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Album:Pangaea [EP]
Genre:Death Metal, Deathcore, Hardcore
Label:Eigenproduktion
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:02.02.12
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"Deathcore EP mit Würze"

“Hahaha, you suck!” Na, wer freut sich denn nicht, wenn man solch liebliche Worte zu Ohren bekommt? Das dachten sich wohl die Münchner Melodic Deathcoreler SPREAD THE PLAGUE, als man ein solch schickes Voice-Sample im Track „Life“ auf ihrer neuen EP „Pangaea“ implementiert hat. Das beweist ihren Sinn für Humor, aber können sie auch ihre musikalischen Fähigkeiten unter Beweis stellen?

Als Fundament für die ganze Chose dient handelsüblicher Deathcore. Ihr wisst schon, voll auf die Fresse und dann mit inflationären Breakdowns würzen. SPREAD THE PLAGUE folgen diesem Rezept und erweitern das Dargebotene um die einen oder anderen Melodie-Einsprengsel. Der Opener „Hole“ beginnt zunächst mit einer verhaltenen und umso verzerrteren E-Gitarre, bevor man per Blastbeat-Break auf eine groovige Death Metal-Walze umschwenkt. Mit verdammt tiefen Breakdowns fährt man das Tempo schrittweise zurück, bevor man als Zuhörer wieder nach Luft schnappen kann, während der engagierte Sänger Ilja zum anfänglichen Intro von seinen üblichen Growls abweicht und seine Kehle hinausshoutet. Danach groovt es wieder wie Hölle. Das folgende, oben angesprochene „Life“ drückt das Gaspedal stellenweise komplett durch und überrascht mit flirrendem Lead und gen Ende mit atmosphärischen Einspielern. Überhaupt geizt das Quintett nicht mit Abwechslung, einschneidende Riffs, Breaks, Tempi-Wechsel, Blastbeats … und natürlich Breakdowns. Nach meinem Geschmack webt man etwas zu oft diese obligatorischen Stilmittel ein, die sich in dem einen oder anderen Song nicht ganz so gut machen. Aber sei´s drum, die fünf Musiker wissen mit ihren Instrumenten umzugehen und zeigen das oftmals. Allen voran Drummer Korbinian peitscht mit Intensität nach vorne und das Gitarrenwerk sollte einige Nackenmuskeln beim geneigten Zuhörer verursachen. Hervorstechende Lieder gesucht? Das melodische „Every Brick“ haut um, „Pangaea Pt. 2“ überzeugt mit einem Solo und das bereits von der Demo bekannte „New Era“ ist mit coolen Melodien, Leads und sogar ansprechenden Breakdowns zu meinem Favoriten herangewachsen.

SPREAD THE PLAGUE haben mit „Pangaea“ eine für Deathcore-Fans äußerst vorzügliche EP in petto. Mit einer satten Spielzeit von über 43 Minuten wird genügend Material geboten, das mit einer ordentlichen Portion an Abwechslung punkten kann. Von atmosphärischen und langsamen Passagen über groovige Mosh-Parts bis hin zu intensiven Blastbeat-Geballer. Mich stören nur die etwas ausufernden Breakdown-Orgien wie etwa in „Nothing Will Ever Repair“, die man besser hätte verpacken können und nicht jedes Riff ist ein Volltreffer. Dennoch machen die Münchner vieles richtig und zeigen Potenzial, vor allem live müssten sie für viele knackende Hälse und blaue Flecken verantwortlich sein. Wer sich selbst von der EP ein Bild machen will: In Kürze wird SPREAD THE PLAGUE auf ihrer Facebook-Seite und diversen Blogspots „Pangaea“ kostenlos anbieten. Wir halten euch dahingehend auf dem Laufenden.

Trackliste:
01. Hole
02. Life
03. Changes
04. Every Brick
05. Nothing Will Ever Repair
06. В Ожидании Чуда (In Expectation Of Relief)
07. Pangaea Pt. 1
08. Pangaea Pt. 2
09. New Era (Bonustrack)
10. Oceans (Bonustrack)
11. Dorian Gray (Bonustrack)
Spielzeit: 00:43:07

Line-Up:
Korbinian Heigl - Drums
Ilja Sotov - Vocals
Daniel Handke - Guitar
Marco Lever - Guitar
Andal Demmelmaier - Bass
Nico Carvalho [Champ]
27.02.2012 | 19:18
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