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Cover von Stormhammer -- Echoes Of A Lost Paradise
Band: Stormhammer Homepage  Metalnews nach 'Stormhammer' durchsuchenStormhammer
Album:Echoes Of A Lost Paradise
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:12.06.15
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"Überraschungs-Erfolg aus Bayern"

Die Münchner STORMHAMMER etablierten sich einst als viel versprechende deutsche Power Metal-Band, verschwanden jedoch spätestens 2009 weitgehend in der Versenkung. Der Deal mit Silverwolf Productions half da wenig und stete Besetzungswechsel taten ihr Übriges. Nun scheinen die Bayern wieder auf Kurs: Mit Jürgen Dachl hat die Truppe einen überaus fähigen neuen Frontmann rekrutiert und veröffentlicht ihr neues Album „Echoes Of A Lost Paradise“ obendrein bei Massacre Records.

Die Wichtigste Frage im Hinblick auf „Echoes Of A Lost Paradise“ dürfte wohl sein: Wie macht sich Gesangs-Neuzugang Jürgen Dachl? Die Antwort muss lauten: Sehr gut. Dem Gesang des ehemaligen DIABOLOS DUST-Sängers haftet zweifelsohne der Stallgeruch des Thrash Metal an, aber genau das verleiht diesen Songs auch gerade das gewisse Etwas. Egal ob in epischeren oder ruppigeren Nummern, das rauere Organ des neuen Frontmanns setzt die Band nicht nur deutlich von anderen Vertretern des Genres ab, sondern sorgt auch dafür, dass der Power Metal der Bayern eine gehörige Portion Wucht dazubekommt. Dass der Mann jedoch auch zu weitaus sanfteren Tönen in der Lage ist, zeigt sich in einer Power-Ballade wie „Into Darkest Void“ und auch hier macht der Herr Dachl eine hervorragende Figur. So bekommt das Schaffen von STORMHAMMER auf „Echoes Of A Lost Paradise“ durch den Wechsel am Mikrofon mit Sicherheit einen anderen Charakter, was bei einem Neustart nach längerer Abwesenheit aber gar nicht verkehrt ist und obendrein geht das neue Rezept ja auch auf ganzer Linie auf. Überhaupt hört man STORMHAMMER auf „Echoes Of A Lost Paradise“ die musikalische Reife der letzten 20 Jahre in jeder Note an und kann der Truppe zugleich den geglückten Neustart attestieren: Unüberhörbar im Power Metal verwurzelt vermeiden die Münchner auf ihrem Comeback-Album gekonnt jegliche oder zumindest die meisten Genre-Klischees und klingen mit kurzweiligen Nummern wie „Fast Life“ oder „Black Clouds“ und „Promises“ ungewohnt modern und unverbraucht. Hier halten sich zeitgemäße Härte und Genre-typische Eingängigkeit schön die Waage. Natürlich darf es im Power Metal gerne auch mal etwas bombastischer werden und dafür gibt es auf dieser Platte dann gelungene Nummern wie den mitreißenden Titeltrack oder „Holy War“ und „Stormrider“, die mit gefälligen Refrains und schicken Twin-Gitarren für Gänsehaut sorgen. Insgesamt punkten die bayrischen Power Metaller auf ihrer neuesten Platte also mit überwiegend starkem weil frischem und unverbrauchtem Songwriting und geben sich dabei weit weniger Genre-konform, als man zunächst annehmen möchte – sehr gut!

STORMHAMMER sind auf „Echoes Of A Lost Paradise“ weit davon entfernt, ein schnöder HELLOWEEN- oder GAMMA RAY-Klon zu sein. Stattdessen liefert die Band hier ein saustarkes Comeback mit tollen, selbstbewussten und vor allem intelligent komponierten Songs ab. Wer die vorangegangenen Alben der Truppe im Ohr hat, wird sich an den runderneuerten Gesang vielleicht erst gewöhnen müssen, dabei aber schnell merken, dass dieser frische Anstrich genau das ist, was den Münchnern bisher gefehlt hat.

Trackliste:
01. Remembrance
02. Glory Halls Of Valhalla
03. Fast Life
04. Echoes Of A Lost Paradise
05. Leaving
06. Bloody Tears
07. Holy War
08. Black Clouds
09. Into Darkest Void
10. Promises
11. Stormrider
12. The Ocean
Spielzeit: 01:02:09

Line-Up:
Jürgen Dachl - Vocals
Manni Ewender - Guitar
Bernd Intveen - Guitar
Horst Teßmann - Bass
Chris Widmann - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
08.06.2015 | 16:24
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