.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Degradead - Til Death Do Us Apart

Degradead
Til Death Do Us Apart


Melodic Death Metal, Modern Metal
4 von 7 Punkten
"Ein Ritterschlag ist auch nicht mehr, was er mal war"
CD Review: Wretched - Son Of Perdition

Wretched
Son Of Perdition


Death Metal, Death/Thrash Metal, Deathcore, Melodic Death Metal
6 von 7 Punkten
"Death Metal-Eklektizismus V3.0"
CD Review: Heaven Shall Burn - Invictus

Heaven Shall Burn
Invictus


Melodic Death Metal, Metalcore
6 von 7 Punkten
"Unbezwungen!"
CD Review: Tracedawn - Tracedawn

Tracedawn
Tracedawn


Melodic Death Metal, Melodic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Jugend + Talent + Spielspaß = Tracedawn"
CD Review: Angry Nation - The Fail Decade

Angry Nation
The Fail Decade


Melodic Death Metal, Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Progressiver Death-Thrash-Mix"
CD Review: Eisregen - Fleischfilm

Eisregen
Fleischfilm


Dark Metal
3 von 7 Punkten
"Auch Horrormeister wie Fulci oder Deodato hätten etwas vermisst."
CD Review: Wolfpakk - Wolves Reign

Wolfpakk
Wolves Reign


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Allstar-Metal abseits des Mainstream"
CD Review: Night Demon - Darkness Remains

Night Demon
Darkness Remains


Heavy Metal
4.5 von 7 Punkten
"Opfer des Hypes"
CD Review: Mammoth Mammoth - Mount The Mountain

Mammoth Mammoth
Mount The Mountain


Hard Rock, Rock, Stoner Rock
4.5 von 7 Punkten
"Im Frühtau zu Berge..."
CD Review: Harpyie - Anima

Harpyie
Anima


Folk Metal, Symphonic / Epic Metal
3.5 von 7 Punkten
"Das Durchhaltevermögen hat sich gelohnt"
Cover von Spirit Of The Future Sun -- The Constellation Park
Band: Spirit Of The Future Sun Homepage Spirit Of The Future Sun bei Facebook Metalnews nach 'Spirit Of The Future Sun' durchsuchenSpirit Of The Future Sun
Album:The Constellation Park
Genre:Melodic Death Metal, Modern Metal
Label:Eigenproduktion
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:31.12.10
Share:

"Ordentlich, aber nicht außergewöhnlich"

Mit einer wahrlich professionellen Präsentation schafft es die – bislang ungesignte - schwäbische Formation SPIRIT OF THE FUTURE SUN, auf ihr Ende letzten Jahres erschienenes Album „The Constellation Park“ aufmerksam zu machen. Aber auch die amtliche Produktion der Scheibe lässt nicht unbedingt auf eine Band ohne Plattendeal schließen und untermauert somit den ersten positiven Eindruck. Einziges Manko: die völlige Abstinenz jeglicher Eigenständigkeit.

Eigentlich ist es dann auch kein Zufall, dass die Band sich den Namen SPIRIT OF THE FUTURE SUN zugelegt hat, wenn man bedenkt, dass es einen SOILWORK-Song mit nahezu identischem Titel gibt. Da kann sich die Band noch so sehr bemühen, ihren Namen mit einer chinesischen Legende zu erklären, der Verdacht, man habe sich bei der Namenssuche von jenem Stück inspirieren lassen, hält sich hartnäckig. Denn die elf Modern Metal / Melodic Death-Stücke, die für „The Constellation Park“ zusammengetragen wurden, bieten eigentlich nichts, was man nicht in ähnlicher Art von Bands wie eben SOILWORK, IN FLAMES, DARK TRANQUILITY oder SCAR SYMMETRY schon tausendmal gehört hat. Es gibt das übliche Wechselspiel von Growls in den Strophen und klarem Gesang in den stets eingängigen Refrains, dazu standardmäßige Riffs und das Ganze in einem zwar druckvollen, aber äußerst sterilen Sound. Das Songwriting der jungen Herren ist ordentlich, allerdings auch alles andere als außergewöhnlich. Einen richtigen Krachersong sucht man leider vergebens, mit „Lack Of Serenity“ und „Last Chance To Say Goodbye“ - einer Ballade amerikanischer Prägung.- gibt es aber immerhin zwei löbliche Ausnahmen, die sich etwas von den anderen Songs abheben.

„The Constellation Park“ ist wirklich eine ordentliche Scheibe, bietet allerdings keinerlei Überraschungseffekte oder auch nur den kleinsten Funken Eigenständigkeit. Da es aber unzählige Combos gibt, die einen ähnlichen Stil spielen, bedarf es schon etwas mehr als dem strikten Vorgehen nach Schema F, wie es SPIRIT OF THE FUTURE SUN hier tun, wenn man irgendwie aus der Masse herausstechen will.

Trackliste:
01. Chronicles Of The Century 21
02. We Shall Overcome
03. A Day To Remember
04. Lack Of Serenity
05. Cosmic Ancestry
06. Last Chance To Say Goodbye
07. The End Justifies The Means
08. Our Distance In Embrace
09. The Announcement Effect
10. Catching The Sun
11. Through Final Archways
Spielzeit: 00:42:23

Line-Up:
Aiko Semler - Vocals
Benjamin Weimer - Guitars
Philipp Frick - Guitars
Mirko Rack - Bass
Patrick Betz - Drums
Timo Beisel [kaamos]
05.03.2011 | 22:51
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin