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Cover von Stallion -- Rise And Ride
Band: Stallion Homepage  Metalnews nach 'Stallion' durchsuchenStallion
Album:Rise And Ride
Genre:Heavy Metal
Label:High Roller Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:12.09.14
CD kaufen:'Stallion - Rise And Ride' bei amazon.de kaufen
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"Hengstgeschwindigkeit!"

Die einheimischen Metaller STALLION gaben im vergangenen Jahr mit ihrer EP „Mounting The World“ ein erstes Lebenszeichen von sich und konnten sich sogleich als einer der spannendsten deutschen Newcomer etablieren. Nicht mal ein ganzes Jahr später haben die Jungspunde nun genug Material für ein ganzes Album zusammen, das vor kurzem in Form von „Rise And Ride“ über High Roller Records in hiesige Regale gekommen ist.

Wie das bei jungen Bands oft so ist, wenn sie ihrem Debüt-Album eine EP vorausgeschickt haben, finden sich auch auf „Rise And Ride“ zwei Songs, die bereits auf dem im vergangenen Jahr erschienenen Mini-Album „Mounting The World“ zu finden waren. Das macht auch überhaupt nichts, denn mit „Canadian Steele“ und „The Right One“ haben STALLION zwei Songs von ihrem Erstlingswerk gewählt, die durch die Bank Spaß machen. Obendrein entsteht beim Hören von „Rise And Ride“ ohnehin recht schnell der Eindruck, als stammten die Nummern allesamt aus der gleichen Songwriting-Sitzung, denn Altbekanntes und bisher Ungehörtes fügen sich hier nahtlos aneinander. Zu den neueren Titeln gehört dabei etwa der eröffnende Titeltrack – dessen Mainriff ist zwar eine geradezu unverschämt dreiste Kopie von RUNNING WILDs „Port Royal“, aber dennoch leitet die Nummer die Platte bestens ein. Ab dem folgenden „Wild Stallions“, „Stigmatized“ oder eben dem bereits bekannten „Canadian Steele“ frönt die Truppe dann auch auf ihrem ersten vollen Album ihrer Leidenschaft zum Heavy- bzw. Speed Metal der 80er und erinnert damit nicht selten an ähnlich geartete Formationen wie STRIKER oder SKULL FIST. Als Gegengewicht zu den schnelleren und härteren Songs auf „Rise And Ride“ gibt es dann ebenfalls stark von den guten alten 80ern geprägte Rocker wie etwa das stadiontaugliche „Bills To Pay“, was auf angenehme Weise für Abwechslung sorgt und dank der unverhohlenen Spielfreude, die STALLION auf dieser Platte an den Tag legen, auch sofort in den Taktfuß fährt. Nun ist es offensichtlich, dass die Jungens mit ihrer Musik kaum den Innovationspreis gewinnen werden, wie so oft in diesem Genre sollte aber auch betont werden, dass das kaum der Anspruch sein dürfte. STALLION feiern mit „Rise And Ride“ schlicht ihre liebste Musikrichtung und dank authentischem Songwriting und beachtlicher musikalischer Fähigkeiten kauft man ihnen ihre Begeisterung auch mit jeder Note ab. So ist diese Platte letztendlich die „Deluxe-Version“ der vorangegangenen EP: Am Songwriting hat sich – dankenswerterweise – nicht viel getan, nur gibt es jetzt eben mehr Songs vom gleichen Schlag. Die sind obendrein weitaus besser produziert als auf „Mounting The World“, was insbesondere dem Gesang von Frontmann Paul zu Gute kommt, denn der Mann klingt auf „Rise And Ride“ um Galaxien besser als noch auf besagter EP. Ansonsten fällt der Sound hinreichend kraftvoll aus, ohne dabei zu steril zu wirken – STALLION begehen somit den Mittelweg aus analogem Garagen-Gerumpel und modernem Druck, was für eine Platte wie diese die Ideallösung darstellt.

Bei Fans der genannten Vergleichsbands sowie von gut gemachtem Retro-Metal im Allgemeinen werden STALLION mit einem Album wie „Rise And Ride“ offene Türen einrennen: Die Herren beweisen mit ihrem Debüt-Album, dass sie den klassischen Heavy Metal in seiner Reinform verinnerlicht und verstanden haben und reproduzieren das Ganze nun auf höchstem Niveau. Das ist nicht gerade originell, macht aber von Anfang bis Ende einen Höllenspaß.

Trackliste:
01. Rise And Ride
02. Wild Stallions
03. Streets Of Sin
04. Stigmatized
05. Canadian Steele
06. Bills To Pay
07. Watch Out
08. The Right One
09. The Devil Never Sleeps
10. Wooden Horse
Spielzeit: 00:42:57

Line-Up:
Paul - Vocals
Äxxl - Guitar
Olli G. - Guitar
Niki - Bass
Aaron - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
16.09.2014 | 09:27
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