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Band: Stratovarius Homepage Stratovarius bei Facebook Metalnews nach 'Stratovarius' durchsuchenStratovarius
Album:Visions
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:Noise Records
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:10.11.97
CD kaufen:'Stratovarius - Visions' bei amazon.de kaufen
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"Die Akte STRATOVARIUS VI - Hochphase 1"

Die Besetzung ist wie versprochen gleich geblieben, doch wieder hat sich die Band nur knapp über ein Jahr Zeit gelassen, um ihr nächstes Werk „Visions“ auf der Welt frei zu lassen. Auf den ersten Blick erkennt man, dass sich was getan haben muss. Die Spielzeit des Albums bleibt die gleiche, allerdings hat man nur noch zehn Lieder auf dem Album. Was also haben die Finnen dieses Mal im Sinn um die Fans in ihren Bann zu ziehen.
Noch ausgereifteres Songwriting, vermischt mit größeren Keyboard-Attacken und mehr Tiefgang, dass ist vorauf die Band jetzt setzt. Der Opener „The Kiss Of Judas“ zeigt eine noch die da gewesene Epik. Chöre schießen hervor, und auch der Aufbau des Songs klingt um einiges Reifer. Man arbeitet wieder mit etwas komplexeren Strukturen, stimmt diese auf die Lieder ab, sodass man Lieder bekommt, die nicht nach 08/15 klingen, die ein Gesicht haben und mit Tiefgang und Raffinesse überzeugen. „Black Diamond” soll zum ewigen Bandklassiker mutieren. Der etwa sieben Minuten lange Song überzeugt mit einem kurzen, aber sehr interessanten, Keyboard-Aufbau und bricht dann in eine Speed-Nummer aus. Der Refrain ist für die Ewigkeit gemacht und zeigt, wie schnell man ein Lied kreiert, das auch nach 100 Mal hören nicht langweilig wird. „Visions [Southern Cross]“ soll dann das Album abrunden und das tut der Song in seiner ganzen Größe. Das zehn Minuten lange Epos weiß in jeder Sekunde zu fesseln und zu begeistern. Wie eine flüssige Zusammenfassung der besten Eigenschaften der Band brennt sich der Song in den Kopf und stellt einen wahrlich mächtigen Abgang für das Album dar.

Fazit: STRATOVARIUS haben etwas getan und zwar die Songs etwas länger gezogen, ohne damit die Spannung herauszunehmen. Viel mehr hat das die Möglichkeit geboten, die Songs noch Fassettenreicher zu gestalten und ihnen somit noch mehr Leben einzuhauchen. Die Nummern sind alle stimmig und in sich abgeschlossen und auch das Album an sich fängt mit A an und hört mit Z auf. Hier wurde gezeigt, wie anspruchsvoller Melodic-Power-Metal zu klingen hat. Ein Vorzeigewerk für die Ewigkeit.

Trackliste:
01. The Kiss Of Judas
02. Black Diamond
03. Forever Free
04. Before The Winter
05. Legions
06. The Abyss Of Your Eyes
07. Holy Light
08. Paradise
09. Coming Home
10. Visions [Southern Cross]
Spielzeit: 01:01:04

Line-Up:
Timo Kotipelto – Vocals
Timo Tolkki - Guitar
Jari Kainulainen - Bass
Jens Johansson - Keyboards
Jörg Michael - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
23.04.2011 | 13:47
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