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Album:Beyond The Twilight
Genre:Classic Rock, Hard Rock
Label:Thunderblast Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:17.09.10
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"Im Ansatz"

Mit dem Allerwelts-Bandnamen SOULHUNTER ist dem Trio schon die erste Chance auf sich aufmerksam zu machen abhanden gekommen. Mit "Beyond The Twilight“ versucht die Truppe sich nun trotzdem einen Namen in der Rockwelt zu machen. Inspiriert von Hard Rock der 70er Jahre und mit komplexen Songs samt schöner Soli legen sich die drei also ins Zeug. Und was kommt am Ende dabei heraus?

Ein recht durchwachsenes Album. Das recht überflüssige, da auch nicht wirklich Stimmung erzeugende, Intro "Beyond The Twilight“ gibt sich fröhlich der Gitarrenspielerei hin, während es beim ersten richtigen Song "Can’t Be True“ mit dickem 80er-Flair weniger freundlich zugeht, wobei SOULHUNTER den simpel aufgebauten Song ein wenig interessanter hätten gestalten sollen. Nicht, dass sie es nicht versucht hätten, aber die vielen Breaks in einer Vielzahl der Tracks auf dem Langeisen und die festgefahrene Struktur des Basses, der im Hintergrund oft kaum Beachtung findet, und der Drums, die selten Akzente zu setzen vermögen, hauen niemanden vom Hocker. Dazu bekommt die Gitarre für Soli und Zwischenspiele manchmal mehr Raum als für sie und die Songs gut ist. Der nicht aufpolierte Ton zieht auch im Folgetrack "Love, Fire & Desire“ seine Bahn zwischen den klassischen Riffs, die stark an ZZ TOP erinnern. Der Stimme von Sänger Markus Glas wird nachgesagt, sie klinge Chad Kroeger von NICKELBACK ähnlich. Das mag wohl sein. Jedoch kann der Kanadier mehr Power durch seine Stimmbänder pressen, was den eigentlich nicht schlechten Gesang auf "Beyond The Twilight“ eher dünn und lustlos wirken lässt. Insbesondere lässt sich der Track "One Under Thousand“ zum Vergleich anführen. Trotzdem rockt der Song. Auch gefühlvollere Songs finden sich auf dem Album. "Redlight Woman“ und das melancholische "Walkin’ On The Deadline“, mit dem sich das Trio ein eigenes “Stairway To Heaven” schafft, sind neben dem abschließenden "Best Friend“ Beispiele dafür. "Best Friend“ gibt es sogar gleich zweimal auf dem Speiseplan, denn die Radio-Version wurde hinten [gleich nach der Album-Version] angehängt. Sehr traurig, bewegend und fast schon übermäßig schnulzig geht es hier um den Tod eines besten Freundes. Als (Doppel-)Rausschmeißer ist die Ballade jedoch nicht geeignet. Der Song "Soulhunter“ ragt aus dem Dunst des restlichen Albums heraus und kommt nach einigen YNGWIE MALMSTEEN-artigen Parts gegen Ende wirklich dort an, wo man schon von Anfang an gerne wäre. Der mächtigste Track, der allerdings auch leicht unpassend daher kommt, schaut man sich den Rest der Scheibe an, ist "World Keeps Turnin’. Der fetzige Song rockt richtig, bringt Power mit und erinnert im polternden Grundtakt an ACCEPTs letzten Auswurf. Im Mittelteil überraschen SOULHUNTER zusätzlich noch mit einem kleinen "Phantom Der Oper“-Zwischenspiel.

Insgesamt bleibt jedoch ein fader Nachgeschmack hängen, denn "Beyond The Twilight“ hat sowohl Höhen als auch Tiefen. Leider überwiegen die schwächeren Momente, weshalb es für eine gute Wertung bisher nicht reicht. Dabei darf man den Herren aber ihr tadelloses Beherrschen ihrer Instrumente nicht absprechen. Mit dem Songwriting hadert es meist noch, aber die Grundrisse lassen sich positiv verbuchen. Schritte in die richtige Richtung sind vorhanden, jetzt muss man nur noch schneller zum Ziel kommen.

Trackliste:
01. Beyond The Twilight
02. Can't Be True
03. Love, Fire And Desire
04. One Under Thousand
05. Love's Like A Prostitute
06. Redlight Woman
07. Soulhunter
08. Walkin' On The Deadline
09. World Keeps Turnin'
10. Best Friend
11. Best Friend [Radio Edition]
Spielzeit: 00:54:17

Line-Up:
Markus Glas - Vocals, Guitars
Rudi Fiehl - Bass
Klaus Naitana - Drums
Sebastian Kronenberg [sebyK]
27.09.2010 | 12:55
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