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Album:Code Of Conspiracy
Genre:Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal, Thrash Metal
Label:Blistering Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:24.04.09
CD kaufen:'Submission - Code Of Conspiracy' bei amazon.de kaufen
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"Dänisches Dynamit"

SUBMISSION stammen aus Dänemark und haben dort 2005 den Danish Metal Award gewonnen [Horns up! für den Dänen, während Deutschland immer noch ausschließlich die Ausscheidung zum Grand Prix de la Eurovision zelebriert, das sollte doch irgendwie zu denken geben], im Jahr darauf mit „Failure To Perfection“ ihr Debüt veröffentlicht und legen nun mit „Code Of Conspiracy“ nach.

Eher unorthodox leitet das Instrumental „111008666700“ mit exakt tickernden Drums und Stakkatoriffs in schönster FEAR FACTORY-Tradition das Album ein und schon mit den nachfolgenden Tracks „Rebel Of Society“ und „Imaginary Freedom“ ist die stilistische Ausrichtung der energischen Esbjerger ziemlich gut umrissen: es regiert eine kompetent umgesetzte, explosive Mischung aus Death/Thrash und Melodic Death Metal, im Spannungsfeld von BY NIGHT, DARKANE, SOILWORK und HATESPHERE.
Soweit an und für sich eher mäßig originell, aber genaueres Hineinhören in „Code Of Conspiracy“ lohnt, denn spielerisch und kompositorisch präsentieren sich SUBMISSION praktisch ohne Fehl und Tadel. Sänger Lasse Sivertsen [der auf „Code Of Conspiracy“ übrigens seinen Einstand gibt] erinnert mit seinem kraftvollen, variablen Organ an eine Mischung aus SOILWORK-Kollege „Speed“ und Jens Broman von DARKANE, mit Morten Lowe hat man einen mehr als versierten Schlagwerker, der ebenso präzise Blastbeats wie grooviges Midtempo draufhat und bereits in diversen dänischen Combos [u.a. eben SOILWORK, THE ARCANE ORDER] die Felle gegerbt hat.

Überwiegend herrscht flottes Tempo, mächtige, galoppierende Riffs, Doublebassgeratter, eingestreutes Blasting, reichlich Breaks, virtuose Soli, harmonische Refrains und gutturales Schreien sorgen für Kurzweil und machen den knüppelharten Cocktail leichter verträglich.
Durchatmen darf man nur ganz kurz bei „An Illusion Of The Perfect Forever“, das mit spanischer, fast jazziger Akustikgitarre und melodischem Klargesang an selige PRETTY MAIDS-Großtaten erinnert, bevor „Determent Infiltration“ und die nächste Stromgitarrenoffensive einsetzt und auch Morten Lowe mal wieder Blastbeats vom Stapel lassen darf.
Die Gitarren machen ihre Sache ebenfalls einwandfrei, „Deservant“ wartet gar mit einem JOE SATRIANI-artigen Solo über derb blastenden Drums auf, während „Celebrate The Dead“ wieder stark an HATESPHERE erinnert und genau wie die letzten Tracks wieder einen Tacken härter vom Leder zieht, mit Blastbeats und erneut schroff-technischer DARKANE-Kante.

Gegen Ende setzen beim Hörer trotz der eindeutigen spielerischen und technischen Klasse sämtlicher Musiker marginale Abnutzungserscheinungen ob der stilistisch eher einseitigen und manchmal etwas langatmigen Tracks ein, aber selbst wenn man anno 2009 hierfür keine Originalitätspreise mehr einheimsen kann, verdient dieses Stück skandinavischen V2A-Stahls auf jeden Fall einen Probehörgang bei allen Freunden o.g. Kapellen!

Trackliste:
01. 111008666700
02. Rebel Of Society
03. Imaginary Freedom
04. A Terror Within
05. In The Eyes Of The Tyranny
06. An Illusion Of The Perfect Forever
07. Determent Infiltration
08. Deservant
09. Celebrate The Dead
10. Code Of Conspiracy
11. The End Of Eternity
12. Raised Above God [Bonus Track]
Spielzeit: 00:52:12

Line-Up:
Lasse Sivertsen - Vocals
Christoffer Petersen - Guitar
Kasper Kirkegaard - Guitar
Morten Lowe Sørensen - Drums
Boris Tandrup - Bass
Dirk Konz [dkay]
29.04.2009 | 21:04
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