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Cover von Taake -- Stridens Hus
Band: Taake Homepage Taake bei Facebook Metalnews nach 'Taake' durchsuchenTaake
Album:Stridens Hus
Genre:Black Metal, Punk
Label:Dark Essence Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:12.12.14
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"Ein kleiner Durchhänger"

Der selbsternannte nordische Todesengel veröffentlicht mit „Stridens Hus“ nun schon sein sechstes Album. Eigentlich gar nicht so viel, wenn man bedenkt, dass Hoest schon seit 1995 unter dem Namen TAAKE musiziert. Allerdings gibt es auch eine Vielzahl kleinerer Veröffentlichungen, und Scheiben wie „Hordalands Doedskvad“ muss man ja auch erst einmal schreiben, nicht wahr?

„Stridens Hus“ ist nun ein weiterer Vertreter der „zweiten“ Phase von TAAKE. Die ersten drei Alben bildeten eine stimmige Trilogie mit einem höchst eigenständigen Sound; eigentlich das „opus magnum“ von TAAKE, und Hoest muss sich seither jedes Mal mit diesen Scheiben messen. Aber seit dem selbstbetitelten Album [2008] gehen TAAKE weniger atmosphärisch und „klassisch“ schwarzmetallisch zur Sache; vielmehr experimentiert er, landet manchmal im Black’n’Roll, hat hin und wieder auf einmal ein Banjo in der Hand und schmettert einem nach Gutdünken punkige Riffs um die Ohren. Das alles macht TAAKE-Alben spannend und unberechenbar, aber teilweise auch schwer verdaulich. So ist es auch bei „Stridens Hus“, das wohl nicht zu den besten Werken in Hoests Diskographie gehören dürfte. Zwar hat der norwegische Mastermind wieder eisige Riffs, eine perfekt auf diese Musik gemünzte Produktion und interessante Ideen am Start, aber die einzelnen Songs zünden weniger und entfalten irgendwie nicht den typischen TAAKE-Sturm. Das ändert zunächst nichts daran, dass es richtig coole Momente und Stellen zu hören gibt – so auf „Orm“ die schon fast orientalisch klingenden Gitarren, die zunehmend punkiger werden; die langsamen und atmosphärischen Stellen in „En Sang Til Sand Om Ildebrann“; den fetten Schluss-Riff von „Det Fins En Prins“, das mit experimentellen Sounds unterlegt wird; oder auch die unheimliche Grundstimmung von „Kongsgaard Bestaar“. Das sind typische TAAKE-Momente, die Lust auf mehr machen. Gleichzeitig hat man vieles aber auch schon besser, nein, intensiver [!] gehört! Diese Hooks, diese Anfänge von TAAKE-Riffs, die einen direkt treffen und in den Bann ziehen; diese ergreifenden Momente fehlen. Dazu kommt, dass es ja bekanntlich nichts Neues ist, Black Metal mit Punk zu vermischen – und das passiert auf „Stridens Hus“ einige Male –, aber wenn dies geschieht, dann müssen die beiden Stile perfekt aufeinander abgestimmt sein. Damit tut sich Hoest dieses Mal etwas schwer; das haben zahlreiche finnische Black Metal-Bands besser gemacht.

TAAKE liefern auf „Stridens Hus“ somit qualitative Kost, die aber dem eigenen Anspruch nicht genügen kann. Der norwegische Mastermind und seine Mannen haben das schon besser gemacht und können das auch besser. Von einem Totalausfall kann man natürlich trotzdem nicht sprechen. „Stridens Hus“ hat spannende und interessante Momente und TAAKE-Fans werden sich mit der Scheibe sicher auch anfreunden können. Aber im Großen und Ganzen erwartet man sich schlicht und einfach mehr.

Trackliste:
01. Gamle Norig
02. Orm
03. Det Fins En Prins
04. Stank
05. En Sang Til Sand Om Ildebrann
06. Kongsgaard Bestaar
07. Vinger
Spielzeit: 00:43:34

Line-Up:
Hoest - Alles
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
24.04.2015 | 12:00
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