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Album:Anthology [Best Of]
Genre:Power Metal, Prog-Metal
Label:Stormspell Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:15.02.11
CD kaufen:'Spectral Incursion - Anthology [Best Of]' bei amazon.de kaufen
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"Prog-Metaller, aufgepasst!"

Jaja, vergessene Juwelen. Vermutlich kann nicht einmal der freundliche, spitzbärtige Sesamstraßenvampir mit dem beträchtlichen Tick die Bands zählen, die seit der Erfindung der Gitarre erst zu schönsten Hoffnungen berechtigten und dann irgendwann einfach in der Versenkung verschwanden.

Eine davon ist definitiv SPECTRAL INCURSION. 1983 in Haverhill in Massachusetts gegründet, dürfte die Band um Basser Arthur Melonas heute nur wenigen Leuten ein Begriff sein. Ob sich das nun mit der via Stormspell Records erscheinenden Werkschau "Anthology" ändert, darf man einerseits bezweifeln – andererseits haben es SPECTRAL INCURSION doch ganz schön in sich. Ihr quirliger Metal krankt zwar ein wenig an drucklosem Sound, es sind jedoch genügend Feinheiten auszumachen, um die jazzig-vertrackten Songs der Amerikaner als frühe Kunstwerke des technischen Power Metal zu würdigen. Vergleiche mit WATCHTOWER und MEKONG DELTA drängen sich auf, wenn irrsinnige Gitarren- und Bassläufe scheinbar unabhängig voneinander durch die Botanik flitzen und sich die Gesänge aus verschiedenen Kehlen zwischen Paul Di'Anno-Raspeln und Jascon McMaster-Kreischhysterie duellieren. Genau wie bei den Vergleichsbands können jedoch auch SPECTRAL INCURSION nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die einzelnen musikalischen Elemente durchaus aufeinander beziehen – nur halt eben nicht in jederzeit offensichtlicher Weise.

"Anthology" fügt dem frühen technischen Metal ein interessantes Kapitel hinzu, welches die absolute Einzigartigkeit einiger Genrepioniere ein Stück weit in Frage stellt. Eine eigene Note bringen SPECTRAL INCURSION vor allem durch die von verschiedenen Sängern stammenden Vocals und einen nicht zu verleugnenden NWOBHM-Einschlag in den Gitarren mit. Das macht "Anthology" jetzt sicherlich nicht zum Album des Jahres, aber aufhorchen lässt es allemal. Zumal mit dem "Graven Image 2010" Demo auch neue Aufnahmen alter Stücke dabei sind, die zeigt, dass SPECTRAL INCURSION nicht verlernt haben. Vielleicht kommt ja doch noch mal ein Album, wer weiß?

Trackliste:
CD 1:
01. Constant Velocity [Nowhere Fast Demo]
02. Visions [Nowhere Fast Demo]
03. Vicious Growth [Nowhere Fast Demo]
04. Hymen [Nowhere Fast Demo]
05. Beneath Your Lives [Spectral Incursion EP]
06. Rails [Spectral Incursion EP]
07. Last Of The Torment [Spectral Incursion EP]
08. The Other Side [Spectral Incursion EP]
09. Middle Of Nowhere [Middle Of Nowhere Demo]
10. Untold [Middle Of Nowhere Demo]
11. Split Decision [Middle Of Nowhere Demo]
12. Surgery [Middle Of Nowhere Demo]
13. Return From Paradise [Middle Of Nowhere Demo]
14. Dementia [Graven Image 2010]
15. S.H.C. [Graven Image 2010]
16. Batter The Innocent [Graven Image 2010]
17. Scorched Earth [Graven Image 2010]

CD 2:
01. Spectral Incursion [Graven Image 86/87]
02. Graven Image [Graven Image 86/87]
03. Sword To Swallow [Graven Image 86/87]
04. Scorched Earth [Graven Image 86/87]
05. Batter The Innocent [Graven Image 86/87]
06. S.H.C. [Graven Image 86/87]

Bonus: Multimedia-Sektion mit verschiedenen Videoclips
Spielzeit: 01:35:24

Line-Up:
"Graven Image" Demo 1986-87:
Arthur Melonas - Bass, Gesang
Steve Lytle - Gitarre, Gesang
Jay Frasca - Schlagzeug

"Nowhere Fast" Demo 1988:
Rob Tadiello - Gesang
Arthur Melonas - Bass, Gesang
Steve Lytle - Gitarre, Gesang
Jay Frasca - Schlagzeug

"Spectral Incursion" EP 1988:
Arthur Melonas - Bass, Gesang
Steve Lytle - Gitarre, Gesang
Jay Frasca - Schlagzeug

"Middle Of Nowhere" Demo 1991:
Arthur Melonas - Bass, Gesang
Steve Lytle - Gitarre, Gesang
Jim Mazarakis - Schlagzeug

"Graven Image" Demo 2010:
Arthur Melonas - Bass
Steve Lytle - Gitarre
Rob Tadiello - Gesang
Jay Frasca - Schlagzeug [Songs 14, 15, 16]
Jim Mazarakis - Schlagzeug [Song 17]
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
26.03.2011 | 13:05
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