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Album:Black Fangs
Genre:Doom Metal, Sludge
Label:Candlelight Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:22.07.11
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"Solide und ein wenig austauschbar..."

Auch nicht schlecht: Die amerikanische Sludge/Doom-Truppe SOURVEIN gibt es bereits seit 1993, aber dennoch liegt mit „Black Fangs“ nach neun Jahren Pause seit der letzten Studioscheibe „Will To Mangle“ – zwischenzeitlich wurden einige EPs veröffentlicht – erst die dritte Full Length der Jungs vor.

Und während die vier Musiker auch genauso aussehen, wie man sich das bei einer Sludge-Band eben vorstellt, sprich Rauschebart, Tätowierungen und das eine oder andere Karohemd, klingt auch die Mucke von SOURVEIN wie – böse gesagt – etliche andere Sludge-Bands unter der Sonne. Natürlich werden hier nach Strich und Faden BLACK SABBATH zitiert, es herrschen die einfach gehaltenen Powerchords und ein immens drückender Bass vor, und innerhalb der Songs selbst passiert nicht unbedingt viel – aber das muss es beim Sludge auch gar nicht. Somit alles gar nicht schlimm und auch keinen Deut schlechter als viele der etlichen anderen Bands, zum Beispiel INDIAN, aber an das große Aushängeschild der wesentlich rotzigeren und düstereren EYEHATEGOD kommen auch SOURVEIN nicht heran. Außerdem stellt sich nach spätestens der Hälfte der Songs auf „Black Fangs“ trotz guter Produktion und viel Aggressionspotenzial sowie wütendem Geschrei eine gewisse Ermüdung ein, der solche eher experimentell-noisigen Stücke wie „Holy Transfusion“ oder das geradezu beschwingte, schnelle „Nomadic“ dann auch keinen Abbruch mehr tun, während mit dem wuchtigen „Gemini“ noch mal Punkte ergattert werden können und auch das abschließende „Nocturnal/Negative Phaze“ zu gefallen weiß.

SOURVEIN liefern mit ihrer dritten Scheibe ein brauchbares Album ab, das die volle Sludge/Doom-Breitseite mit wuchtigen Riffs, eine dreckige Produktion und jede Menge Wut/Depri-Feeling enthält. Wer genau das sucht, dürfte somit bei SOURVEIN fündig werden. Wirklich Neues braucht man auf „Black Fangs“ jedoch nicht zu suchen, geschweige denn große Abwechslung, zumal auch einiges an Durchschnitt geboten wird und die Songs eben ‚okay’, aber nun mal nicht bahnbrechend sind. Und vielleicht wird das ja wirklich noch mal was mit der neuen Full Length von EYEHATEGOD, um mal zu schauen, wo die Messlatte im Sludge inzwischen wirklich liegt?

Trackliste:
01. Fangs
02. Society’s Blood
03. Night Eyes
04. Gasp
05. Holy Transfusion
06. Flux
07. Nomadic
08. Gemini
09. Bleeding Charm
10. Nocturnal/Negative Plane
Spielzeit: 00:45:14

Line-Up:
Troy Medlin – Vocals, Guitars
Ahmasi O. Daniel – Bass
Jeffrie Moen – Drums
King James – Guitars
Alexander Eitner [soulsatzero]
15.07.2011 | 13:43
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