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Cover von Stormhammer -- Signs Of Revolution
Band: Stormhammer Homepage Stormhammer bei Facebook Metalnews nach 'Stormhammer' durchsuchenStormhammer
Album:Signs Of Revolution
Genre:Power Metal
Label:Silverwolf Productions
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:22.05.09
CD kaufen:'Stormhammer - Signs Of Revolution' bei amazon.de kaufen
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"Es rauscht vorbei"

Die Klingen kreuzen sich zum vierten Mal bei den Münchenern von STORMHAMMER. Die Band, die schon immer einen ordentlichen Kampf in Sachen Trueness vollzogen hat, stellt sich auch diesmal dem Kampf. Gewählte Waffe, mit der zum Angriff geblasen wird: „Signs Of Revolution“. Schon das Cover zeigt, dass sich hier nichts verändert haben dürfte, wenn es um die Inhalte geht. Ob auch die Musik gleich geblieben ist, oder ob sich sonst etwas getan hat, lässt sich klären.

Es gibt tatsächlich eine Neuerung bei der Band. Neu mit im Gefecht Mike Zotter, der vorher bei den Schweizern von NEVERLAND gesungen hat. Stimmlich soll das STORMHAMMER aber weder im Wege stehen noch sehr weit nach vorne bringen. Er passt in die Songs und ist damit eine gute Wahl. Zur Musik kann man sagen, dass sich nicht all zu viel getan hat. Noch immer präsentiert man True-Stahl mit US-Power-Metal-Einflüssen. Trotzdem zeigt sich der Power-Metal-Trend auch hier. Die Speed-Anteile gehen deutlich zurück und werden ersetzt durch ein paar schleppende oder auch mal epische Stücke. Komisch, dass gerade das der Band sehr gut tut. Ein episches Stück wie „Kiss At The Abyss” gibt der Band endlich einen gewissen Touch. Da aber nicht alle schleppenden Titel sofort in Epik verfallen, sind das eher kleinere Lichtblicke in einer sonst sehr überschaubaren Schlacht. Die Lieder sind ab und an gute Power-Metal-Kracher wie der Opener „Omens Of Agony“ oder nette Stampfer, aber bis auf den angesprochenen Hauch von Epik bleibt bei den Liedern nichts hängen. Die Riffs hat man alle schon einmal gehört und wirklich überzeugend ist die Platte im Großen und Ganzen nicht.

Fazit: STORMHAMMER machen vielleicht mit den Ansätzen der leichten Epik einen richtigen Schritt in Sachen Wiedererkennungswert, aber auf „Signs Of Revolution“ reicht es dafür noch nicht. Ein bisschen mehr Speed, Epik und Eigenständigkeit in diesen Bereichen und die Band könnte ein wirklich geiles Album abliefern. So aber rauscht bei der Platte zu viel an einem vorbei, als dass man am Ende wirklich von einem Meisterwerk sprechen kann. Aus dieser Schlacht kommen STORMHAMMER noch einmal mit einem blauen Auge davon, hoffen wir auf stärkere Waffen im nächsten Kampf, dann reiten wir fest einem Sieg entgegen, da bin ich mir sicher.

Trackliste:
01. The Other Side [Intro]
02. Omens Of Agony
03. Kiss At The Abyss
04. Signs Of Revolution
05. Permanent Menace
06. Well Of Wisdom
07. Bridges To Eternity
08. Pied Piper
09. From Dusk To Dawn
10. Ride On A Razorblade
11. Sham World
12. Challange Of Life
13. Calls From The Other Side
Spielzeit: 01:04:02

Line-Up:
Mike Zotter - Vocals
Manny Ewender - Guitar
Semih Felke - Guitar
Horst Teßmann - Bass
Chris Morgan - Keybaord
Johannes Lang - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
12.07.2009 | 10:59
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