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"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Soulfly -- Enslaved
Band: Soulfly Homepage Soulfly bei Facebook Metalnews nach 'Soulfly' durchsuchenSoulfly
Album:Enslaved
Genre:Death/Thrash Metal, Neo-Thrash
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:09.03.12
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"Gehörgangzerbröselung à la Cavalera"

Max Cavalera besinnt sich nun schon seit frühestens "Prophecy" eindeutig wieder mehr und mehr auf seine Thrash Metal Wurzeln, so sehr, dass in den letzten zwei Alben "Conquer" und "Omen" nahezu alle Weltmusik-Einflüsse außen vor blieben. So hielt ich genau diese zwei Platten zwar in geringem Maße für spaßig, aber auch umso langweiliger und unorigineller, besonders im Bezug zu den direkten Vorgänger-Platten "Prophecy" und "Dark Ages", die SOULFLY at its best zeigten. Was bietet nun das neue Werk "Enslaved"?

In erster Linie wurde dieses Album als das brutalste in der Geschichte von SOULFLY angekündigt, und das ist auch gelungen: Das Album bietet einen derben Mischmasch aus Thrash und Death Metal. So ist "World Scum" schon ein relativ direkter und brutaler Brocken, der gegen Ende sogar mit einem waschechten Blastbeat überrascht [kein Wunder bei der Neubesetzung]. Während Tracks wie "Intervention" wie neuere SOULFLY Tracks klingen, zerlegen "Gladiator" und Co in einer neuen, extrem brachialen Art und Weise deine Boxen. Das gehörte hat Zitate von CAVALERA CONSPIRACY, alten SEPULTURA und eben SOULFLY [die Anfangstage vom Selftitled und "Primitive"-Album bleiben dabei nahezu komplett vernachlässigt]. So konzentriert sich Max die ersten 8 Tracks tatsächlich darum, dem geneigten Hörer den Schädel abzuschrauben, und das ziemlich heftig. Dann folgen die ersten Überraschungen: "Plata O Plomo" bietet ein "Primitive"-Riff, wie man es schon lange nicht mehr gehört hatte, kombiniert mit Rizzos typischer Flamenco Gitarre. [Das stark betonte Wort "Sepultura" darf man als Seitenhieb verstehen?]. "Chains" hätte so locker auf dem NAILBOMB Album stehen dürfen und überrascht mit über siebenminütiger Spielzeit. Der Albenabschluss bietet nochmal das inzwischen obligatorische Familientreffen: Zyon, Ritchi und Igor Cavalera reichen sich die Klinke: sie spielen und singen einen Großteil des Songs, der auch mal gerne an "Primitive" erinnert. Käufer der Standard-Edition müssen dieses mal, warum auch immer, auf den SOULFLY typischen Song "Soulfly" verzichten. Dieser ist aber auf dem Digipak enthalten [mitsamt zweier zusätzlicher, aber recht mittelmäßiger Songs]. Zusätzliche Gastbeiträge sind von Dez Fafara [DEVILDRIVER] und Travis Ryan [CATTLE DECAPITATION] vorgetragen, wobei nur letzterer auf "World Scum" beeindrucken kann.

Doch auch das an sich gut bestückte Album hat seine Schwächen. Zu allererst sei mal die Produktion zu nennen. Sie ist extrem basslastig und das Schlagzeug klingt sehr künstlich. Vergleicht man die neuen SOULFLY Songs mit den relevanten SEPULTURA Alben [der Vergleich findet nur deswegen statt, weil Max die neuen Songs des Albums als "Arise" auf Speed beschrieben hat], so haben wir einige annähernde, aber auch andere Tracks, die, im Gegensatz zu den Altleistungen, recht langweilig und langgezogen wirken.

Zusammengefasst haben wir, nach den zwei für mich ziemlich schwachen Alben "Conquer" und "Omen", endlich wieder ein waschechtes SOULFLY-Album vorliegen, das man gerne am Stück durchhört. Max bietet hier eine von ihm noch nicht gehörte Brutalität, diesmal allerdings mit größtenteils gelungenem Songwriting verbunden. Äußerst willkommen sind auch die neuen Blastbeat-Ausbrüche. Die Weltmusik und Sitar-Auszüge passen auch in diese Stücke gut rein, treten aber, wie von den letzten Alben bekannt, sehr selten auf. Im Vergleich zu den genialen Werken "Prophecy" und "Dark Ages" zieht auch "Enslaved" eindeutig den kürzeren.

Trackliste:
01. Resistance
02. World Scum
03. Intervention
04. Gladiator
05. Legions
06. American Steel
07. Redemption Of Man By God
08. Treachery
09. Plata O Plomo
10. Chains
11. Revengeance

Digipak [nicht in Review berücksichtigt]:

12. Slave
13. Bastard
14. Soulfly VIII
Spielzeit: 00:53:41

Line-Up:
Max Cavalera - Gesang, Gitarre
Marc Rizzo - Lead-Gitarre
Tony Campos - Bass, Gesang bei "Plata O Plomo"
David Kinkade - Schlagzeug

Gäste:

Gesang (2): Travis Ryan
Gesang (7): Dez Fafara
Schlagzeug (11): Zyon Cavalera
Gitarre, Gesang (11): Igor Cavalera
Gesang (11): Richie Cavalera
Sascha Dörr [Saschisch]
02.03.2012 | 22:22
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