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CD Review: Switchblade - Switchblade [2009]

Switchblade
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Band: Switchblade Homepage Switchblade bei Facebook Metalnews nach 'Switchblade' durchsuchenSwitchblade
Album:2012
Genre:Doom Metal, Doomcore, Sludge
Label:Denovali Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:21.09.12
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"Weniger ist immer noch mehr"

Drei Jahre nach dem finsteren und beeindruckenden „[2009]“ meldet sich die schwedische Sludge/Drone-Truppe SWITCHBLADE – inzwischen zum Duo geschrumpft – mit Album Nummer sechs, schlicht „[2012]“ betitelt, wieder auf der Bildfläche zurück.

Und weiß diesmal mit „richtigen“ Songtiteln zu überraschen, wobei die drei „Movements“ des Albums zur Orientierung wiederum – ganz getreu der Klassischen Musik – in bestimmte Abschnitte/Motive unterteilt sind, z.B. Coda, Mezzo, Finale. Dabei bieten die beiden Schweden innerhalb von gut 37 Minuten in erster Linie minimalistischen und wuchtigen Sludge/Doom/Drone, erhöhen das Tempo aber im Vergleich zu den Vorgängern auch mal deutlich [insbesondere in „Movement III“], sodass „[2012]“ vor allem durch seine ausgezeichnete Dynamik zu überzeugen weiß. Langweilig ist hier nämlich rein gar nichts, Minimalismus hin oder her [bzw. „Weniger ist immer noch mehr“, wie der Promo-Slogan es so schön treffend beschreibt], denn dafür sorgen nicht nur das großartige Eröffnungsriff von „Movement I“ und Per Wiberg an der öfter eingesetzten Hammondorgel, sondern auch die drei Gastsänger The Cuckooo [TERRA TENEBROSA], David Johansson [KONGH] und Lord Seth a.k.a. Jonas Renkse [KATATONIA], die von klarem Doomgesang bis zu fiesem Geröchel für viel Abwechslung sorgen und den einzelnen Abschnitten gekonnt ihre eigene Note verpassen. Die Texte stammen übrigens mitnichten von den drei Gastsängern, sondern wurden gleich – der Einheitlichkeit halber und aufgrund der Begeisterung der Band – komplett Lautréamonts Klassiker „Die Gesänge des Maldoror“ entnommen, das an Düsterkeit und finsterer Ausstrahlung sowieso perfekt zu SWITCHBLADE passt – auch wenn das Artwork diesmal in eine etwas andere Richtung geht und Seventies-Flair ausstrahlt.

Fazit: SWITCHBLADE haben den Weggang von Sänger/Bassist Anders sehr gut verkraftet und liefern mit „[2012]“ ein Album ab, das bewusst etwas andere Wege geht und sich vielseitiger sowie dynamischer präsentiert als die Vorgängeralben, die vor allem durch minimalistische Tristesse und vertonte, schleifende Langsamkeit bestachen. Gute-Laune-Musik schreiben SWITCHBLADE natürlich immer noch nicht und werden es ganz sicher auch nie tun, sodass alle Fans der Band blind zuschlagen können. Aber auch all diejenigen, denen die Mucke der Nordlichter bislang vielleicht etwas zu „zäh“ war, dürften an der neuen Scheibe – in der limitierten Vinyl-Fassung übrigens mit eigenem Kaffee und Tasse; schicker Gimmick! – ihren Gefallen finden und sollten sich SWITCHBLADE unbedingt auf die Liste schreiben. Großes Kino!

Trackliste:
01. Movement I
02. Movement II
03. Movement III
Spielzeit: 00:36:54

Line-Up:
Johan Folkesson – Guitar
Tim Bertilsson – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
14.09.2012 | 21:04
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