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Cover von Soulfly -- Archangel
Band: Soulfly Homepage  Metalnews nach 'Soulfly' durchsuchenSoulfly
Album:Archangel
Genre:Death/Thrash Metal, Modern Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.08.15
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"Und wieder ganz anders"

Die brasilianischen Groove Metaller SOULFLY gingen einst aus dem verhängnisvollen Split der Thrasher SEPULTURA mit ihrem Bandkopf Max Cavalera hervor. Seither ist die Formation aus der extremen Musikszene nicht mehr wegzudenken und gilt bei vielen Fans nach wie vor als die einzig wahre Cavalera'sche Wirkungsstätte. Mit „Archangel“ erschien jüngst das zehnte Album der Band.

SOULFLY waren schon immer anders. Das lässt sich schon an der Tatsache festmachen, dass es außer den ungarischen Langweilern von EKTOMORF, die die Brasilianer bis in die letzte Handbewegung kopieren, keine einzige Band gibt, die auch nur im entferntesten wie Max Cavalera und seine Mannschaft klingt. Auch auf „Archangel“ ziehen die Herren ihr Ding wieder ebenso gnaden- wie kompromisslos durch, wobei sich „ihr Ding“ gar nicht so leicht definieren lässt. Aufgrund erwähnter Eigenständigkeit erfinden sich SOULFLY nämlich von Album zu Album erfolgreich neu, weshalb „Archangel“ einmal mehr ein durchweg vielschichtiges und abwechslungsreiches Werk mit etlichen Facetten geworden ist. Während Songs wie der nachgerade punkige Opener „We Sold Our Souls To Metal“ oder auch „Deceiver“ recht gradlinige Nummern geworden sind, loten die Brasilianer auf diesem Werk wieder neue Aspekte ihres Sounds aus. Der Titeltrack etwa wurde unüberhörbar von zeitgenössischen Extreme Metal-Bands wie BEHEMOTH inspiriert und trägt nicht zuletzt dank orchestraler Synthies Züge des Black Metals. Auch ansonsten hört man der Band ihre Wurzeln und Einflüsse auf „Archangel“ an: In „Sodomites“ klingen hier und da MORBID ANGEL durch, „Ishtar Rising“ und „Shamash“ sind recht typische SOULFLY-Stampfer der älteren Schule und „Titans“ erinnert stellenweise an SEPULTURA aus der Cavalera-Zeit. So ist „Archangel“ trotz seiner kompakten Länge von nicht einmal 37 Minuten ein ziemlich abwechslungsreiches Album geworden, dass sich deutlich von seinem konstant dahin groovenden Vorgänger „Savages“ abhebt. Einziger Wermutstropfen ist somit der Sound dieser Platte, denn der fällt etwas pappig und ab und an geradezu matschig aus, was dem Ganzen einen Teil seiner Direktheit nimmt – stören kann das aber auch nicht wirklich.

SOULFLY haben den Ruf, sich auf jedem ihrer Alben ein Stück weit neu zu erfinden und dem werden sie auch mit „Archangel“ wieder gerecht. Nach dem Groove-Monster „Savages“ flirten die Brasilianer diesmal mit dem angeschwärzten Extreme Metal und zeigen sich von einer bisher ungehörten Seite. Die steht ihnen ganz hervorragend, weshalb „Archangel“ für jeden Fan der Truppe als Kaufempfehlung angesehen werden kann.

Trackliste:
01. We Sold Our Souls To Metal
02. Archangel
03. Sodomites
04. Ishtar Rising
05. Live Life Hard!
06. Shamash
07. Bethlehem's Blood
08. Titans
09. Deceiver
10. Mother Of Dragons
Spielzeit: 00:36:44

Line-Up:
Max Cavalera - Vocals, Guitar
Marc Rizzo - Guitar
Tony Campos - Bass
Zyon Cavalera - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
19.08.2015 | 16:46
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