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Band: Suicide Silence Homepage Suicide Silence bei Facebook Metalnews nach 'Suicide Silence' durchsuchenSuicide Silence
Album:No Time To Bleed
Genre:Deathcore
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:26.06.09
CD kaufen:'Suicide Silence - No Time To Bleed' bei amazon.de kaufen
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"Fetter Arschtritt"

"WAKE UP! WAKE UP!" - wer nach der oftmaligen Einfuhr des phänomenalen Openers der neuen SUICIDE SILENCE-Scheibe "No Time To Bleed" nicht diese Worte grölend durch die Gegend rennt, der hat irgendetwas nicht verstanden. Einen viel besseren Muntermacher gleich zu Beginn kann man sich kaum vorstellen. Ja, die Jungspunde aus Amiland haben es geschafft und ihrem überraschenden Erfolgsdebüt "The Cleansing" ein tolles Geschwisterchen spendiert.

Neider werden das Album schon im Vorfeld hassen, bzw. es als weiteres unnötiges Produkt der Deathcore-Bewegung abtun, aber damit tut man nicht nur SUICIDE SILENCE sondern vor allem diesem Album unrecht. Die Amis haben es wirklich geschafft ein packendes Brett mit richtigen Brachialhits zu schreiben. SUICIDE SILENCE sind dabei kein Stückchen kommerzieller geworden, im Gegenteil: "No Time To Bleed" legt härtetechnisch noch ein paar Schippen drauf und knallt dank der fetten Produktion von Machine [LAMB OF GOD, PITCHSHIFTER etc.] noch mehr rein. Immer noch regiert der blastige, Breakdown-durchsetzte Wahnsinn, der von der unglaublichen Stimme von Mitch Lucker vorangetrieben wird. Der Typ kotzt sich schreiend und kreischend regelmäßig die Stimmbäder aus und stopft sie schnell wieder rein, um infernalisch tief losgrowlen zu können. Gerade Songs wie das Massaker "Smoke" leben von dem angepissten Hass, den Mitch predigt. Das musikalische Gewand ist allerdings nicht weniger beeindruckend. US-Death Metal, der immer wieder mit Grindcore flirtet, aber niemals das moderne Hardcore-Gewand missen lässt. Es ist immer wieder faszinierend, dass man in den Staaten mit dieser Mischung momentan wirklich viele Alben verkaufen kann. Neben dem Opener "Wake Up", dem fetten Titeltrack und dem schon angesprochene Hassbatzen "Smoke" ist vor allem das Quasi-Instrumental "...And Then She Bled" beeindruckend. Hier werden etwas ruhigere Töne angeschlagen, die sich dank den Sprachsamples zu einer wahrhaft klaustrophobischen Atmosphäre aufaddieren. Geglücktes Experiment.

"No Time To Bleed" ist ein verdammter Brecher und soll allen armen Gestalten, die Bands wie SUICIDE SILENCE aus Prinzip als Trendkacke oder schlimmeres abtun ordentlich die Fresse polieren. Bleibt zu hoffen, dass die Band mit diesem Album in den Staaten endgültig durch die Decke geht und in Europa auch etwas mehr Staub als bisher aufwirbeln kann. Immer schön weiter so.

Trackliste:
01. Wake Up
02. Lifted
03. Smoke
04. Something Invisible
05. No Time To Bleed
06. Suffer
07. …And Then She Bled
08. Wasted
09. Your Creations
10. Genocide
11. Disengage
Spielzeit: 00:37:51

Line-Up:
Mitch Lucker – Vocals
Mark Heylmun – Guitar
Chris Garza – Guitar
Dan Kenny – Bass
Alex Lopez – Drums
Michael Siegl [nnnon]
21.06.2009 | 22:00
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