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Band: Success Will Write Apocalypse Across the Sky Homepage Success Will Write Apocalypse Across the Sky bei Facebook Metalnews nach 'Success Will Write Apocalypse Across the Sky' durchsuchenSuccess Will Write Apocalypse Across the Sky
Album:The Grand Partition And The Abrogation Of Idolatry
Genre:Brutal Death, Death Metal, Grindcore
Label:Nuclear Blast
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:03.04.09
CD kaufen:'Success Will Write Apocalypse Across the Sky - The Grand Partition And The Abrogation Of Idolatry' bei amazon.de kaufen
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"Großer Sound für kleine Männchen"

Metaller mit überlangen Band- und Plattennamen haben klitzekleine Pippimännchen – könnte man meinen. Dass dem nicht unbedingt so ist, zeigen SUCCESS WILL WRITE APOCALYPSE ACROSS THE SKY mit ihrem Debüt "The Grand Partition And The Abrogation Of Idolatry" – oder doch?! Wie auch immer, es wirkt jedenfalls individuell und irgendwo auch intellektuell. Aber was sagt die Musik?

Ein saugeil – sprich voluminös, differenziert und nicht zu glatt –, von Gitarrenchef James Murphy [ex-DEATH, ex-TESTAMENT, ex-OBITUARY, ex-CANCER etc.] persönlich abgemischtes Album, was sich aus einer Mischung von Death Metal, technischen Einlagen und minimalen Grindcore Anleihen zusammensetzt. So weit, so gut. Aufregend und ideenreich konstruierte Eingangssongs, die niemals den Bezug zum Hörer verlieren und sich somit gut im Gehirn festsetzen, lassen auf Großes hoffen! Technisch absolut präzise und mit dem nötigen Abwechslungsreichtum versehen, bringt man zunächst das auf den Punkt, was derzeit hordenweise technische Brutalokombos aus aller Welt vergeblich versuchen, nämlich intelligent konstruierte Brutalität mit Wiedererkennungswert. Leider kommt spätestens nach den ersten drei bis vier Stücken der große Einbruch und man verliert sich des Öfteren in Passagen, die nicht im Fluss des Songwritings liegen, gestückelt daher kommen und somit arg beliebig wirken bzw. schon extrem oft woanders verbaut wurden. Zwar gibt es unter den 14 Songs immer mal wieder Lichtblicke, insgesamt lässt sich jedoch feststellen, dass die Band zwar enorm gute Ansätze hat, die hörbar mögliche Qualität allerdings nicht halten kann.

Im Endeffekt kann man sich auch DYING FETUS, ORIGIN, JOB FOR A COWBOY und eventuell noch eine ältere MISERY INDEX in einer beliebigen Reihenfolge reinpfeifen und liegt dabei in Sachen Qualität, Intensivität und Nachhaltigkeit weit über dem Schnitt, der hier in ca. 41 Minuten vorliegt. Durchaus kein schlechtes Album, allerdings warte ich persönlich dann doch lieber auf den Nachfolger, der hoffentlich mehr bietet und nicht teilweise inkonsistent und wenig ansprechend daher kommt.

P.S.: Eigentlich sind es sogar nur ca. 32 Minuten, die hier für 13 Songs draufgehen, denn der letzte verschwendet beinahe acht Minuten für ein bisschen Stimmengetöse umgeben von 80% völliger Stille.

Trackliste:
01. 10.000 Sermons. One Solution
02. The Realization That Mankind Is Viral In It's Nature
03. Cattle
04. Agenda
05. Pity The Living, Envy The Dead
06. Despot
07. A Path
08. Automated Oration And The Abolition Of Silence
09. One Must Imagine Sisyphus Happy
10. Colossus
11. Retrograde And The Anointed
12. Of Worms, Jesus Christ, And Jackson Country Missouri
13. The Tamagotchi Gesture
14. Untitled
Spielzeit: 00:41:40

Line-Up:
John Collett - Vocals
Aaron Haines - Guitar
Matt Simpson - Bass
Mike Heller - Drums
Ian Sturgill - Guitar, Vocals
Jen Muse - Samples
Thomas Kleinertz [shub]
01.04.2009 | 13:31
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