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"[...] if you're ready for the boobs and sex and weed [...]"
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"Brutalo-Kunsthandwerkermarkt!" | ||||||||||||||||||
| Den ersten Kontakt mit SPAWN OF POSSESSION hatte ich vor etlichen Jahren, als sie mit CANNIBAL CORPSE in Hamburg Station machten. Wenn ich mich recht erinnere, war der Auftritt wie auch die Musik solide - Death Metal ohne große Überraschungen. Nun landet mit „Incurso“ das neue Album der Schweden auf meiner Agenda und fängt mit dem verzwickten, aber dabei verhältnismäßig ruhigen Instrumentalstück „Abodement“ recht harmlos an. Schon im folgenden „Where Angels Go, Demons Follow“ zeigt die Band jedoch deutlich, dass sie vor allem von technischem Death Metal besessen ist. Irgendwo in der Schnittmenge von MORBID ANGEL, GORGUTS, WATCHTOWER, NILE und alten CRYPTOPSY zieht die Band alle Register und wütet sich durch acht Songs, von denen es der längste auf fast zehn Minuten bringt. Klar, dass da viel Spielraum für Tempowechsel, schrille Solo-Ausflüge und jazz-inspirierte Einlagen gibt. Hinter denen verschwinden die Ur-Zutaten des Death Metal, nackenbrechende Riffs und anreibendes Doublebass-Feuer, oft für längere Zeit. Der Abgehfaktor von „Incurso“ ist infolgedessen zunächst einmal recht gering zu bewerten. Technik-Freaks dürften das allerdings durchaus anders sehen, denn wer mit den Klängen und Songstrukturen der Vergleichsbands gut bekannt ist, wird sich von SPAWN OF POSSESSION nicht weiter aus dem Konzept bringen lassen. Darin liegt, wenn man so will, eine der größeren Schwächen der Scheibe: Natürlich hat man ähnliche Brutalkunst schon dutzendfach gehört. Den vernichtenden Zusatz „besser“ kann ich mir hingegen sparen - obwohl SPAWN OF POSSESSION sicher nicht die neuen Meister ihrer Zunft sind, können sie mit der Spitze über weite Strecken locker mithalten, zumal der Sound des Albums den komplexen Stücken Rechnung trägt. Um zu testen, ob „Incurso“ euren Geschmack trifft, seien als Anspieltipps „Bodiless Sleeper“ und „Spiritual Deception" empfohlen. Was den Abgehfaktor angeht - der steigt mit jedem Durchlauf an. Wie der Franzose sagt: „An aquired taste.“ | ||||||||||||||||||
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