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Album:Polaris
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:Edel Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.05.09
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"Wie Phönix aus der Asche"

Sind wir mal ganz ehrlich, dann war die Geschichte der finnischen Melodic Metaller STRATOVARIUS in den letzten fünf Jahren eine einzige Farce. Unzählige Streitereien, eine Menge in Umlauf gebrachte „Halbwahrheiten“ und diverse Umbesetzungen erinnerten eher an eine schlechte Seifenoper, als an das Bandgeschehen einer intakten Einheit. Überraschenderweise ist „Polaris“ – das neue, insgesamt dreizehnte Studioalbum – eine richtig gute Scheibe geworden, der man die vielen Strapazen der vergangenen Jahre nicht im Geringsten anmerkt.

Während der langjährige STRATOVARIUS-Gitarrist Timo Tolkki im April 2008 das endgültige Ableben der Band verkündete, um kurz darauf mit seinem neuen Projekt REVOLUTION RENAISSANCE an den Start zu gehen, entschloss sich der Rest der Band - mit Tolkkis Segen - unter alter Flagge weiter zu machen. „Polaris“ heißt das erste hörbare Ergebnis der neuen Konstellation und hörbar ist die Scheibe definitiv geworden. Schon der flotte Opener „Deep Unknown“ sollte von Beginn an jeden Zweifler davon überzeugen, dass STRATOVARIUS nichts verlernt haben. Tolle Melodien und hymnische Refrains waren schon immer beliebte Zutaten der Finnen und dass sie für beides immer noch ein hervorragendes Händchen haben, stellen sie auch 2009 gleich mehrmals unter Beweis. So auch in „Falling Star“, einer feinen Midtempo-Nummer, die ohne Umschweife den Weg in die Gehörgänge sucht und findet. Mit dem – sehr an ANGRA erinnernden – episch-progressiven „King Of Nothing“ wird das vollauf überzeugende Eröffnungstrio komplettiert, bevor mit dem temporeichen und recht traditionellen Power Metal-Stück „Blind“ der erste schwächere Track auf „Polaris“ ausgemacht werden kann. Die traumhaft schöne Power-Ballade „Winter Skies“ kann diesen kleinen Ausrutscher jedoch gleich mehr als nur wettmachen und rührt einen fast zu Tränen. Das anschließende „Forever Is Today“ könnte auch von HAMMERFALL sein, wenngleich STRATOVARIUS noch eine ganze Ecke melodischer zu Werke gehen und insgesamt den direkten Vergleich für sich entscheiden können. Mit „Somehow Precious“ können die Finnen einen weiteren absoluten Volltreffer verbuchen, der den fast zum Schimpfwort verkommenen Ausdruck „Power-Ballade“ etwas rehabilitieren sollte. Zudem wird dadurch der Wunsch geweckt, die Band hätte davon noch mehr auf das Album gepackt, anstelle berechenbarer Nummern wie „Higher We Go“. Auf dem fast siebenminütigen ersten Teil der „Emancipation Suite“ werden dann noch mal alle Register in puncto Epik gezogen, wenn der Song geradezu majestätisch durch die Boxen schreitet und nach einem atemberaubenden Gitarrensolo in den zweiten Part übergeht. Dieser ist wesentlich kürzer und schlichter, wenngleich keinen Deut weniger schön und betrachtet man die beiden Teile als Ganzes, dann hat man es mit einem vielschichtigen und absolut überzeugenden Albumhighlight zu tun. Das rein akustische, mit schönen Streichern verzierte und an mittelalterlichen Minnegesang erinnernde „When Mountains Fall“ drückt dann noch mal mit aller Macht auf die Tränendrüse, wirkt jedoch kein bißchen kitschig oder aufgesetzt und bildet so einen hervorragenden Abschlusstrack.

Ob Timo Tolkki seinen alten Bandkollegen mit REVOLUTION RENAISSANCE oder seiner neuen Truppe PROJECT STRATO noch Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten. STRATOVARIUS haben die Messlatte mit „Polaris“ auf jeden Fall sehr hoch gelegt, klingen frisch, strotzen vor Energie und beweisen eindrucksvoll, dass mit ihnen auch weiterhin zu rechnen ist.

Trackliste:
01. Deep Unknown
02. Falling Star
03. King Of Nothing
04. Blind
05. Winter Skies
06. Forever Is Today
07. Higher We Go
08. Somehow Precious
09. Emancipation Suite [Part I: Dusk]
10. Emancipation Suite [Part II: Dawn]
11. When Mountains Fall
Spielzeit: 00:56:03

Line-Up:
Timo Kotipelto - Vocals
Matias Kupiainen - Guitar
Lauri Porra - Bass
Jörg Michael - Drums
Jens Johansson - Keys
Timo Beisel [kaamos]
27.05.2009 | 22:16
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