.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: The Devin Townsend Band - Synchestra

The Devin Townsend Band
Synchestra


Alternative, Ambient, Neo-Thrash, Prog-Metal, Rock
6 von 7 Punkten
"Musik fürs neue Jahrzehnt"
CD Review: Buried In Black - Black Death

Buried In Black
Black Death


Death Metal, Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzer Hanseaten-Todesstahl"
CD Review: Death - Individual Thought Patterns [Re-Issue 2011]

Death
Individual Thought Patterns [Re-Issue 2011]


Death Metal, Melodic Death Metal, Progressive
Keine Wertung
"Fettsteuer einführen?"
CD Review: El Caco - Hatred, Love & Diagrams

El Caco
Hatred, Love & Diagrams


Alternative, Progressive, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten
"Verrockte Hassliebe für Kenner"
CD Review: Disperse - Living Mirrors

Disperse
Living Mirrors


Djent, Prog-Metal
5.5 von 7 Punkten
"Will erarbeitet werden"
CD Review: Led Zeppelin - In Through The Out Door [2CD Deluxe Edition, Re-Release]

Led Zeppelin
In Through The Out Door [2CD Deluxe Edition, Re-Release]


Hard Rock
Keine Wertung
"Das Synthie-Album"
CD Review: Led Zeppelin - Presence [2CD Deluxe Edition, Re-Release]

Led Zeppelin
Presence [2CD Deluxe Edition, Re-Release]


Blues / Bluesrock, Hard Rock
Keine Wertung
"Noch einmal zurück zu den Wurzeln"
CD Review: Cattle Decapitation - The Anthropocene Extinction

Cattle Decapitation
The Anthropocene Extinction


Brutal Death, Death Metal, Grindcore
6.5 von 7 Punkten
"Der Soundtrack zum Untergang"
CD Review: Skeletal Remains - Condemned To Misery

Skeletal Remains
Condemned To Misery


Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Wie in guten alten Zeiten"
CD Review: Golgi Complex - Panspermia

Golgi Complex
Panspermia


Djent, Post Rock, Progressive
6 von 7 Punkten
"Künstlerische Befruchtung aus dem All!"
Cover von Spawn Of Possession -- Incurso
Band: Spawn Of Possession Homepage Spawn Of Possession bei MySpace.com Metalnews nach 'Spawn Of Possession' durchsuchenSpawn Of Possession
Album:Incurso
Genre:Death Metal, Prog-Metal, Progressive
Label:Relapse Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:06.04.12
CD kaufen:'Spawn Of Possession - Incurso' bei amazon.de kaufen
Share:

"Brutalo-Kunsthandwerkermarkt!"

Den ersten Kontakt mit SPAWN OF POSSESSION hatte ich vor etlichen Jahren, als sie mit CANNIBAL CORPSE in Hamburg Station machten. Wenn ich mich recht erinnere, war der Auftritt wie auch die Musik solide - Death Metal ohne große Überraschungen.

Nun landet mit „Incurso“ das neue Album der Schweden auf meiner Agenda und fängt mit dem verzwickten, aber dabei verhältnismäßig ruhigen Instrumentalstück „Abodement“ recht harmlos an. Schon im folgenden „Where Angels Go, Demons Follow“ zeigt die Band jedoch deutlich, dass sie vor allem von technischem Death Metal besessen ist. Irgendwo in der Schnittmenge von MORBID ANGEL, GORGUTS, WATCHTOWER, NILE und alten CRYPTOPSY zieht die Band alle Register und wütet sich durch acht Songs, von denen es der längste auf fast zehn Minuten bringt. Klar, dass da viel Spielraum für Tempowechsel, schrille Solo-Ausflüge und jazz-inspirierte Einlagen gibt. Hinter denen verschwinden die Ur-Zutaten des Death Metal, nackenbrechende Riffs und anreibendes Doublebass-Feuer, oft für längere Zeit. Der Abgehfaktor von „Incurso“ ist infolgedessen zunächst einmal recht gering zu bewerten.

Technik-Freaks dürften das allerdings durchaus anders sehen, denn wer mit den Klängen und Songstrukturen der Vergleichsbands gut bekannt ist, wird sich von SPAWN OF POSSESSION nicht weiter aus dem Konzept bringen lassen. Darin liegt, wenn man so will, eine der größeren Schwächen der Scheibe: Natürlich hat man ähnliche Brutalkunst schon dutzendfach gehört. Den vernichtenden Zusatz „besser“ kann ich mir hingegen sparen - obwohl SPAWN OF POSSESSION sicher nicht die neuen Meister ihrer Zunft sind, können sie mit der Spitze über weite Strecken locker mithalten, zumal der Sound des Albums den komplexen Stücken Rechnung trägt. Um zu testen, ob „Incurso“ euren Geschmack trifft, seien als Anspieltipps „Bodiless Sleeper“ und „Spiritual Deception" empfohlen. Was den Abgehfaktor angeht - der steigt mit jedem Durchlauf an. Wie der Franzose sagt: „An aquired taste.“

Trackliste:
01. Abodement
02. Where Angels Go Demons Follow
03. Bodiless Sleeper
04. The Evangelist
05. Servitude of Souls
06. Deus Avertat
07. Spiritual Deception
08. No Light Spared
09. Apparition
Spielzeit: 00:52:32

Line-Up:
Dennis Röndum - Gesang
Erlend Caspersen - Bass
Henrik Schönström - Schlagzeug
Jonas Bryssling - Gitarre
Christian Müenzner - Gitarre
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
19.06.2012 | 18:17
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin