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Album:Fury Rising
Genre:Neo-Thrash, Rock
Label:Mortal Music
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:12.02.10
CD kaufen:'Stygian - Fury Rising' bei amazon.de kaufen
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"Groovige Schale, weicher Kern"

Wie sind mir doch immer Gedichtinterpretationen in der Schule auf die Nerven gegangen, bei denen man sich zusätzlich mit der Biographie des Verfassers befassen musste! Mittlerweile kann so ein Hintergrundwissen aber manchmal ganz praktisch sein, wie etwa bei STYGIAN, denn besagte Combo aus Philadelphia begann ursprünglich als METALLICA-Coverband.

Mit dieser Information im Hinterkopf schwebt nämlich über „Fury Rising“ stets ein diabolisch grinsender James Hetfield. Das zeigt sich sowohl stimmlich bei Sänger Frank Leary, als auch bei den Gesangsmelodien generell [man höre „The Fear“!]. So richtig darauf festnageln kann man das Quartett aber nicht, denn man hat sich bei den Eigenkompositionen instrumental eher an „neuerem“ Metall - sprich: 90er-Thrash der Marke PANTERA vermischt mit der Eingängigkeit von Groove-Rockern wie SOIL – orientiert. Rocken tut diese Mixtur also auf jeden Fall, umso schwerer nachzuvollziehen warum man gleich an vierte Stelle die lahme Ballade „My Regret“ stellen musste. Natürlich will auch ein [un-]gepflegter Rocker mit seiner Liebsten mal ein bisschen näher zusammenrücken, aber warum wird die Akustik-Gitarre von der ersten Sekunde an gleich von zwei einfallslosen Lead-Gitarren übertönt? Der Rest der Nummer fällt leider ebenso banal aus, da macht das obligatorische Solo am Ende leider auch kein zweites „Cemetery Gates“ draus. Grooven können sie, aber von Akustik-Balladen sollten die vier Amis in Zukunft besser einen großen Bogen machen, denn die Krone der Schmalzigkeit setzen sie dem letzten Lied der Platte auf. Musste man denn über das Genudel wirklich noch ein paar [Konserven-]Geigen legen?! Die Produktion ist – wenn wir schon beim Thema sind - leider auch nicht immer ganz ausgewogen ausgefallen. Da schrubben die Becken manchmal arg undifferenziert im Hintergrund oder der Bass wummert plötzlich übertrieben laut [„Crimson Sand“]. Eigentlich seltsam solche Patzer, immerhin ist der Sound von „Fury Risig“ im Großen und Ganzen recht amtlich ausgefallen und hat garantiert eine schöne Stange Geld gekostet!

Die, die sich aufgrund der besagten Szenen-Größen trotzdem angesprochen fühlen, sollten auf jeden Fall den Titeltrack oder das rockende „Last Redemption“ auschecken. Diese Qualität können STYGIAN aber leider nicht auf ganzer Länge halten, auch wenn man von den zwei Balladen absieht. Der Sprung von der professionellen Coverband zu den stimmigen Eigenkompositionen ist eben manchmal schwerer als man glaubt. Wenn die Truppe aber noch ein bisschen an ihrem Songwriting arbeitet, könnte das schon noch was werden, die Richtung stimmt ja mal…

PS: Wer ein bisschen Unterhaltung sucht, sollte die Homepage der Band besuchen. Die gibt es nämlich in acht Sprachen, wobei es nicht die beste Idee war, die Übersetzung einem Programm zu überlassen...

Trackliste:
01. Suffer Patiently
02. Fury Rising
03. Crimson Sand
04. My Regret
05. One More Shot
06. Last Redemption
07. Unstrung Hero
08. The Fear
09. Glass Legacy
10. Fever Slide
Spielzeit: 00:48:52

Line-Up:
Frank Leary - Guitar, Vocals
Patrick Hayden - Guitar
Mike Stewart - Bass
Steve Bacchia - Drums
Amadeus Mader [Ammosarier]
11.02.2010 | 20:00
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