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Band: Stone Sour Homepage Stone Sour bei Facebook Metalnews nach 'Stone Sour' durchsuchenStone Sour
Album:House Of Gold & Bones - Part 1
Genre:Alternative, Hard Rock
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:19.10.12
CD kaufen:'Stone Sour - House Of Gold & Bones - Part 1' bei amazon.de kaufen
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"Kompakter und härter"

Sehr kreativ scheinen STONE SOUR in letzter Zeit gewesen zu sein: Nicht nur durchbricht die Band aus Des Moines, Iowa um die beiden beiden SLIPKNOT-Mitglieder Corey Taylor und James Root mit „House Of Gold & Bones - Part 1” ihren Vier-Jahres-Album-Rhythmus [das letzte Werk „Audio Secrecy” erschien 2010], nein, es ist auch noch gleich, wie der Titel dieses Drehers schon impliziert, ein Doppelalbum geworden. Nachgelegt wird mit „House Of Gold & Bones - Part 2” dann Anfang 2013.

Vollmundig seitens der Band aus Mischung aus „Dirt” [1992] von ALICE IN CHAINS und PINK FLOYDs „The Wall” [1979] angekündigt, muss man zuerst festhalten, dass „House Of Gold & Bones – Part 1” weder ein Jahrhundertklassiker geworden ist, der den beiden Vergleichswerken auch nur annähernd das Wasser reichen kann, noch stilistisch besonders viel mit ALICE IN CHAINS oder PINK FLOYD zu tun hat. STONE SOUR bleiben ihrem modernen, teils metallischen Hard Rock treu, präsentieren sich aber auf „House Of Gold And Bones - Part 1” gereift, kompakter und wieder einen Tacken härter als zuletzt. Wer also Angst hatte, dass die Band nach dem tollen, aber recht zahmen Vorgänger ihren Biss verloren hat, der kann beruhigt aufatmen. Schon die beiden eröffnenden Singles „Gone Sovereign” und „Absolute Zero” sind zwar astreine Hits, aber längst nicht so zahm, wie man erwarten konnte. Zumal gerade die ruhige Seite des Albums nicht immer zu überzeugen weiß: Während die beiden Halb-Interludes „The Travelers – Part 1”, „The Travelers – Part 2” sowie „Tired” mit Streichern und melancholischem Pomp überzeugen können, wirkt „Taciturn” wie ein laues Abziehbild von „Through Glass”, dem „Come What[ever] May”-Hit von 2006, das kein Mensch braucht. Zu den großen Highlights zählen das brettharte „RU486” und der energische Rausschmeißer „Last Of The Real”, der vielleicht größte Ohrwurm des dieses Mal nicht von Nick Raskulinecz [RUSH, DEFTONES], sondern von David Bottrill [TOOL, MUSE, KING CRIMSON] produzierten Werks. Nach dem Abgang vom bisherigen Bassisten Shawn Economaki Anfang des Jahres, wurde der Doppeldecker übrigens aushilfsweise von SKID ROW-Tieftöner Rachel Bolan eingebasst, der allerdings kein festes Mitglied bei STONE SOUR werden wird.

STONE SOUR sind mit „House Of Gold & Bones - Part 1” auf jeden Fall weiterhin auf dem richtigen Weg und werden ihre bisherigen Erfolge definitiv ausbauen können. Man darf also durchaus auf den in wenigen Monaten folgenden Nachfolger gespannt sein. Bis dahin bietet dieses Album allerdings mehr als genug solide Unterhaltung.

Trackliste:
01. Gone Sovereign
02. Absolute Zero
03. A Rumor Of Skin
04. The Travelers - Part 1
05. Tired
06. RU486
07. My Name Is Allen
08. Taciturn
09. Influence Of A Drowsy God
10. The Travelers - Part 2
11. Last Of The Real
Spielzeit: 00:43:17

Line-Up:
Corey Taylor – Vocals
Josh Rand – Guitar
James Root – Guitar
Rachel Bolan – Bass
Roy Mayorga – Drums, Keyboard
Michael Siegl [nnnon]
27.10.2012 | 10:10
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