.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Shining [NOR] - International Blackjazz Society

Shining [NOR]
International Blackjazz Society


Experimental, Prog-Metal
5 von 7 Punkten
"Freundschaftsband aus Stacheldraht!"
CD Review: Saga - Worlds Apart Revisited [Live]

Saga
Worlds Apart Revisited [Live]


Progressive, Psychedelic, Rock
Keine Wertung
"Schwere Kost!"
CD Review: Zonaria - The Cancer Empire

Zonaria
The Cancer Empire


Black/Death Metal, Death Metal, Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Willkommen im Krebsreich"
CD Review: Meshuggah - The Ophidian Trek [Live-DVD & -2CD]

Meshuggah
The Ophidian Trek [Live-DVD & -2CD]


Neo-Thrash, Progressive
4 von 7 Punkten
"Alive?"
CD Review: 3 - Revisions [Re-Release, Compilation]

3
Revisions [Re-Release, Compilation]


Akustik, Progressive
Keine Wertung
"Augen auf"
CD Review: Varg - Das Ende aller Lügen

Varg
Das Ende aller Lügen


Metalcore
3.5 von 7 Punkten
"Was soll die Aufregung?"
CD Review: Conrad Keely - Original Machines

Conrad Keely
Original Machines


Alternative, Rock
5 von 7 Punkten
"Conrad - Allein zu Haus"
CD Review: Antropomorphia - Necromantic Love Songs [Re-issue]

Antropomorphia
Necromantic Love Songs [Re-issue]


Death Metal
Keine Wertung
"Wurmstichige Geschichtsstunde"
CD Review: Lionheart - Love Don’t Live Here

Lionheart
Love Don’t Live Here


Hardcore
4.5 von 7 Punkten
"Neu ist von gestern"
CD Review: Magrudergrind - II

Magrudergrind
II


Grindcore, Hardcore
6 von 7 Punkten
"Abrissbirne"
Cover von Spawn Of Possession -- Incurso
Band: Spawn Of Possession Homepage Spawn Of Possession bei Facebook Metalnews nach 'Spawn Of Possession' durchsuchenSpawn Of Possession
Album:Incurso
Genre:Death Metal, Prog-Metal, Progressive
Label:Relapse Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:06.04.12
CD kaufen:'Spawn Of Possession - Incurso' bei amazon.de kaufen
Share:

"Brutalo-Kunsthandwerkermarkt!"

Den ersten Kontakt mit SPAWN OF POSSESSION hatte ich vor etlichen Jahren, als sie mit CANNIBAL CORPSE in Hamburg Station machten. Wenn ich mich recht erinnere, war der Auftritt wie auch die Musik solide - Death Metal ohne große Überraschungen.

Nun landet mit „Incurso“ das neue Album der Schweden auf meiner Agenda und fängt mit dem verzwickten, aber dabei verhältnismäßig ruhigen Instrumentalstück „Abodement“ recht harmlos an. Schon im folgenden „Where Angels Go, Demons Follow“ zeigt die Band jedoch deutlich, dass sie vor allem von technischem Death Metal besessen ist. Irgendwo in der Schnittmenge von MORBID ANGEL, GORGUTS, WATCHTOWER, NILE und alten CRYPTOPSY zieht die Band alle Register und wütet sich durch acht Songs, von denen es der längste auf fast zehn Minuten bringt. Klar, dass da viel Spielraum für Tempowechsel, schrille Solo-Ausflüge und jazz-inspirierte Einlagen gibt. Hinter denen verschwinden die Ur-Zutaten des Death Metal, nackenbrechende Riffs und anreibendes Doublebass-Feuer, oft für längere Zeit. Der Abgehfaktor von „Incurso“ ist infolgedessen zunächst einmal recht gering zu bewerten.

Technik-Freaks dürften das allerdings durchaus anders sehen, denn wer mit den Klängen und Songstrukturen der Vergleichsbands gut bekannt ist, wird sich von SPAWN OF POSSESSION nicht weiter aus dem Konzept bringen lassen. Darin liegt, wenn man so will, eine der größeren Schwächen der Scheibe: Natürlich hat man ähnliche Brutalkunst schon dutzendfach gehört. Den vernichtenden Zusatz „besser“ kann ich mir hingegen sparen - obwohl SPAWN OF POSSESSION sicher nicht die neuen Meister ihrer Zunft sind, können sie mit der Spitze über weite Strecken locker mithalten, zumal der Sound des Albums den komplexen Stücken Rechnung trägt. Um zu testen, ob „Incurso“ euren Geschmack trifft, seien als Anspieltipps „Bodiless Sleeper“ und „Spiritual Deception" empfohlen. Was den Abgehfaktor angeht - der steigt mit jedem Durchlauf an. Wie der Franzose sagt: „An aquired taste.“

Trackliste:
01. Abodement
02. Where Angels Go Demons Follow
03. Bodiless Sleeper
04. The Evangelist
05. Servitude of Souls
06. Deus Avertat
07. Spiritual Deception
08. No Light Spared
09. Apparition
Spielzeit: 00:52:32

Line-Up:
Dennis Röndum - Gesang
Erlend Caspersen - Bass
Henrik Schönström - Schlagzeug
Jonas Bryssling - Gitarre
Christian Müenzner - Gitarre
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
19.06.2012 | 18:17
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin