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Album:Happy Hour
Genre:Death Metal
Label:Shiver Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:23.06.07
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"Durchschnittskost"

Mit SUHRIM meldet sich eine der dienstältesten Death-Metal-Kapellen Belgiens zurück, die sich immerhin seit 1991 in der Szene tummelt und mit „Happy Hour“ ihre bereits vierte Full Length in die Regale stellt. Geboten wird brutaler und weitgehend schneller Death Metal, der allerdings reichlich an Eigenständigkeit und Einfallsreichtum vermissen lässt.

Prinzipiell zählen SUHRIM zu den etlichen Truppen, die ihre Sache nicht wirklich schlecht machen, aber dennoch total unspektakulär sind. Gut produziert und auch mit soliden, wenn auch nicht herausragenden technischen Fähigkeiten ausgestattet, stellt das Resultat aber eben nur durchschnittliches Mittelmaß dar. Warum? Weil die Mucke der Belgier von vorne bis hinten vorhersehbar ist, keine wirklich interessanten Akzente gesetzt werden, die vereinzelten Riffs, die gute Ansätze zeigen [„Meat Feast“], so klingen, als hätte man sie schon viel durchdachter bei besseren Bands bereits gehört und, der sicherlich unwichtigere Kritikpunkt, weil Horrorfilm-Samples zwar eine bisweilen witzige, aber dennoch überstrapazierte Geschichte sind, wenn sie wirklich in jedem [!] Song eingesetzt werden. So ist das Intro mit einem Sample aus „Ghostbusters II“ ja noch ganz nett, aber spätestens ab dem dritten Song nervt das ziemlich. Trotzdem sind es eher die Samples, die für eine Art Wiedererkennungswert der Songs sorgen als die Lieder selbst, und das lässt das Gefühl aufkeimen, dass irgendetwas überhaupt nicht stimmt. Wie gesagt, grundsätzlich ist „Happy Hour“ kein Totalausfall, denn die Jungs beherrschen ihre Instrumente durchaus, der Gesang ist okay, wenn auch reichlich unspektakulär [dies wird besonders deutlich am Live-Bonus, da dort der Gesang völlig drucklos klingt], aber letzten Endes ist das Album und dessen Mucke beliebig austauschbar und ungefähr so interessant wie trockenes Brot. Und selbiges kann man zur Not zwar noch futtern, wenn nichts anderes zur Hand ist, aber warum sollte man das machen, wenn es so viele Bands gibt, die – um mal beim Lebensmittelvergleich zu bleiben – um einiges frischer und unverbrauchter zu Werke gehen?

SUHRIM veröffentlichen mit „Happy Hour“ ein sehr durchwachsenes und durchschnittliches Album, das zwar solide eingespielt wurde, aber wenige Höhepunkte beinhaltet und sehr schnell beginnt, am Hörer vorbei zu rauschen. Eigentlich ist verwunderlich und schade, dass die Band nach solch einer langen Zeit und vier Alben nicht in der Lage ist, interessantere, inspiriertere und ausgefeiltere Songs zu schreiben. Definitiv nur für Fans, die absolut jede Veröffentlichung im Death-Metal-Sektor im Schrank stehen haben müssen! Wer allerdings ein buntes Sample-Raten veranstalten will – „Silent Hill“ ist übrigens noch dabei –, ist hier auch richtig.

Trackliste:
01. The Prophecy
02. War
03. White Shark
04. Bonesaw
05. Meat Feast
06. Vengeance Shall Be Mine
07. Lord Of Dreams
08. Opening Hell's Gate
09. Happy Day
10. Battle Mangled Flesh
11. Maggot Infested Rotten Human
12. Vomiting Blood
13. Cold Steel Love Affair
14. Feed Upon Souls
15. Sudden Death [Bonus Track: Live @ SWR9 Barroselas Metalfest 2006, Portugal]


Alexander Eitner [soulsatzero]
17.07.2007 | 14:05
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