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Cover von Stench -- Venture
Band: Stench bei Facebook Metalnews nach 'Stench' durchsuchenStench
Album:Venture
Genre:Black Metal, Death Metal
Label:Agonia Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.09.14
CD kaufen:'Stench - Venture' bei amazon.de kaufen
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"Death Metal Mystiker!"

Die Schweden von TRIBULATION haben in den letzten Jahren im Death Metal Underground einigen Staub aufgewirbelt und mit ihrem Debütalbum „The Horror“ so etwas wie einen zukünftigen Klassiker vorgelegt. Johannes Andersson und Jonathan Hultén scheinen damit aber noch nicht ausgelastet zu sein. Gemeinsam holen sie sich Mikael Pettersson ins Boot, der von nun an die Vocals übernehmen wird, und gründen die Band STENCH. Im Jahre 2009 haut man dann das Debütalbum „In Putrescence“ raus, das leider wenig Beachtung erfährt. Nun folgt die zweite Langrille „Venture“, welche via Agonia Records auf die Welt losgelassen wird.

STENCH klingen ziemlich anders als TRIBULATION. Es war also ein sinnvoller Schritt, für diese Art von Musik eine zweite Band ins Leben zu rufen. Auf „Venture“ konzentrieren sich die drei Jungs weniger auf klassische Death Metal Songstrukturen, sondern wildern auch im Black Metal und umhüllen ihr Album mit einer mysteriösen und okkulten Atmosphäre. Das heißt auch, dass man sich auf „Venture“ nicht nur durch die Songs prügelt, sondern immer mal wieder atmosphärische und ruhigere Einsprengsel einbaut. Diese mystische Aura hängt auch damit zusammen, dass sich STENCH mit den Schriften von Carlos Castaneda beschäftigt haben, einem Schriftsteller und „Esoteriker“ des 20. Jahrhunderts, der unter anderem in der New Age-Bewegung rezipiert wurde und nach wie vor wird. Nichtsdestotrotz geht es auf „Venture“ ordentlich zur Sache – der Opener „Archways“ gibt mit seinen minimalistischen Stakkato-Drums richtig Gas und die klirrenden Gitarren zeigen an, was einen in den nächsten 38 Minuten erwarten wird. Das nachfolgende „The Vast“ geht in eine ähnliche Richtung, wobei man im Mittelteil etwas grooviger wird und man die klassischen Death Metal Wurzeln deutlicher heraushören kann. Besonders spannend wird es dann auf dem längeren Track „Small Death“ [circa sechs Minuten], auf welchem STENCH fließend zwischen Genres hin und her springen und interessante Breaks einbauen. Gegen Ende des Tracks wird der Song fast noch melodiös, bevor Sänger Mikael mit seinen schwarzmetallischen Vocals wieder klar macht, wo der Hammer hängt. Mit „Way“ haben STENCH außerdem auch noch ein sehr atmosphärisches und weniger brachiales Instrumental auf die Scheibe gepackt, wohl um das abschließende „Venture“, bei dem noch einmal alle Register gezogen werden, einzuleiten.

Die wenigsten Metal-Fans werden STENCH auf dem Schirm haben, aber wer sich für eine gelungene Mischung aus Black und Death Metal begeistern kann, die energiegeladen und okkult vorgetragen wird, der muss sich „Venture“ in sein Regal stellen. Das Ding macht Spaß, hat einen konzeptuellen Hintergrund und kann auch mit einem schicken und vor allem sinnvollen Cover-Artwork aufwarten. Auch produktionstechnisch passt hier alles, wurde die Sause doch von Jonas Wikstrand im Necromorbus Studio aufgenommen und gemastert.

Trackliste:
1. Archways
2. The Vast
3. Road
4. Small Death
5. Celebration
6. Way
7. Venture
Spielzeit: 00:38:04

Line-Up:
Johannes Andersson - Drums
Jonathan Hultén - Gitarre
Mikael Pettersson - Gesang
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
13.12.2014 | 19:10
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