfsson erinnert. Auch der schleppende, teils doomige Stampftakt, unterlegt vom schweren, zähen Riffbrei erinnert hier und da an die Schweden. SOULFALLEN wissen jedoch genau, dass man allein damit keinen Blumentopf gewinnen kann und üben sich rifftechnisch gleichermaßen in Vielseitigkeit und Abwechslung. Es wird gegrunzt, gekreischt, geflüstert, gemosht, geholzt, geweint und auf eine Art und Weise gebreakt, wie es ein Boris Becker in den 80er Jahren nicht besser hätte hinbekommen können.

„HA! Erwischt!“, denke ich übrigens während des letzten Songs, „No More Than Thieves“, denn entgegen der bisherigen Linie der Band erklingt plötzlich eine Frauenstimme. Nach der ewigen Langeweile und Plagiat nach Plagiat waren es im letzten Jahr DEPRESSED MODE, die vorgemacht haben, dass dies nicht mehr schlecht sein muss. Keine Angst, liebe Antifeministen, auch bei SOULFALLEN passt alles wunderbar und man hat eine Dame gewählt, die es schwer drauf hat, diesem letzten Song die Atmosphäre mitzugeben, die er braucht, um gleich bei Song Nr. 1 wieder einsetzen zu wollen.

Wir bekommen von SOULFALLEN also ein beispielhaftes Debüt geliefert, welches ich jedem Freund düsterer Klänge nur empfehlen kann. Die perfekte Musik für Herbst und Winter am warmen Kamin, für Regen und Schnee, für Matsch- und Nebelwetter. Des Weiteren sollte man die Platte ruhig ein paar Durchläufe über auf sich wirken lassen, denn wie so oft erschließt sich die gesamte Vielfalt erst bei genauem Hinhören, so dass sie immer mehr zu einem willkommenen Begleiter innerhalb des musikalischen Alltags reift.

Trackliste:
01. Machiavellian Night Descends
02. Third Day Of The Eclipse
03. Expiration
04. Like Beasts Upon Their Prey
05. Withdrawal
06. Another Pariah
07. Death Of The Tyrant
08. I Am Becoming
09. No More Than Thieves
Spielzeit: 00:39:34

Line-Up:
Kai Leikola – Vocals, Bass
Aapeli Kivimäki – Gitarre
Marko Cieslak – Guitars
Jimmy Salmi - Drums
Patrick Franken [Border]
06.01.2008 | 03:48
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