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Cover von Symphorce -- Twice Second
Band: Symphorce Homepage  Metalnews nach 'Symphorce' durchsuchenSymphorce
Album:Twice Second
Genre:Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:12.01.04
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Grandios! Endlich wieder Grund zum Jubeln. Trotzdem ICED EARTH die metallische Messlatte für dieses Jahr(zehnt) recht hoch gelegt haben, sind positive Überraschungen wohl doch noch drin. Auch wenn Schaffers Geschütze weiter schießen mögen; das MG- Feuer dieser Battaillone aus deutschen Landen wird einiges niedermähen! SYMPHORCE haben mit „Twice Second“ (Achtung, Wortspiel!) ihr nunmehr viertes Album veröffentlicht. Wer immer geglaubt hat, dass traditioneller Heavy Metal auch ohne den exzessiven Einsatz von Keyboards und weichgespülten Gitaren zu realisieren ist, kann erleichtert aufatmen.

Wenn ihr euch ähnlich wie ich noch keinen Eindruck von den vorherigen Alben dieser Band machen konntet, solltet ihr dieses schnellstmöglich nachholen! „Twice Second“ jedenfalls entschädigt nachhaltig für Jahre voller gehaltloser Outputs von Legionen zweitklassiger Durchschnittsbands.
Stellt euch eine Mischung vor aus progressiveren MAIDEN, QUEENSRYCHE, HALFORD’s „Crucible“ und DICKINSON’s „Balls To Picasso“. Abgemischt von Achim Köhler, dessen bewährten Händen auch PRIMAL FEAR ihren Sound zu verdanken haben, hört man der Produktion ihren modernen und dennoch individuellen Charakter an. Sänger Andy B. Franck dürfte den meisten ja schon von BRAINSTORM her ein Begriff sein, wo er ebenfalls die Front übernommen hat. Ein absolut talentierter Vocalist, der keineswegs hinter Größen wie Ralf Scheepers zurückstehen muß und jederzeit eine PRIEST- Tributeband übernehmen könnte!
Auch mit der Gitarren- und der Rythmussektion hat man wohl einen Glücksgriff getan. Beide arbeiten sehr tight und druckvoll zusammen, was einen Sound ergibt, der einem Album wie „Crucible“ sicherlich nicht geschadet hätte. Lead- Axeman Cedric Dupont kreiert Harmonien, die einem Mr. Smith zur Ehre gereichen würden! Die Songs marschieren straight und eingängig im Midtempobereich vor sich hin; ein Solo ab und an wäre sicherlich nicht von Nachteil gewesen. Das, und die velleicht teilweise fehlende „Catchiness“ sind die einzigen Kriterien, die von der Höchstnote abhalten.

Einige der Songs: „Fallen“, ein fast PRIEST- artiger Einstieg, der an „Painkiller“ erinnert und von der Thematik her an den Golfkrieg anknüpft. „Tears“ wird von verzerrten Gitarren eröffnet und geht ähnlich straight weiter. Genialer Chorus! „Whatever Hate Provides“ und „Cause Of Laughter“ sind eher progressiv und operieren mit dropped- tuning Gitarren. „In The Cold“ erinnert stark an ANTHRAX! Obwohl kein einziger schwacher Song vorliegt, bleibt mein persönlicher Favorit auf jeden Fall „Cry On My Shoulder“; eine epische Halb- Ballade, in der jene besagten „H“- Harmonics besonders stark vertreten sind. Check it out!!

Trackliste:
01. Fallen
02. Tears
03. Whatever Hate Provides
04. Cause Of Laughter
05. In The Cold
06. Take What's Mine
07. Face Of Pain
08. Searching
09. Two Seconds To Live
10. Cry On My Shoulder


Michael Quien [AirRaids]
03.02.2004 | 23:15
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