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Album:Human Toxin
Genre:Death Metal
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:13.12.04
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Jetzt ist sie also endlich da – die neue SPAWN-CD „Human Toxin“!
Vor ca. 2 Jahren begann man mit den Aufnahmen, wenn ich mich noch recht entsinnen kann. Es gab einen Line-Up-Wechsel in dieser Zeit, der neben den üblichen Problemen von Undergroundbands ohne geregelten Deal zu weiteren Verzögerungen bei den Berliner Brutal Deathern beitrug. In der Berliner Szene gelten sie als eine der besten und urigsten Bands in diesem Genre. Dies konnte man 2002 auch europaweit mit den zu supportenden Göttern von CRYPTOPSY unter Beweis stellen. Nun ist es so weit, dass man auch wieder Taten folgen lässt.

Aller Anfang ist schwer, und „heavy“ ist „Fear The Just Revenge“ allemal. Tonnenschwere BOLT THROWER-Stimmungen nebst oldschooligem MASSACRE-Geriffel braten dem Hörer von Beginn an eine über, dass es ihn in den Babystuhl zurückdrängt. Ganz große, „alte“ Klasse offenbart sich hier!
Sänger Matze röchelt wie gewöhnlich als hätte er gleich neben dem „Brutz und Brakel Stand“ eine Sozialwohnung zuteilt bekommen. Da kann Chris Barnes noch soviel seine blubbernde Maria anflehen – Matze lässt den Kerl weiterhusten.
Was bei den vorherigen Veröffentlichungen dieser Truppe noch nicht geschafft wurde, kommt auf „Human Toxin“ voll zur Geltung: Groove, Härte, Geschwindigkeit gepaart mit einer gewissen Eingängigkeit und dem Gefühl für nackenbrechende Riffs verschmelzen zu einem giftigen Gebräu voller Hass, Schmerz und Tod. Man merkt den Hauptstädtern an, dass man nach so vielen Anläufen die eigenen Klänge aufzunehmen alles richtig machen wollte und das ist auch gut so!
Der neue, alte Drummer „No.“ (Der gute Mann war etwas unentschlossen, stieg aus und kam nach ein, zwei Monaten wieder zurück, weil er anscheinend doch erkannt hatte, wie viel ihm diese Mucke bedeutet.), der mit präzisem Schlagwerk und saucoolen Ideen glänzt und dabei immer auf die treibende Untermalung der zermetzelnden Riffs achtet, klingt in der Tat wie ausgewechselt. Kein übertriebenes Geblaste, sondern feine Akzente werden gesetzt. Der Mann ist im Laufe der Jahre zu einem wahren Diamanten gereift – großartig!

Zusätzlich wurde diesmal auch dem Endsound genügend Zeit gegeben. Diese auf früheren Werken doch etwas dünnen Klang-Teppiche wurden von Meister „Pluto“, der Berliner Kultfigur schlechthin und Mastering-Experte für internationale Acts wie SEVERE TORTURE, BLOOD RED THRONE, HAEMORRHAGE, DYING FETUS etc., noch um ein weiteres aufgestockt und bieten uns den heutigen, ultra-fetten SPAWN-Sound, der neben den sehr guten und eingängigen Hackfleischorgien sechs arschglatte Punkte allemal rechtfertigt. Geil!

Trackliste:
1. Fear The Just Revenge
2. Ammunition Of Malice
3. Hemoglobin
4. Flesheater
5. Blind Upheaval
6. Provoked Extinction
7. Fuck I Am Dead
8. Watch The Civil Fall
9. Vicious Blood Internal


Danny Jakesch [Trabi]
22.12.2004 | 00:08
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