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Cover von Soulfly -- Savages
Band: Soulfly Homepage Soulfly bei Facebook Metalnews nach 'Soulfly' durchsuchenSoulfly
Album:Savages
Genre:Death/Thrash Metal, Groove Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:04.10.13
CD kaufen:'Soulfly - Savages' bei amazon.de kaufen
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"Hochexplosiver Death/Thrash Molotov"

Sieh mal einer an: nichts ahnend legt man da die neue SOULFLY auf und fragt sich, ob die letzte CD, "Enslaved", wirklich schon wieder so lange zurückliegt? In der Tat, zwei Jahre hat uns Max Cavalera wieder warten lassen. Man erinnere sich zurück: Das letzte Werk hatte einige Death Metal Zitate am Start. Vom letzten Line Up hat sich Mr Kinkade verabschiedet, Max' Sohn Zyon übernimmt den Posten vorrübergehend und ist auch auf dem Album zu hören. Neue Einflüsse? Ein neuer Weg?

Ganz falsch! Was einen hier auf "Savages" erwartet ist zum einen Wahnsinn, Brutalität, Groove und ein mordsmäßiger Schlag Richtung Solarplexus. Startet das Album mit "Bloodshed" noch deutlich groovig (auch hier ist ein Sohn von Max, Igor, zu hören), der mit einem Break ausklingt und direkt auf die brutalste Seite der CD wechselt. "Cannibal Holocaust" als Name hält, was er verspricht: Ein sehr mies gelaunter Death/Thrash Brocken, der keine Gefangenen macht. Überboten wird dies direkt nochmal mit dem nicht minder deftigen, aber auch viel zähflüssigerem "Fallen", das mit Jamie Hanks [I DECLARE WAR] den Nagel auf den Kopf trifft. Abartige Deathcore Vocals treffen auf diese Mid-Tempo Death Metal Nummer mit enormen Groove-Potenzial. Gelangt man beim ersten Durchlauf hier schon an Atemnot, legt das Album erst richtig los: "Ayatollah Of Rock 'N' Rolla" erscheint zu Beginn merkwürdig, mit dem getragenen, lässigen Intro, um dann ein urtypischer Song von Cavalera zu werden, der Stark Richtung "3/Aum" schielt. Neil Fallon von CLUTCH liefert hier seinen Gastbeitrag ab und passt ebenfalls wieder wunderbar ins Gefüge. Der Song läuft so aus, wie er angefangen hat. Eine seltsame, gleichzeitig aber nostalgische und süchtig machende Nummer. Das ebenfalls bekannte "Master Of Savagery" groovt ebenfalls wieder deutlich und bietet einen im Hirn haftenden Chorus, gegen Ende fährt das Tempo wieder runter und man wird mit einem groovenden, melodischen Riff und "Geräuschen" entlassen.

Halbzeit! Die ersten fünf Songs bieten beinahe das, was man sich seit längerem wünscht: Eine Mischung aller Soulfly-Zitate. Allein das wurde schon mit der ersten Hälfte abgedeckt, ohne erzwungen oder nervig zu klingen... Moooooment, die ultraprimitive Groove-Keule fehlt noch! Zum Glück bietet Song Nummer sechs, "Spiral", genau das. Für so ein Lieden reißen sich Kollegen wie EKTOMORF die Arme aus, weil sie es nicht hinbekommen, mit ähnlich wenigen Akkorden eine derartige Groove-Walze zu basteln. "This Is Violence" und "K.C.S." warten wieder mit deutlichem Groove auf, nur um zwischendurch oder gegen Ende noch einmal in Geballer auszubrechen. Letzterer wird von NAPALM DEATHs Mitch Harris Gift und Galle speiendem Organ veredelt. "El Comegente" toppt die Vorgänger nochmals in Sachen Groove und bösen Vocals: Tony Campos und Max Cavalera giften sich beide durch den Song, der träge und brutal aus den Boxen donnert, welcher erstmals seit langer Zeit wieder mit Weltmusik abschließt. [oder wie Max sagt: "MARS II"]. "Soulfliktion" rundet das Album ab und hinterlässt nach dem Ablaufen nur noch brennende Erde.

"Wieso brennt meine Anlage?" könnte man sinnbildlich fragen. Was Max hier zusammengebastelt hat [mit deutlichem Einfluss von Zyon], ist durchweg brutal, variiert aber eindeutig wieder mehr, so dass wir ein Werk vorliegen haben, weclhes beinahe alle Bereiche abdeckt, die SOULFLY je angerührt haben [schade, dass der typische "Soulfly"-Song auch diesmal nur den Limited-Käufern vorenthalten bleibt]. Man könnte zwar mal wieder behaupten, dass viele Riffs echt primitiv sind oder dass die meiste Arbeit wieder einmal von Marc Rizzo [ein sehr unterschätzter Sologitarrist] erledigt werden wird. Trotzdem gilt: Das Fundament ist solide und bruchsicher, die Songs ausgezeichnet ausgebaut und wirken nicht überladen. Dieser hochexplosive Death/Thrash Molotov wird jeden Nacken zerbersten, ob man will, oder nicht.

Trackliste:
01. Bloodshed
02. Cannibal Holocaust
03. Fallen
04. Ayatollah Of Rock 'N' Rolla
05. Master Of Savagery
06. Spiral
07. This Is Violence
08. K.C.S.
09. El Comegente
10. Soulfliktion


Line-Up:
Max Cavalera - Vocals , Guitars
Marc Rizzo - Guitars
Tony Campos - Bass
Zyon Cavalera - Schlagzeug
Sascha Dörr [Saschisch]
27.09.2013 | 19:38
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