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Cover von Suffocation -- Blood Oath
Band: Suffocation Homepage Suffocation bei Facebook Metalnews nach 'Suffocation' durchsuchenSuffocation
Album:Blood Oath
Genre:Brutal Death, Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:03.07.09
CD kaufen:'Suffocation - Blood Oath' bei amazon.de kaufen
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"Bleiben sich treu!"

Drei Jahre nach dem selbst betitelten „Suffocation“ meldet sich die Death-Metal-Legende SUFFOCATION mit ihrer neuen Scheibe zurück – „Blood Oath“. Ein wenig länger hat es zwar gedauert, als ursprünglich geplant [u.a. kehrte die Band Relapse Records den Rücken und unterzeichnete bei Nuclear Blast], aber dafür hat sich das Warten allemal gelohnt!

Natürlich war klar, dass SUFFOCATION ihren Stil nicht radikal umkrempeln würden, denn dazu bestand auch gar keine Veranlassung, wie die hohe Qualität der bisherigen Veröffentlichungen zeigt. Vielmehr gibt es auf „Blood Oath“ kleinere Kurskorrekturen und deutlich mehr Feinschliff, die beim ersten Hören gar nicht wirklich auffallen, sich aber mit der Zeit deutlich herauskristallisieren. Was also auf den ersten Blick sehr danach aussieht, als gingen SUFFOCATION auf Nummer sicher, offenbart sich dann als Paradebeispiel dafür, wie moderner, brutaler Death Metal zu klingen hat, der unverkennbar den Stempel der US-Deather trägt. Ob nun das treibende, Doublebass-lastige Titelstück, das komplexe „Dismal Dream“ bis hin zum Hit „Mental Hemorrhage“ und dem genialen „Provoking The Disturbed“, SUFFOCATION zeigen erneut, dass sie handwerklich unglaublich versiert sind und sehr ausgeklügelte Songs abliefern, die aber stets über einen roten Faden verfügen. Technische Kabinettstückchen gibt es zwar zuhauf, aber das Ganze artet zum Glück nicht in sinnlose Griffbrettwichserei aus, und das ist ein großes Plus des Quintetts. Obendrauf gibt es noch eine unglaublich transparente, aber schön druckvolle Produktion – für mich die beste seit „Pierced From Within“ –, die allen Musikern genügend Freiraum lässt. Dabei sticht Derek Boyer am meisten heraus, dessen Bass-Spuren schön klar und präzise herauszuhören sind. Und als Bonus gibt es in bester SUFFOCATION-Tradition mit „Marital Decimation“ noch eine Neueinspielung vom soundtechnisch damals so verkorksten „Breeding The Spawn“ als Abschluss von „Blood Oath“, wobei sich das Lied bestens in die neuen Kompositionen einfügt.

SUFFOCATION enttäuschen auch auf „Blood Oath“ nicht und beweisen, dass sie nach wie vor eine der stärksten Truppen im brutalen Death Metal sind, die mit Herz und Seele bei der Sache ist, wie auch das kultige Artwork visualisiert. Dabei geht „Blood Oath“ zwar nicht so direkt ins Ohr wie „Suffocation“ oder auch „Souls To Deny“ und erfordert daher einige Durchläufe, zündet dann jedoch unaufhaltsam und offenbart großartige Songs sowie exzellente musikalische Fähigkeiten, die immer songdienlich eingesetzt werden. Fans von SUFFOCATION können hier blind zugreifen und sich von „Blood Oath“ ganz gepflegt die Rübe abmontieren lassen, während die Deather mit dieser Scheibe sicher auch etliche neue Fans dazugewinnen werden!

Trackliste:
01. Blood Oath
02. Dismal Dream
03. Pray For Forgivness
04. Images Of Purgatory
05. Cataclysmic Purification
06. Mental Hemorrhage
07. Come Hell Or High Priest
08. Undeserving
09. Provoking The Disturbed
10. Marital Decimation
Spielzeit: 00:40:42

Line-Up:
Frank Mullen – Vocals
Terrance Hobbs – Guitars
Guy Marchais – Guitars
Derek Boyer – Bass
Mike Smith – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
26.06.2009 | 10:11
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