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Cover von Spellbound Dazzle -- Unreal Fairytales
Band: Spellbound Dazzle Homepage Spellbound Dazzle bei Facebook Metalnews nach 'Spellbound Dazzle' durchsuchenSpellbound Dazzle
Album:Unreal Fairytales
Genre:Modern Metal, Pop, Progressive
Label:Limited Access Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.01.11
CD kaufen:'Spellbound Dazzle - Unreal Fairytales' bei amazon.de kaufen
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"Entdecke die Möglichkeiten"

Einerseits ist es grundsätzlich begrüßenswert, wenn sich eine Band nicht selbst limitiert, indem sie sich komplett einem Stil verschreibt und keinen Zentimeter von dessen Grundregeln abweicht, andererseits kann es auch schnell mal in die Hose gehen, wenn man zu viel auf einmal will und versucht, alle erdenklichen Elemente völlig unterschiedlicher Stilrichtungen zu einem homogenen Ganzen zu formen. Die kroatisch-italienische Formation SPELLBOUND DAZZLE scheut mit ihrem Debüt „Unreal Fairytales“ das Risiko jedenfalls nicht und scheint wirklich alles in einen Topf zu schmeißen, was ihr in den Sinn kommt – und der Plan geht tatsächlich auch noch ziemlich gut auf.

Skeptisch geht zunächst die Augenbraue hoch, als das „Intro“ ertönt: vom Flamenco-Gegniedel zum Soundtrack für einen Spaghetti-Western sind es hier nur ganz wenige Sekunden, bevor es ziemlich krachig in „Goodbye My Love“ übergeht. Wuchtige, moderne Gitarren machen erstmal gehörig Druck, bevor die lieblich süße Strophe wie das Werk eines italienischen Schmusesängers anmutet und der Refrain schließlich erstmals Erinnerungen an SYSTEM OF A DOWN hervorruft. Ein furioses Solo in der Art von RHAPSODY OF FIRE taucht dann auch noch auf, bevor die Platte überhaupt vier Minuten absolviert hat und in der Art geht es auch immer weiter mit der turbulenten Achterbahnfahrt, die einem SPELLBOUND DAZZLE hier servieren. „Foolin' Of Each Other“ ist ein erstklassiger Arschwackel-Rocksong mit an QUEEN und THE DARKNESS angelehntem Background-Gesang und Gitarrensolo, die Quasi-Bandhymne „SBD“ scheint ein Mash-Up eines JUSTIN TIMBERLAKE-Radiohits und eines SYSTEM OF A DOWN-Krachers und in „So Close“ machen die Herren nicht mal vor Jahrmarktsmusik und Polka Halt. Dazu gibt es dann im weiteren Verlauf noch Anleihen an FAITH NO MORE, METALLICA und immer wieder SYSTEM OF A DOWN zu hören, aber auch Power Metal ist kein Fremdwort. Es gibt einfach unentwegt Neues zu entdecken und so fällt es natürlich auch ungeheuer schwer, SPELLBOUND DAZZLE ein Etikett aufzudrücken - sie schaffen sich ihre eigene Schublade.

Das grandiose Meisterwerk, das Produzent Siggi Bemm [der u.a. schon mit CALIBAN, TIAMAT und MOONSPELL zusammengearbeitet hat] hier gehört haben will [er sprach vom besten Album der letzten zehn Jahre], ist „Unreal Fairytales“ zwar nicht, denn dafür fehlt es der Scheibe doch noch an Homogenität und den absoluten Mördermelodien, in jedem Fall beweisen SPELLBOUND DAZZLE damit aber, dass sie sich selbst nicht zu ernst nehmen und musikalisch überhaupt keine Grenzen kennen. Dadurch haben sie ein sehr interessantes und unglaublich abwechslungsreiches Werk geschaffen und machen definitiv neugierig auf mehr.

Trackliste:
01. Intro
02. Goodbye My Love
03. The Foolin' Of Each Other
04. SBD
05. So Close
06. Monster
07. In My Room
08. Rullo
09. Spaceman
10. W.I.T.M.
11. Ruska
12. Outro
Spielzeit: 00:48:39

Line-Up:
Kreso - Vocals, Keyboards
Branko - Guitars
Dante - Bass
Stefano - Drums
Timo Beisel [kaamos]
23.01.2011 | 20:13
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