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Cover von Spirit Descent -- Doominion
Band: Spirit Descent bei MySpace.com Metalnews nach 'Spirit Descent' durchsuchenSpirit Descent
Album:Doominion
Genre:Doom Metal
Label:Eyes Like Snow Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:17.09.10
CD kaufen:'Spirit Descent - Doominion' bei amazon.de kaufen
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"Ab ins Doomreich"

Von einer Band namens SPIRIT DESCENT, die ihr Debüt „Doominion“ nennt und von Eyes Like Snow Records mit sicherer Hand rekrutiert wurde, darf man letztlich nichts anderes erwarten, als schieren, dramatischen Doom Metal und genau den hat das Quintett auf Lager.

Nach der Bandgründung 2008 erblickte bereits Anfang des folgenden Jahres vorliegendes Album das Licht der Welt, wobei sich SPIRIT DESCENT sympathischerweise und gänzlich unverhohlen zu ihren Einflüssen und dem Bestreben bekennen, mit ihrem Sound klassischen Doombands, wie SOLITUDE AETURNUS oder CANDLEMASS, huldigen zu wollen, ohne dabei allerdings eine gewisse proggige Herangehensweise zu vernachlässigen.
Die Umsetzung dieser hehren Ziele ist den Hanseaten allemal gelungen, denn bereits der Opener „Greed“ bewegt sich souverän innerhalb der soeben genannten Koordinaten und das folgende, zeitweise ergreifend epische „Land Of Tears“ vermag den positiven Gesamteindruck ebenso nachhaltig zu untermauern wie die Hymne „The Path Of Doom“, denn hier halten sich Pathos und Härte gediegen die Waage. Die Riffs kommen abgehangen und reduziert direkt auf den Punkt, ex-DECEPTIVE SILENCE-Frontmann Jans Stimme mäandert beeindruckend zwischen dem jungen Geoff Tate [von QUEENSRYCHE], verzweifelten Grabesgrunts und Rob Lowe.
Die schlichte Doom-Power und ergreifende Melodik von „In Hatred“ rockt den Hörer ebenso effektiv darnieder wie das genial simple Eröffnungsriff von „Demon“ [quasi BOLT THROWER auf Valium], das sich mit seinen wummernd-wuchtigen Bassläufen zu einem regelrechten Doom-Ohrwurm mausert.
„A New Dawn“ erinnert ein klein wenig an CROWBAR, umgarnt einen aber – bei aller gebotenen Langsamkeit – zügig mit seinen hypnotischen Harmonien, während das grandiose „Of A Nation Forlorn“ sich anschickt, dem ohnehin schon hinreichend gebeutelten Hörer mit ebenso verzweifeltem, wie dramatischem Doomdeath [erneut mit etwas Kirk Windstein-meets-WINTER in Stimme und Riffing] die letzte Hoffnung auch noch zu rauben.
„Stranger On Earth“ [der auch noch den mehr oder minder versteckten Track „Veracity“ enthält] müht sich abschließend dann aber noch einmal, dem Ganzen eine etwas zuversichtlichere Stimmung zu verleihen.

Solange SPIRIT DESCENT nebst Hörerschaft unbeirrt und sicheren Tritts weiter auf dem hier eingeschlagenen „Path Of Doom“ wandeln, muss man sich um die hiesige Doom-Szene keine allzu großen Sorgen machen, selbst wenn Doom und Sorge ja gemeinhin Hand in Hand gehen...
Doom or be doomed!

Trackliste:
01. Greed
02. Land Of Tears
03. In Hatred
04. The Path Of Doom
05. Demon
06. A New Dawn
07. Of A Nation Forlorn
08. Stranger On Earth / Veracity [Hidden Track]
Spielzeit: 01:09:33

Line-Up:
Jan Eichelbaum - Vocals
Andreas G. Libera - Guitars, Vocals
Randolph T. Reaper - Lead Guitars
Guido Preussner - Drums
Andreas Schiffmann - Bass
Dirk Konz [dkay] | 14.09.2010 | 14:23

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