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Band: Stayte bei Facebook Metalnews nach 'Stayte' durchsuchenStayte
Album:The Two Sisters
Genre:Industrial, Rock
Label:Spiralchords
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:03.09.10
CD kaufen:'Stayte - The Two Sisters' bei amazon.de kaufen
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"Lieber Wurst essen!"

Oha, die besonders "vielversprechende" Nachwuchskapelle aus Niedertupfingen, die letztes Jahr beim Dorffest mit ihrem Gothic-angehauchten Sound und Image bei einigen schwergewichtigen Landpomeranzen für feuchte Schlüpfer gesorgt hat, ist zurück! Das könnte man meinen, wenn man sich "The Two Sisters" so anschaut und leider auch anhört. Irgendwie kommt das kanadische Duo nicht wirklich über das Niveau "Demo-Band im Anfangsstadium" hinaus – und das obwohl "The Two Sisters" bereits das vierte STAYTE-Album ist, das Duo mit Al Jourgensen [das ehemalige MINISTRY-Mastermind] an den letzten beiden REVOLTING COCKS-Alben "Sex-O Olympic-O" [2009] und "Got Cock?" [2010] gearbeitet hat und Clayton Worbeck zudem als kompetenter Remixer gilt, der auch schon größere Bands wie FILTER, MINISTRY und PRONG auseinandergenommen hat. Harte Nuss.

STAYTE werden gemeinhin als Industrial Rock bezeichnet und das kommt letztlich auch hin, aber das Ganze wirkt so furchtbar unausgereift, wildert unnötigerweise in Gothic-Regionen, kommt völlig ohne zwingende Ideen aus und muss auch noch mit einer schwachbrüstigen, dumpfen Produktion leben. Ein Album kann durchaus mit besseren Bedingungen auf die Welt kommen. Immer wieder blitzt auf, dass STAYTE eigentlich kompetente Musiker und Songwriter sind [z.b. bei ambient-lastigen Stück "Queen Of The Old Ways"], aber das passiert viel zu selten. Der Opener "To Die Alone", der wohl ähnlich wie auch "iEnemy" mit seinen MACHINE HEAD-typischen Obertönen Thrash-lastig wirken soll, wird gesanglich von einer mauen KORN-Gedächtnisperformance "veredelt", die Drums tuckern stumpf vor sich hin [obwohl bei diesem Song anscheinend echte Drums verwendet wurden], aber mehr bleibt von den Stück auch nicht hängen. Und so zieht sich das munter durch die Scheibe. "The Two Sisters" schafft übrigens wirklich das Kunststück trotz 33 Minuten Spielzeit ausufernd zu wirken. Soviel zum Thema Kurzweil.

Warum STAYTE trotzdem zwei Punkte in den Arsch geblasen bekommen? Keine Ahnung. Vielleicht weil es einfach schwer ist, wahrzuhaben, dass "The Two Sisters" tatsächlich so schwach ist. Und weil die Truppe trotz allem irgendwie sympathisch wirkt und es eigentlich auch besser könnte. Zumindest bleibt das zu hoffen.

Trackliste:
01. Hypoxia
02. To Die Alone
03. The Two Sisters
04. Shangri-La
05. iEnemy
06. The Screen Becomes A Blur
07. Coming Apart
08. Queen Of The Old Ways
09. Lady Of The Lake
Spielzeit: 00:33:12

Line-Up:
Joshua Bradford – Vocals
Clayton Worbeck – Guitars, Electronics
Michael Siegl [nnnon]
26.09.2010 | 22:50
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