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Cover von Stone Sour -- Hydrograd
Band: Stone Sour Homepage Stone Sour bei Facebook Metalnews nach 'Stone Sour' durchsuchenStone Sour
Album:Hydrograd
Genre:Alternative, Hard Rock, Heavy Metal, Thrash Metal, True Metal
Label:Redfield Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:30.06.17
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"Put on my blues suede shoes and dancing on your fucking grave!"

Das neue STONE SOUR Album “Hydrograd" habe alles, was man an einem Rock 'N' Roll Album lieben kann. Es sei laut, rockig, schnell und es gäbe auch Songs für die Ladies. So die großspurigen Aussagen von Frontmann Corey Taylor, der sich aufgrund der vorliegenden Platte überaus stolz zeigt. Nie habe es einfachere und spaßigere Studio-Aufnahmen und -Aufenthalte gegeben als mit diesem Album. „Hydrograd“. Was heißt das überhaupt? Der Titel beruht auf einer Sinnestäuschung von Herrn Taylor, die er vor einigen Jahren auf einer Anzeigetafel an einem osteuropäischem, fast urzeitlichem Flughafen zu lesen glaubte; zwischen den ganzen kyrillischen Zeichen war für einige Momente eben jenes Wort zu lesen - Hydrograd - und verschwand dann unerklärlicherweise auf immer. Doch nicht aus dem Gedächtnis …

2017. Vier Jahre nach dem fast durchgehend hochgelobten, aber auch kritisch beäugtem Konzept-Doppelschlag "House of Gold and Bones Part 1 & 2" haben sich STONE SOUR in leicht veränderter Besetzung wieder zusammengetan und "Hydrograd" zusammengezimmert. Was fällt als erstes auf? Die erste Platte ohne Slipknot-Companion Jim Root, der im Jahre 2014, aufgrund Prioritäts-Differenzen zwischen beiden Bands, vor die Tür gesetzt wurde. Den Job an der Gitarre übernimmt seitdem Christian Martucci, der einigen vielleicht noch als ehemaliger Gitarrist von Punk-Legende Dee Dee Ramone bekannt sein dürfte. Und sonst so? Viel Geheimniskrämerei und dürftige Infos seitens der Plattenfirma, denn STONE SOUR sind schon eine Hausnummer und obendrein everybody’s Darling mit relativ hohem Verkaufspotenzial.

Die Begrüßung ist freundlich: „Hello, you Bastards!“. So startet das kryptisch betitelte Intro ‚YSIF‘, welches auch ein Metallica-Vorgeplänkel zu Master-Of-Puppets-Zeiten hätte sein können. Erster „richtiger“ Song ist ‚Taipei Person – Allah Tea‘; Herr Taylor liebt Wortspiele - Type Of Personality(?). Der Song geht wie fast alle Songs des Albums ziemlich nach vorn und bündelt schon fast alle Stärken der Band; ein 5-minütiger Metal-Kracher inklusive Mitsang-Refrain und authentischen Old-School-Solos. ‚Knievel Has Landed' wird mit Sicherheit ein Livehammer, und auf die Oh-Oh-Chöre der Fans darf man gespannt sein. Ein Hit! ‚Song #3‘ konnte man vorab hören. Poppige Rock-Nummer, die auch von Nickelback stammen könnte. Wie dem auch sei, Corey Taylors Stimme macht jeden Song zu seinem eigenen und Chad Kroegers Aussage, STONE SOUR seien eine Light-Version seiner Band, bleibt hinzuzufügen, dass bei solch aufgetragenem Härtegrad so manche Nickel-Backen schlackern werden. So what! ‚Fabuless’ ist der zweite Song, den die Fans hören durften. Geht ab und behandelt den fragwürdigen Erfolg einiger Social-Media-XY-Promis - „It’s all downhill from here, Motherfucker!“ - kann es karrieremäßig weiter bergab gehen? Wie dem auch sei, der Song ist ebenfalls ein Hit und wird live so manchen Moshpit einheizen. Hymnenartig wird ‚The Witness Trees‘ präsentiert, im Midtempo angesiedelt und lädt abermals zum Mitsingen ein - erneut sehr schöne 80’s-Heavy-Metal-Soloarbeit. Mit ‚Rose Red Violent Blue (This Song Is Dumb & So Am I)‘ erwartet uns anfangs ein eingängiger Feuerzeug-Schunkler mit radiotauglichem Refrain und einem Hard-Rock-Teil kurz vor Schluss, der neben den härteren Nummern einen guten Platz gefunden hat. ‚Thank God It's Over‘ ist ein klassischer Banger mit finaler Klavierunterstützung und Solos à la Guns 'N' Roses. Die countryartige Ballade „St. Marie“ wird vielleicht nicht jedem gefallen, ergibt im Gesamtkonzept dennoch Sinn und bietet eine kurze Verschnaufpause zwischen Lautstärke und Tempo. Im Schlussteil des Albums geben die Nummern ‚Mercy‘, ‚Whiplash Pants‘, ‚Friday Knights‘ und ‚Somebody Stole My Eyes‘ ordentlich Gas und sind partymäßig schlicht und ergreifend abzufeiern. Starkes Aufbäumen bevor ‚When The Fever Broke‘ nach mehr als einer Stunde den atmosphärischen Abschluss bildet.

„Uns Corey“ hat den Mund nicht zu voll genommen. „Hydrograd“ ist tatsächlich ein Album, welches rundum Spaß macht und enorm viel Energie in den Rippen hat. Der Spagat zwischen melodiöser Eingängigkeit, Härte und vor allem Authentizität wird besonders gut geschlagen. Man kauft ihnen alles ab, den 80’s-Spirit, den Spaß und die hie und da eingestreute Radiotauglichkeit (vielleicht ja auch die hohen Ticketpreise für die im Winter anstehende Europatour). Dennoch ist und bleibt „Hydrograd“ eine klassische Hard-Rock-Metal-Platte, die durch diesen abwechslungsreichen Stilmix zu begeistern weiß und von vorn bis hinten durchrollt – und eines der stärksten Alben der Band.

Trackliste:
01. YSIF
02. Taipei Person – Allah Tea
03. Knievel Has Landed
04. Hydrograd
05. Song #3
06. Fabuless
07. The Witness Trees
08. Rose Red Violent Blue (This Song Is Dumb & So Am I)
09. Thank God It's Over
10. St Marie
11. Mercy
12. Whiplash Pants
13. Friday Knights
14. Somebody Stole My Eyes
15. When The Fever Broke
Spielzeit: 01:05:01

Line-Up:
Corey Taylor - Vocals
Josh Rand - Guitar
Roy Mayorga - Drums
Johny Chow - Bass
Christian Martucci - Guitar
Jan Termath [P³Hamburg]
17.07.2017 | 10:26
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