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Cover von Superbutt -- Music For Animals
Band: Superbutt Homepage Superbutt bei Facebook Metalnews nach 'Superbutt' durchsuchenSuperbutt
Album:Music For Animals
Genre:Crossover, Death 'n Roll, Melodic Metal
Label:Sonic Attack
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:23.09.11
CD kaufen:'Superbutt - Music For Animals' bei amazon.de kaufen
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"Schüttel' deinen Superarsch für mich!"

Jaja, ich geb's ja schon zu: ein Name wie SUPERBUTT ist einfach zu beknackt und lustig, als dass ich ihn links liegen lassen könnte. Nicht, dass ich mit den Ungarn vorher schon Kontakt gehabt hätte und daher wüsste, was mich auf „Music For Animals“ erwartet. Und auch nicht, dass ich mir diese Gelegenheit entgehen ließe, darauf hinzuweisen, wer in Ungarn das wahre Superarschloch ist.

SUPERBUTT jedenfalls nicht, obwohl sie mit Informationen zu ihrem Werdegang ziemlich geizig umgehen. Festhalten darf man jedoch, dass „Music For Animals“ nicht das erste Lebenszeichen der Band ist und dass von der ursprünglichen Besetzung nur noch Vokalist Andras mit an Bord ist. Das verleiht ihm nicht nur so etwas wie den Boss-Status – er prägt das Album mit seinem mal heiser anmutenden, mal dezent melodischen Organ zwischen Phil Anselmo und „Big Boss“ Valter [von den tschechischen Urgesteinen ROOT] auch von Anfang bis Ende. Das liegt glücklicherweise daran, dass der Mann die gängigen Posen des Rock'n'Roll und Metalzirkus beherrscht und sich in Szene zu setzen weiß – und nicht etwa daran, dass er seine Stimme zu weit vor die schiebenden Riffs seiner Band hätte mischen lassen. Diese einzusortieren fällt da schon etwas schwerer. „Abwechslungsreich“ könnte man SUPERBUTT wohl nennen, was allerdings ein wenig karg wäre. Auf „Music For Animals“, so könnte man es umschreiben, fallen SEPULTURA, CLAWFINGER, ROOT und SOUNDGARDEN beim gemeinschaftlichen Bleigießen in die blubbernde Metallbrühe und verschmelzen zu einem Klumpen. Als einzige Vergleichstruppe, die als Einzelband mit einem ähnlichen Sound aufwartet, fallen mir hier noch die sträflich unterbewerteten THE HEAVILS ein.

Das muss und wird anno 2011 nicht jedem Rockfan zusagen, kommt aber aus dem Hause SUPERBUTT dick produziert, sehr gekonnt und außerdem mit jeder Menge guter Laune dahergefegt. Nimmt man noch den Umstand hinzu, dass SUPERBUTT bei aller Liebe zu fetzigen Riffs und Doublebass-Trommelfeuer immer einen melodischen Dreh in ihre Songs zu kriegen wissen, könnten die Budapester mit „Music For Animals“ sicher einiges reißen, etwas Glück vorausgesetzt. Hoffen wir mal, dass ihre Texte nicht zu kritisch sind – sonst könnten ihnen das wahre Superarschloch, Ungarns derzeitiger Regierungschef Viktor Orbán und sein neues ungarisches Mediengesetz, in die Quere kommen...

Trackliste:
01. Cleaver
02. Best Plays
03. The Devil You Run With
04. Natasha
05. Out Of Reach
06. Of This Gloom
07. Ugly Head
08. Evil Blues
09. Revolting Kids
10. The Murder Of Socrates
Spielzeit: 00:41:05

Line-Up:
Attila Kovács - Gitarre
Tamás Práznek - Gitarre
András Vörös - Gesang
György Nedoluha - Bass
Adam Fellegi - Schlagzeug [auf "Music For Animals"]
Attila Erdei - Schlagzeug [live]
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
25.10.2011 | 12:10
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